Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (Jg. 26, 1879) by Various

1879. Nº 2. Februar.

5830 words  |  Chapter 44

Wissenschaftliche Mittheilungen. Deutsche Gläser im germanischen Museum. [Illustration: Fig. 1.] Wenn überhaupt in Bezug auf die Geschichte des deutschen Handwerkes und der Industrie noch eine große Reihe von Studien nöthig ist, ehe alle Erscheinungen sich auch historisch begründet darstellen, so gilt dies insbesondere von der Geschichte der Glasindustrie. Allerdings ist bereits eine Anzahl von Urkundenauszügen veröffentlicht, aus denen hervorgeht, daß da und dort in Deutschland während des Mittelalters Glashütten bestanden, deren Menge war aber gewiß weit größer, als die geringe Zahl der bis jetzt nachgewiesenen, und sicher wird nun, nachdem die Aufmerksamkeit durch mehrere Versuche, das vorhandene Material zu einer Geschichte des Glases zusammenzustellen, darauf hingelenkt ist, da und dort noch ein und der andere Ortsname mit Jahreszahl aus den Archiven zu Tage treten, um uns über das Bestehen von Glashütten zu unterrichten. Diese Nachrichten gehen bis jetzt in das 14. Jahrh. zurück. Wir erkennen jedoch aus denselben nicht, ob es sich um eine erst damals entstehende Industrie, ob um eine lange geübte handelt. Bekannt ist, daß bunte Glasperlen, daß farbige Glaseinlagen in Goldschmiedearbeiten in germanischen Gräbern gefunden werden. Die fortgeschrittene Technik läßt uns annehmen, daß dieses Glas importierte Waare ist. Ist dies aber auch sicher der Fall mit braungrünen Glasgefäßen, wie jenes in Fig. 1 abgebildete, das aus einem in der Nähe von Ulm gefundenen alemannischen Todtenbaum genommen ist, der mit dem Glase seinen Weg in das germanische Museum gefunden? Sind auch diese Gläser spätrömische Fabrikate, oder sind sie in Glashütten gefertigt, die etwa schon in karolingischer Zeit da und dort im Walde bestanden? Wir haben im Jahrgang 1877 unseres Anzeigers, Sp. 228 ff. auf die der heil. Hedwig zugeschriebenen geschliffenen Gläser hingewiesen und geglaubt, andeuten zu dürfen, daß wir, wenn auch etwa orientalischer Ursprung nicht ausgeschlossen ist, abendländisches Fabrikat, also natürlich deutsches, des 13. Jahrh. darin zu erkennen glauben. Gehören etwa jene schweren, dicken, grünen Gläser, die freilich keinen Schliff zeigen, in dieselbe Periode? Manche derselben mit ihren aufgeschmolzenen Rosettchen scheinen trotz der Schwere in weit späterer Zeit entstanden zu sein. Leider ist nicht zu hoffen, daß sich urkundliche Nachrichten aus dem Mittelalter über das Fabrikat selbst finden werden, das ja, mit Ausnahme der geschliffenen Gläser, wol nur dem ordinärsten Bedürfnisse diente, wie ähnlich auch die Thonwaaren des Mittelalters. Aus den bis jetzt veröffentlichten Nachrichten läßt sich nicht /nachweisen/, ob Hohlglas (d. h. Glasgefäße) und Tafelglas (d. h. Butzenscheiben) allenthalben neben einander gefertigt wurden, ob alle, ob nur einzelne und welche Farbengläser für die Glasmalerei bei uns hergestellt wurden. Wir sind darin bis jetzt nur auf Schlüsse angewiesen. Das einheimische, da Feld-, dort Waldglas genannte, Produkt suchte im Mittelalter wohl den Weg zur Kunstform nicht. Als nach dem Schlusse desselben die deutsche Glasindustrie jenen Weg einschlagen wollte, gieng sie auf Imitation der Venetianer hinaus, und die Produkte dieser Thätigkeit gelten heute jedenfalls als Venetianer, ohne daß wir feststellen können, welche derselben die deutschen Imitationen sind. Was das Mittelalter betrifft, so bilden Gemälde und Miniaturen die einzigen Anhaltspunkte, um hinsichtlich der Glasgefäße zu zeigen, welcher Art die damals im Gebrauche befindlichen waren. Sie zeigen sich uns aus diesen Quellen derart einfach, daß wir nicht zweifeln dürfen, eigenes, einheimisches Fabrikat dargestellt zu sehen, da man kaum solch gewöhnliche Waare aus der Fremde bezogen haben kann. [Illustration: Fig. 2.] Eine Form, die uns im 14.-16. Jahrh. hin und wieder begegnet, ist eine nach oben sich konisch erweiternde, wobei die Gefäße am unteren Theile mit Batzen besetzt sind. Die Farbe ist ein mehr oder minder gelbliches, trübes Grün. Ein solches Glas, das die Spuren der Erde, in welcher es gelegen, an sich trägt, und das wol noch dem Mittelalter angehören mag, ist das hier in Fig. 2. in halber Originalgröße dargestellte. [Illustration: Fig. 3.] Aber auch die Gemälde des 16. und 17. Jahrh. zeigen uns, daß in Deutschland neben den vornehmen Venetianern mit ihrem durchsichtigen, farblosen Materiale, die nun die Hauptrolle spielen, immer noch hellere und dunklere grüne Gläser mit Batzen im Gebrauch blieben, die als deutsche Fabrikate zu betrachten und aus ähnlichen primitiven Glashütten hervorgegangen sein dürften, wie jene mittelalterlichen. Wir finden jedoch eine größere Mannigfaltigkeit der einfachen Formen. Das germanische Museum besitzt einige Dutzend solcher Gläser in Original, für welche freilich eine Datierung nicht versucht werden darf; theilweise sind sie von sehr beträchtlicher Dicke und deshalb auch sehr dunkel in der Färbung, ohne daß jedoch aus ihrer Stärke geschlossen werden dürfte, daß sie älter sind als andere, dünnere, selbst sehr dünne und leichte. Von letzteren geben wir hier in Fig. 3 eine Gruppe in halber Naturgröße. Die verehrten Leser kennen alle die heute noch, allerdings meist sehr abgeschwächt, in elegantem Fabrikate dargestellten „Römer.“ Sie erkennen den in beträchtlicher Größe sich zeigenden Humpen. Sie sehen aber auch ein mit Reifen umlegtes Fäßchen. Unsere Sammlung zeigt, daß die Glasmacher, wol erst jene des 17. Jahrh., noch weiter giengen und allerlei Thiere, wie Bären, Mäuse u. A. fertigten. Selbst eine Trompete aus solchem grünen Glase, die einen ganz guten Ton hat und recht wohl als Blasinstrument dienen kann, ist im Museum. /Nürnberg./ /A. Essenwein./ Hausordnung für die 12 Chorschüler in der Spitalschule zu Nürnberg vom Jahre 1343. (Schluß.) Avch sol vnter den zwelf korschulern allweg ein epistler vnd ein ewangelier sein vnd wer niht priester werden wil, den sol man zu korschuler niht nemen. vnd wenn ein priester stirbt, so sol man dem paz gelersten vnd aller endlichstem,[57] der vnter den zwelf korschulern ist, die selben pfruͤnt leihen. Wer aber daz ein erberger[58] bewerter man koͤm, der die pfruͦnt pezzern wolt vnd das spital gefodern[59] moͤht, dem moͤht man die pfruͤnt verleihen. Die korschuler suͤllen auch einem schulmaister in dem kor helfen singen, wenn er sie fodert, pey sechs hallern. Avch suͤllen sie mess vnd tagczeit gleich mit einander singen, niht daz ainer sing vnd der ander zu seh, sie suͤllen pey einander vor dem puch sten. So sol ir dheiner in dem kor in der priester stuͤl niht sten, noch vber dez stifters grab niht lainen.[60] Avch sol dhein korschuler in den sagrer[61] niht geen on des custers vrlaub, denn[62] die zu der mess ministriren muͤzzen oder der probst, wenn er fragen muz, waz man singen sol. So sol ir dheiner auf holczschuhen niht gen in die kirchen noch vͦber den ganck vͤber die siechen. Auch suͤllen die korschuler allweg mit plozzem haupt gen vnd sten in dem kor vnd in den processen von dez heligen creutz tag inuencio auf dez heligen creutz tag exaltacio, pey sechs hallern. So sol man den korschulern an ainem gepanten tag[63] niht von milch zu ezzen geben, sunder von oͤle. Avch sol dhein korschuler dhein stechmesser niht tragen newr[64] ein protmezzer, bey sechs hallern von ydem tag. So sol kein korschuler niht weyter ermel tragen, denn daz moz, daz man in geben hot vnd dheinen offen langen slitz tragen hinten noch vorn in den langen roͤcken. Vnd suͤllen in dheiner processen keinen kappenczipphel[65] vmb daz haupt niht winden vnd in der kirchen sunderlichen slehticlichen[66] gen als ziemlich ist dez gotzhaus diner. vnd suͤllen auch allweg latein reden in irr stuben vnd in irr slafkamern. Avch suͤllen sie niht reden mit den fremden mayden, die da wazzer holen von dem prunnen, weder in dem hoff, noch vnter dem tor vnd in der kirchen mit den frawen pilden bey nacht. Wenn sie am suntag, veirtag drey mess singen oder vier on selmess, daz stet in dem sagrer geschriben vnd an dem puch ffolij. Avch sol allweg nach der tertz zeit[67] der oberst sacrist vnd der vnter versiculator[68] den hern zu altar ministriren als lang vncz die andern die suppen gezzen haben. Dar nach sol der vnterst sacrist vnd der ander versiculator den priestern zu altar dinen vncz auf die tagmesse.[69] Vnd der oberst sacrist sol bey dem sagrer pleyben. Ez sol auch nyemant dheinen sluͤzzel haben zu dem pulpid[70] in dem kor, do die pucher innen ligen denn der custer vnd der oberst sacrist vnd der wochner. Nota. wo die /trew/ stet, daz suͤllen die korschuler halten bey der trew vnd suͤllen die andern stuck sust halten, wer daz vͦber vert[71] vnd nicht helt, den sol der probst pfenden oder peuchen.[72] Aber[73] der custer vnd der pfleger mugen sie dor vͤmb verkeren. Wenn ein korschuler seumig ist an der leczen[74] on dez schulmeisters vͦrlaub, den sol der schulmeister ie als off peuchen. Der schulmeister vnd der probst suͤllen die korschuler dor zu halten, daz sie stille sein, sunderlich ob dem tisch, daz sie allwegen sweigen. Der schulmaister vnd der probst suͤllen auf den leser merken, der zu tisch list, daz er oͤrdenlich lese vnd niht valsch vnd wenn der schulmeister spricht: Tu autem, so sol der leser aufhoͤren. Die korschuler suͤllen daz gracias sprechen mit dem schulmeister. Item so gibt man den korschulern zwu suppen von inuencio sancte crucis vncz auf exaltacio sancte crucis, ein vor tisch, die andern nach tisch. vnd die andern zeit im jar newr ain suppen vor tisch. vnd man gibt in allweg zu einer suppen einen firdung[75] smalcz vnd sechs spital prot. [_spätere Nachschrift_. In der vasten gibt man in kein suppen....] Item so mag der spitalmeister den korschulern einen cleinen knaben halten ob er wil, oder er mag in niht halten, wenn er aber einen knaben halten wil, der sol einhaiczzen vnd tun wez not ist, als in ein pfleger heizt oder der kornschreiber vnd der kelner. Er sol auch allweg die orgeln treten. Nota. Wenn der spitalmeister ein cleinen knaben den korschulern halten wil, der izzet, waz den korschulern vͤber wirt,[76] dar zu gibt man im prot. Welchem korschuler er den pett,[77] der gibt im alle cottemmer drey pfenning. So liegt er pey dem ministriren oder wo in der spitalmaister heizzet ligen. Item der korschuler sol dheiner vͤber velt niht gen on dez custos vnd des spitalmeisters vrlaup. Item wenn ein korschuler ein vnzucht tet[78] ez wer zu pett oder zu tisch oder wo daz wer, so sol in der spitalmeister dor vͦmb heizzen peuchen. wer aber die vnzucht groz, so sol er im vrlaub geben.[79] Vmb aller heiligen tag sol man der korschuler stuben einhaiczzen. Item wenn es gar kalt ist, so suͤllen die cleinen schuler in der korschuler stuben lernen. Wenn ez aber niht vast[80] kalt ist, so suͤllen sie lernen in der schul. Aus dem Leitbuche des Neuen Spitals (Bl. 37 bis 43) im Nürnberger Stadtarchiv. /Döbeln./. /W. Loose./ FUSSNOTEN: [57: endelich, tüchtig, zuverlässig. Lexer, I, 551.] [58: ehrbar, mhd. êrbaerec.] [59: fördern.] [60: sich lehnen, legen.] [61: sacrarium, Sacristei.] [62: außer, als.] [63: gebotener Fast- oder Feiertag. Schmeller I, 243.] [64: nur, mhd. niwâri, newer.] [65: der Zipfel der Kaputze und die Kaputze selbst. Lexer I, 1515.] [66: einfach, schlicht.] [67: Zeit der dritten canonischen Hora.] [68: Du Cange, VI, 781: Versicularius, qui versus in officio divino cantare debet.] [69: Messe, welche nach der mettine (matutina) um Tagesanbruch gelesen wird. Lexer II, 1392.] [70: pulpitum, Pult.] [71: übergeht, übertritt.] [72: mit Lauge waschen, figürl. Verweis geben, strafen. Lexer, I, 288.] [73: oder; Schmeller, I, 12.] [74: lectio, Lehre, Schulunterricht. Lexer I, 1852.] [75: 1/4 Pfund.] [76: übrig bleibt. Lexer II, 1608.] [77: bettet, das Bette macht, (mit Dativ der Person). Lexer I, 244.] [78: Ungezogenheit, Ungesittetheit, Rohheit begienge.] [79: ihn entlassen.] [80: sehr, heftig.] Zum fränkischen Bauernkrieg. Nicht blos in Ostfranken und gegen Thüringen zu rumorten die fränkischen Bauern, auch im Süden, an der Grenze gegen das Ries und gegen Neuburg und das bayerische Fürstenthum hin, gab es Unzufriedene genug, die gleich den Schwaben ihr Schicksal auf die Schärfe des Schwertes setzten und durch Gewalt und Aufruhr ihr Loos zu verbessern suchten. Ihre Unzufriedenheit bekam Nahrung von den Rieser Bauern, die mit ihren Herren, den Grafen von Oettingen, ins Gericht gehen wollten, von den „Dinkelsbühler und Ellwanger Haufen,“ welche Anfangs Mai sich ins Ries zu werfen beabsichtigten. Markgraf Casimir, der bemerkte, wie am Südrand seines Fürstenthums diese Kriegsfackel sich zu entzünden drohte, hielt es für das Beste, hier rasch den Brand zu unterdrücken; er zog daher, sobald er von den ersten Gewaltthaten seiner Bauern hörte, jener Gegend zu. Der kurze, aber nicht unblutige Feldzug fand in der Schlacht am Hahnenkamm, im Dorfe Ostheim sein Ende. Wir finden nun in den „Bayerischen Bauernkriegs-Sachen“ (VI. Band, p. 206) des Münchener Reichsarchivs folgenden Brief Casimirs, der die Schilderung dieser Begebenheiten enthält, und glauben, ihn hier mittheilen zu sollen, um so mehr, als er von der Bensen’schen Darstellung (Geschichte des Bauernkriegs in Ostfranken, p. 389 f.) in mehreren Punkten abweicht: 1) In Bezug auf die Datierung der Thatsachen: Auszug Casimirs aus Ansbach am 6., nicht 8. Mai; Schlacht bei Ostheim am 7., nicht 9. Mai. 2) Casimir selbst commandierte in der Schlacht nicht. 3) Die Zahlenangaben über die Truppenstärke sind hier officiell, sofern sie das markgräfische Corps betreffen. Der Brief, dem die Adresse leider fehlt, ist aller Wahrscheinlichkeit nach an den Pfleger zu Wemding, Conrad von Leonrod, gerichtet, der ihn seiner Regierung überschickt haben wird. Casimir etc. 8. Mai 1525. Wir geben dir genediger mainung zu erkhennen, das uns vorgestern (6. Mai) angelangt hat,[81] das sich ain hauff paurn, mererteil uns und den unsern zustendig, zusamengethon, unser stat Wassertrüehending[82] einzunemen, uns und die unsern daraus zu beschedigen. derhalben wir uns dann von stund an zu ros und fues mit ainem stattlichen geschütz aufgemacht, die stat zu retten und die paurn davor zu schlagen. aber ehe wir den weg halb von Onolzbach khumen, ist uns potschaft under augen worden, das die paurn die stat eingenomen und im willen hetten unser closter Ahausen[83] und Haidenheim zu plündern, zu verprennen und zu verderben, also haben wir uns gewent in meinung inen fürzuziehen[84], fernern schaden zu verhüten, und unsern weg uf Guntzenhausen genomen, ob die paurn uf Haidenheim zugeen, das wir von Guntzenhausen aus gegen inen fürnemen mochten. und ehe wir also gein Guntzenhausen khumen sind, ist uns wider potschaft under augen khomen, das die paurn unser closter Ahausen haben eingenomen und geplündert und uf gestern sontag (7. Mai) mit etlichen hunderten uf Haidenhaim zuzeziehen, dasselbig unser closter auch zu plündern und zu verprennen. also haben wir von stund an etlich unser geraisig uf dritthalb hundert zu ros und fünfthalb hundert zu fues und sechs schlangen puchsen gegen inen geschickt, ob sie sie mochten betretten, mit der that gegen inen zehandeln, und sind wir mit dem andern hauff zu ros und etlich zu fues in der stat Guntzenhausen plieben und haben kain anderst gewist, dann das der paurn über sieben oder acht hundert nit. aber über drej stund ist uns gewislich botschaft komen, das das heer aus dem Ries zu den andern jetzt gemelten paurn gezogen sind, das man bede haufen uf und über sechs tausent geacht hat. deshalben wir von stund an ainen potten abgevertigt den unsern sollichs angezaigt. aber der pot hat nit zu inen konnen khumen, und also sind die unsern an die paurn khomen, sie angriffen und mit dem geschütz auch zu ros und fues mit inen getroffen, der viel erschossen und erstochen und sie in die flucht gepracht, also das sie in ain gros dorf geflohen und haben die unsern das ober den paurn anprent, und welche von paurn nit todt pliben, die haben sich alle in gefängnus geben, auch ire fenlein, harnisch und were den unsern überantwurtt, doch haben ine die unsern zugestanden das leben und ewige gefangnus zu sichern. Das haben wir dir, dich mit uns zefreien, gnediger mainung nit wollen verhalten. Datum Guntzenhausen am montag nach Jubilate ao. 25. /Augsburg./ /Dr. Wilhelm Vogt./ FUSSNOTEN: [81: an uns gelangt, uns berichtet worden ist.] [82: Wassertrüdingen an der Wörnitz.] [83: jetzt Auhausen, 1/2 Stunde südlich von Wassertrüdingen, ebenfalls an der Wörnitz gelegen, ein Augustinerkloster, in welchem 1608 die Union gestiftet wurde.] [84: Durch diese Flankenbewegung suchte Casimir die Bauern von Heidenheim abzuschneiden.] Das ayd vnd Regiment der aydgnosen der Sweiczeren wan sy in das veldt oder in dem krieg cziehen etc. Zwm ersten sol ain hawptman sweren des gmaynen volgks nucz vnd ere zw füderen vnd iren schaden zw wenden vnd das volgk nindert[85] zu verfüeren noch kain czug für sich selbs für zw nemen an[86] der rät wissen und willen vnd dar inn das pest zu thuen getrewlich vnd an geuär. Item ain vändrich oder ain vändltrager sol sweren mit dem banner oder vändl mit trewe vnd warhait vmb ze geen vnd an ains hauptmans wissen vnd willen nindert hyn ze cziechen vnd das banner oder vändl recht ze haben vnd auch pey dem banner oder vändl ze sterben oder gneßen[87] vnd dar ynn sein pests ze thuen getrwlich vnd an geuär so verr[88] sein leib vnd leben gelangen mag. Item ain vndter vändrich oder vntter vändltrager swert: mit dem banner oder vändl mit trew vnd warhait vm ze gyen so vere sein leib vnd leben gelangen mag vnd an ains hawptmanß vnd ains vändrichs wissen vnd willen nindert mit dem vändl ze cziechen vnd dar ynn sein pests zu thuen getrülich vnd an geuär. Item dye dy zw dem banner oder vändl gegeben seindt swerent da pey ze pleiben vnd des acht ze haben ob ain vändrich krangk wurdt oder nichts möcht oder vmb keme das sy dann zw dem banner oder vändl greiffen vnd das auffrecht heben vnd ie ainer dem anderen das pieten da pey ze sterben vnd ze genesen getrewlich vnd an geuär. Item der Schüczen hawptman swert auch des gmaynen volgks nucz vnd ere ze füderen vnd schaden ze wenden vnd darynn sein pests ze thuen vnd dy schüczen nit ze verfüeren vnd mit ynne kayn pesunderen czug ze thuen noch für zenemmen an ains hawptmans wissen vnd willen desgleichen sollen dy anderen hawptleut auch halten vnd sweren waß itlichen[89] peuolchen würdt darynn sein pests ze thuen vnd kainer mit seinen waner[90] oder vändl auß dem here ziechen oder lauffen an erlaubniß des obristen hawptmanß getrülich vnd an geuär. Item ain Schüczen vändrich oder bannertrager swert gleich alß der recht vändrich vnd so uil meer das er dem schüczen hawptman mit dem zaichen gehorsam sein soll vnd soll auch an sein willen vnd wisßen mit dem vändl nindert hyn ziechen. Item dye dy vor vnd hynder den baner oder vändl geordnet werden dy swerendt vor oder hynder dem baner oder vändl alß ietlicher] geordnet ist zw pleyben vnd das helfen peschirmen vnd pehüten so verr ir leib vnd leben gelangen mag. Item dye schüczen sweren nindert hyn ze lauffen an irs hawptmans willen vnd wissen. Item dye wachtmeister dy sweren das sy: so man vntter den veinten ist dye wacht steet[91] wol wellen peseczen vnd dar pey ligen vnd luegen[92] das dye wol peseczt vnd versechen seind vnd dar ynn ir pests thuen getrewlich vnd an geuär. Dar nach got dem almächtigen vnd seiner werden muter maidt[93] maria ze lob vnd ere seczen vnd ordnen wir das nyemant in kayn kirchen sträflichen lauffen oder gien sol dy zw perawben Vnd mit sunderhait waß zw der kirchen gehört vnd kirchenguet ist von der kirchen nit ze tragen oder von danen verändern.[94] Auch dy wirdige priesterschaft frawen vnd kinder nit ze smächen noch sträfflich handt an sy nit legen Sy auch nit ze endteren[95] noch nichs arg zwe fügen. Vnd wer das vbersicht dem sol man straffen an leib vnd an guet. Item es sol auch nyemant fliechen vnd kayn flucht machen vnd wer das vbersicht dem sol der nägst der pey ynn ist, so verr er mag von leben zwn todt pringen vnd dar vmb sol nyemant weder mit gericht noch suest[96] noch mit pueß noch peswärnüß gestrafft werden noch kayn gericht verschuldt haben. Vnd ob ain sölicher flüchtiger in dem ertrunne den sol man richten ob er gefangen würde: gleich alß ain manayder schelman vnd pöswicht. Item wenn vnß got das glück gebe das wir ain streit pehielten so sol nyemant den anderen außziechen oder plünderen piß das der streit gar ze ergangen ist vnd wier den sig oder dy v̈berwindung gancz gebunnen haben vnd das feldt pehebt[97] vnd dar nach sol man mit rat dye Lewt auß ziechen vnd waß dann erobert wirt das sol man zesammen thuen vnd sol das gleich yedermann nach manßzal mit taylen wann von sölichen auß ziechen vnd plünderen wo das in gefecht geschicht: widerferdt den Leuten grosser schade vnd schandt. Item ain ytlicher sol in seiner ordnung alß ym ze ziechen pefolchen wirt pleyben vnd dye nit prechen noch von danen an vrlaub lauffen sunder vor vnd hinden den baner oder vändl wie dann dy ordnung auß weist pleiben. Item wenn auch ain raub gewunnen oder genommen wirdt essende speiß es sey vich oder suest anders das sol nymant an vrlaub seins hawptmans vnd der rätt auß dem velt füeren da mit ain gmayne dester paß gespeist werde vnd das auch vmb ayn gleichen pillichen pfenning geben ain gemayne da mit nit ze v̈berschäczen. Es sol auch nyemandt prennen an ayns hawptmans oder der rätt vrlaubs piß das das volgk für oder durch zücht da mit dye nachthuet oder speyß nit gehyndert werde. Item es sol auch nyemandt aynicherlay spil spilen wie das genent oder gehayßen ist gancz nichs außgenomen noch hynden geseczt an ains hawptmans willen vnd vrlaub wann[98] von spilen vil vnfreundschafft vnd aufruer erstet vnd sol auch nyemandt kayn pößen swuer thuen. Es sol auch yederman in veldt in der veindt landt sein harrnisch vnd sein wer pey inn tragen er gee ze kirchen oder ze rat tag vnd nacht. Es sol auch nymant auß dem veld oder suest von baner oder vändl ziechen an ains hawptmans wissen vnd erlauben weder aushyn weder inhyn wercz vnd welcher das v̈berdrit hat sein sold dem er des zuegs verdient hat verloren. Item ob es auch zu ainem gefecht oder streit kommen wurd so sol nyemandt ain geschray noch rueffen machen sünder got vnd sein wirdige mueter mariam an rueffen vnd dye vor augen haben vnd da mit mändlich vnd ritterlich vechten alß vnser vorvaderen gethan haben. Item wenn auch dy gesellen wider einander stössig wurden ainer oder meer da sol yederman schaiden vnd sich nit parteyen ainen tail für den ander ze helfen oder peystyen: dye stösß trölich zerlegen vnd frid auff nemmen vnd sol der frid vmb alle sachen geben werden vnd sol nyemant den anderen frid versagen sunder dem fur wordt vnd werch geben vnd wer den frid pricht mit fluechen oder schelten den sollen dy hawptleut pey iren ayd an seinen eren oder an seinen leib vnd guet straffen wer aber den pricht mit werchen den sol man ab slagen sein hawpt. Thet aber ainer den anderen vber den frid leiblöß[99] der ist ein mördrer vnd man sol im auf ain rad seczen. Pey dem ayd sol nyemant ainer den anderen kayn todslag, der ausserthalb den zug gescheen wär, rechen in der czeit alß wir in feld sein und wer das vbersäch zw des leibs vnd gut sol man richten nach recht. Item vor allen dingen pieten wir das nyemant für sich selbs kain auffbruch noch auflauff mach ob bald dy veind gegenbürtig[100] wären dann mit vrlaub der hawptleut vnd mit ordnung alß das vnsere vorderen auch gepraucht vnd heer pracht haben. Es sol auch nyemant kayn mül brechen noch der mül gschürr hyn weg tragen an ayns hawptmans wissen vnd willen. Item da pey sol yederman sweren vnsere veind an leib vnd guet ze schedigen so verre unser aller leib vnd guet gelangen mag vnd ainem hawptman vnd seinen poten gehorsam ze sein noch kain zug noch antrag ze thuen an ains hawptmanns vnd der rät wissen vnd willen vnd dar pey vnseren frid nit ze peschedigen weder an leib noch an guet vnd pey den ayd an ain gefecht oder streit nyemant ze vachen sunder so vere man mag vnser veindt ze tödten. Dyse abschrifft hab ich genomen auß der zedel, die man pey ain hawptman der Sweiczeren hat funden in dem nägsten schlag der da geschehen ist in der vergangen vasten der Jar zal: (14)99, pey Costnicz vnd hat sy herre hannß Trugksaß pracht gen walsee vnd ist er dar nach pald worden der öbrist hawptmann vber das heer das da ligt ze Costnicz. Item es sagt alle welt in Swaben lob vnd dangk den etschleuten vnd ärczt knappen vmb ir ritterlich vechten vnd tat dy sy than haben piß hye her wider dy Sweiczer pesunder wir di Chör[101] vnd pey veldkirchen vnd hat der gancz Schwäbisch pundt ain großen wolgefallen und troest zw den etschleuten alß ich dann das warlich vernomen hab nit alayn von here hannßen Trugkßsaß sunder auch von manigen anderen pideren leuten dy in dem krieg sein gewesen vnd noch sein. Got geb vnß gnad sig vnd glügk wider all vnser veindt amen amen amen. Wolkenstein’sches Archiv im germanischen Museum. /Nürnberg./ /Hans Bösch./ FUSSNOTEN: [85: nirgends.] [86: ohne (so noch öfter).] [87: genesen, am Leben bleiben.] [88: so fern, so weit.] [89: jeglichem.] [90: Banner.] [91: stets.] [92: schauen, zusehen.] [93: Jungfrau.] [94: entfernen, entfremden.] [95: entehren.] [96: sonst.] [97: behalten.] [98: denn.] [99: leblos, todt.] [100: gegenwärtig.] [101: wider die Churer (?); das Papier ist an dieser Stelle gebrochen und dadurch die Schrift nicht sicher zu lesen.] Ein ehrengerichtlicher Spruch aus dem 16. Jahrhundert Wolfgang von Honneck Comentur des deutschen Hauses zu Freiburg, Hans Albrecht von Anwyl, Bürgermeister daselbst, Hans Wilhelm von Liechtenfels und Erhart von Falkenstein erklären, im Namen gemeiner Herren und Gesellen der löblichen Gesellschaft zum Ritter, daß beleidigende Aeußerungen des Abtes Melchior zu St. Trudpert[102] gegen den Freiherren Anthoni zu Stauffen, nach den von dem Abte gegebenen Erklärungen, keinem Betheiligten an Ehre, Herkommen, Stand und Leumund nachtheilig sein sollen. 1550, December 22. Zu wyssend vnd khundt sy menigklichem mit disem brieff, nach dem sych spaͤnn[103] vnd irrung zugetragen zwischen dem wolgeborenen | herren, herren Anthonien freyherren zu Stouffen an einem vnd dem erwürdigen vnd geistlichen herren, herren Melchior | abte des gotzhußes zu sant Trutprecht am anderen teil von wegen etlicher wortt, die sich vff den acht vnd zweinzigen (sic!) tag | des Monats Marcii nechst verschinen,[104] als man etliche spaͤnnige hoͤltzer besichtiget, von dem genantten hern abte wider den gemelten herren von Stouffen geredt haben solle, welche wortt der gedacht herr von Stouffen fuͤr schmelich vffgenommen, den herren abbt rechtlich darum zu suchen willens gewest. Vnd aber derenhalben fuͤr vnß herren vnd gesellen der loblichen geselschafft zum Ritter, vermoͤg der ordnung, vff huͤt dato khomen, daruff man sy zu beiden teillen notturfftig[105] gehoͤrt. Demnach aber der vorgenant her abbt die selbige wortt nit dermassen, das sein wyll vnd gemiett inne[106] den herrn von Stouffen an seinen eeren, herkomen vnd guͤten leimbdten[107] zu verletzen ye willens gewest, auch noch sein wyll vnd gemiet nit sye, sonder, was er geredt, habe er als ein altter, bedagtter man vß vnbedachtem beweglichen gemiett gethonn, verantwurt hett, vnd woͤlle ime, herren von Stouffen, alle eer, lieb vnd diennst, wie bißher bewysenn, daruff den die parthien vff vnnser fruͤntlich bitt vnd ansuͤchen dise sachen vnnß heim gestellt haben, dwill[108] wir dann in des herren abbts verantwurttung, das sein wyll vnd gemiett den hern von Stouffen darmit an seiner eeren, herkomen vnd gutten leimbdten zu verletzen nit gewest, genugsam gehoͤrtt, so haben wir durch vnseren güetlichen spruch ertheiltt, das dise wortt keinem teil an seinen eeren, herkomen, standt vnd guͤten leimbdten nachteilig sein sollen, auch hiemit deren halben gericht, vertragen vnd vereinbartt sein, also das kein theill den anderen deren halben wytter suͤchen[109], weder inner noch vsserthalb rechtens beschweren woͤlle. Das sy vnnß zu beiden teilenn by guͤtem glauben, eren vnd würde zugesagt vnd versprochen haben mit verzyhung[110] aller gnaden vnd freyheitten. Deß zu vrkhundt so haben der erwürdig, die edlen und vesten, herr Wolffgang von Honneck, Comenthur alhie zu Fryburg im tutschen huß, Hannß Albrecht von Anwyll, dieser Zeit Burgermeister der statt Fryburg, Hannß Wilhalm von Liechtenfels vnd Erhartt von Falckenstein im namen vnd von wegen gemeiner herren vnd gesellen der loblichen gesellschaft zum Ritter ire eigne insigell zu vnd an disen brieff thonn hencken, der geben ist vff den zwein und zweinczigistenn tag des monats Decembris im jar als man zalt nach Christi vnsers lieben herren vnd erloͤsers geburtt tusendt fuͤnffhundert vnd fuͤnffzig. Perg.-Orig. mit 4 Siegeln, von denen indeß nur noch zwei (v. Lichtenfels und v. Falkenstein) gut erhalten. Karlsruhe. Großh. General-Landes-Archiv: Urkundensection St. Trudpert, Convolut 36. /Karlsruhe./ /v. Weech./ FUSSNOTEN: [102: St. Trudpert, ehemaliges Benedictinerkloster im jetzt badischen Bezirksamte Staufen.] [103: /Span/, m., pl. /Spän/, Streitigkeit, Zwist; /spänig/, streitig, Schmeller II, 670.] [104: vergangen; Schmeller II, 423.] [105: nach Bedürfniß, so viel nöthig; Schm. I, 539.] [106: ihn.] [107: /Leumde/, aus mittelhochd. liumunt, liumet, Ruf, öffentliche Meinung, Leumund; Schm. I, 1472.] [108: /dwill/, aus mhd. /die wîle/ (während, da); zusammengezogen: dieweil.] [109: belangen.] [110: Entsagung, Verzicht; Schm. II, 1105. Dr. /Fr./] Mäßigkeitsvertrag. Fünf 1609 in Paris sich aufhaltende deutsche Edle errichten unter sich ein Bündniß gegen zu vieles und ungesundes Weintrinken unter Androhung einer bedeutenden Geldstrafe. „Khundt vnndt zue wissen, sey jedermenniglich, daß vff heutt Dato ann dem heiligen Ostertag, Altten Calenders, die Wohlgebornen Herrn und Edlen, Herr Albrecht Güntter, der Vier Grauen des Reichs, Grauen zu Schwartzburg vnnd Hohnstein, Herrn zu Arnstatt, Sondershaußen, Leuttenberg, Lohra vnnd Clettenberg etc. Christoph Moritz Freyherr zu Herberstein etc. Seyfridt Herr vonn Küttlitz etc. Adam Andreä Rideßel vonn Camburg, Fürstl. Speürischer Rath, ober Ampt- vnnd Lanndtshauptmann auff Magdenburg vnnd Lanndeckh etc. vnnd Sambson Schöer(?) von Schwartzenburg, Fürstlicher Württenbergischer bestellter Rüttmeister vnnd Hauptmann etc. Sich mit einannder vereinbartt und verglichen, daß kheiner (biß wider auff khünfftigen Ostertag wann mann zehlen württ 1610.) vber eine Mahlzeitt (deß Tags nicht mehr dann zwo gerechnet) auff daß höchste mehr nicht dann ein maß wein trinkhen soll, vnnd zwischen denn Malzeitten mehr nicht denn ein quartt, Weil aber die Massen jnn Teütschlandt hin vnnd wider vngleich, wollen wür hiermit diße nach Volgende drey massen Außtrukhenlich genannt vnnd verstanden haben, Namblichen die Reinisch, Württembergisch, und Elßäßisch, da sy einannder biß auff Vngeuahr ein klein gläßlin voll gleich seindt, etc. All anndere Starkhe getrankh wie die Namen haben mögen, hiemit Außtruckhenlich verbotten und außgenommen sein sollen mehr nicht dann ein klein Trünckhgleßlin voll, Ohne wasser vnnd Büer, Es wehre dann, daß einer Kranckh vnnd Ime ein annder tranckh geordnet würde. Es solle auch khein theül dem Anndern macht haben Mehr zu Erlauben etc. Auff dem fahll aber einer oder der Annder sich überreden lüesße, oder obgemelte zwo masß, vnnd die quartt zusamen Sparen oder auff einmahl trinckhen woltte, der solle hiemit vnnd Inn Crafft diß Verbunden vnnd schuldig sein denn Anndern obgemeltten, Jedem Insonnderheitt, /Drey hundert Reichsthaler/ Inn specie zu geben, nicht allein auff einmahl, sondern so offt er solches vber tritt. Wür versprechen Vnnß auch gegen einander, Bey vnnßern gewisßen Eydt vnndt Ehren, Da es einer oder der Annder Vbersehe vnndt nicht hüeltte, daß er schuldig sein soll, denn andern ein solches zu gestehen vnnd anzuzeigen. Da aber einer oder der annder Außflüchten suchen woltte, vnnd annderst v̈berwißen würde, Der soll schuldig vnnd verbunden sein, Obgemelte Summa Doppelt zu geben, vnnd so offt daß er solches thuett etc. Die weil wür aber Aller seitz Verpflichte Lehen Leuth vund Diener seindt, allß wollen wür hiemit dem Churfürsten vonn Sachsen, Hertzog vonn Württenberg, vnnd dem Bischoff von Speur, oder da einer hie zwischen Inn Annderer Fürsten Diennst Kheme, Allein Jre Taffel außgenommen haben etc. Solches stehet vnnd vest zu haltten, Auch hiemit alle Außreden, Außflüchten vnnd Lüst, so Menschen erdenckhen mögen außgenommen haben. Dessen wür vnnß mit Mundt vnnd handt, auch crafft dieser schrifft gegen einannder Verbunden vnnd Verlobt. Zue wahrer Vrkhundt haben wür diß Verbündtnus mit vnsern angebornen Rinng Püttschiren vnd eignen Hannden becräfftigt vnnd vollenzogen. Datum Pariß den 16/26 Aprilis anno 1609.“ Folgen die 5 Siegel und eigenhändigen Unterschriften der obengenannten 5 Herrn: /Albrecht Günther/ /Christoff Moriz/ Graff zu Schw. u. Honst. Freih. zu Herberstin /Seyfriedt/ Herr vonn Kittlitz /Andre Ridesell/ /Samson Schöer/ von Camburg vonn Schwartzenburg Oberster Leytenannt Ritmeister vndt Hauptmann Aus dem Rudolstädter Archiv. /B. Anemüller/. Samuel Karoch von Lichtenberg. Ueber diesen Vorläufer der Humanisten und seine wunderlichen Verse habe ich in der Zeitschrift f. d. Gesch. des Oberrheins im 28. Bande gehandelt. Es ist nicht unwichtig, daß derselbe trotz seines sehr mangelhaften Lateins und seines possenhaften Auftretens doch es zu einer gewissen Berühmtheit gebracht hat. Ich bemerke deshalb hier, was mir damals entgangen war, und worauf mich Herr Dr. Geiger aufmerksam machte, daß dieser Samuel auch in den Epistolis obscurorum virorum vorkommt. Magister Conrad von Zwickau schreibt ep. 13: „Per deum valde jucundum est amare mulieres, secundum illud carmen Samuelis poete: Disce bone clerice -- conservare“. Zarncke, Die deutschen Universitäten im Mittelalter S. 87, hat dasselbe, mit noch einer Zeile am Schluß, aber ohne den Namen des Verfassers. Noch merkwürdiger aber sind die Worte Magistri Philippi Sculptoris ep. 25: „Tempore meo fuit tantum unus poeta, qui vocatus fuit Samuel; et nunc solum in ista civitate sunt bene viginti.“ Boecking, Opp. Hutteni VII, 463 im Index biogr. verweist auch auf Habich in Progr. Gymn. Goth. 1860, nach welchem in einer Gothaer Hs. außer dem Dialogus inter adolescentem et virginem auch f. 297-300 enthalten ist: „Samuelis de monte rutilo epistola missiva et petitoria omnes paene scholarium miserias lucide declarans.“ Die möchte auch vielleicht der Mittheilung nicht unwerth sein. /Berlin./ /W. Wattenbach./ Hochzeitbrief eines Scharfrichters. Hoichwirdighe Fürstin Wollgeborne Gnetighe Fraw. E f g magh Ich Deroselben vndertheniger Diener in Vnderthenigkeit nitt verhalten waßgestalt Ich nun durch Zufuegungh Gottes vnd freunde Raith meyne Tochter Elisebeth an eynen erbarn Gesellen vnsers beruffs eheligh versprochen. Vnd darab[111] derselben hochtzeitligen ehrtag gliptz[112] Gott vff dinxstagh den Zehenden dises Monatz alhie zu Essen an vnser Behausungh gern halten solle. Dweilh[113] nun Ich armer Diener zu E. f. g. aller gnad vnd Beystandtz mich gentzlich getroeste, Alß Glangt an E f g Meyn vnderthenigh hohe fleissigh bitt. Die wollen myr vnd meyner Tochter zu derselben hochzeitligen Ehrtag so gnetiglich erscheinen. Vnd denselben mitt gnaden hilffen leisten etc. Daß bin Ich armer Diener in aller vndertheniger Vermugenheit sampt meynem Ehetumb[114] die taghe unsers Lebens widrumb zuuerschulden geflissen. Weis Gott der E f g zu langen Zeiten in hohem furstlichen stande gesundt vnd glückseligh erhalte. Datum am 6^{ten} July Anno etc. 601. E. F. G. Vndertheniger gehorsamer Diener Hanß Bernhers. Scharpffrichter. Dieser Brief ist gerichtet an die gefürstete Aebtissin des kais. freiweltlichen Stiftes von Essin (Essen). Er stammt wahrscheinlich aus dem Besitze des Archivars Kindlinger, (vgl. Annalen des Vereins f. nassauische Alterth. XI, 336 f.), der ihn mit andern Essen’schen Akten an Bodmann abgetreten zu haben scheint, von welchem er (1830) mit dessen archivalischen Sammlungen käuflich an Habel übergieng. /Miltenberg./ /Conrady./ FUSSNOTEN: [111: daher.] [112: geliebt es.] [113: d. i. dieweil, weil.] [114: Diese umdeutende Form für /Eidam/ findet sich auch bei Apherdianus, tirocinium linguae latinae, p. 194. Dr. Fr.] Spruch. In einem alten Buche steht eingeschrieben: „Disses Buh ist mir ver Ehrt worden Zum neuen Jahr bey dem schulmeister Zu stamheim darum ist mir lieb Wers stilt der ist ein dieb. Er sey gleich Rieder otter Knecht so ist er an den galgen gerecht. Anno 1631 Jar“. /Kupferzell./ F.-K. (Mit einer Beilage.) * * * * * Verantwortliche Redaction: /Dr. A. Essenwein./ /Dr. G. K. Frommann./ Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in Nürnberg. Gedruckt bei /U. E. Sebald/ in Nürnberg. BEILAGE ZUM ANZEIGER FÜR KUNDE DER DEUTSCHEN VORZEIT.

Chapters

1. Chapter 1 2. 14. Jahrh. 164 f. 3. 1879. Nº 1. Januar. 4. 1496. Vgl. Fr. v. Stälin a. a. O. III, 441, 457 ff. 555 f. 596 ff. 639. 5. 12. 13) zwei Lübecker Wittenpenninge, welche auf beiden Seiten im 6. 14. Jahrhunderts in Gestalt eines sechseckigen Sternes erbaut und 7. 1773. -- Von da an nicht mehr zu gottesdienstlichen Handlungen benützt, 8. 1879. Nº 1. Januar. 9. 1865. -- =Isny.= /Romuald Henger/, Wagnermeister: Bauerngürtel. 18. 10. 1878. 4. /A. Cohn/, Buchh.: v. Maltzahn, deutscher Bücherschatz 11. 1876. 8. Adami, Luise Königin von Preußen. 7. Aufl. 1876. 8. Virchow, 12. 8. /Otto Jancke/, Verlagsbuchh.: Springer, Anna Amalia von Weimar 13. 1878. 8. Sterchi, J., Nettiswyl u. das ehemalige Cluniacenser-Priorat 14. 8. Zöllner, d. deutsche Kirchenlied in der Oberlausitz. 1871. 8. 15. 8. /Louis Ehlermann/, Verlagsh.: Gödeke, Grundriß zur Geschichte der 16. 2. Aufl. 8. /Verwaltung der k. Sammlungen für Kunst u. Wissenschaft/: 17. 8. Oncken, der preuß.-hessische Zollverein vom 14. Febr. 1828. 1878. 18. 4. Statistik des Hamburgischen Staats. Heft I. 1867. 4. /Verwaltung der 19. 9. osa. 1864, 68, 71. 8. Aspelin, suomalais-ugrilaisen muinaistut 20. 1876. 8. Briefwechsel Alex. v. Humboldts mit Heinrich Berghaus; 3 21. 8. Gutzkow, Säkularbilder. 8. Ders., zur Geschichte unserer Zeit. 8. 22. 8. /Gustav Fischer/, Verlagsh.: Schultze, Geschichte der Renaissance. 23. 1874. 8. Schmidt, Pariser Zustände während d. Revolutionszeit v. 24. 1875. 8. Molitor, der Verrath von Breisach 1639. 1875. 8. Muther, zur 25. 1876. 8. Döring, die Kunstlehre des Aristoteles. 1876. 8. /Ed. 26. 1874. 4. v. Neumann, d. wichtigsten Angaben über die Handfeuerwaffen 27. 1. Januar, vom J. 525 ab bis zum J. 1925. 1876. 8. -- =Leipzig.= /F. 28. 1878. 8. /Dörffling u. Franke/, Verlagshandl.: Kahnis, die deutsche 29. 1875. 8. Tobler, descriptiones terrae sanctae ex saec. VIII. IX. XII. 30. 8. /Carl Merhoff/’s Verlag: Held, d. Antheil d. bayer. Armee an d. 31. 44. session. 1878. 8. -- =Quedlinburg.= /H. C. Huch/, Buchhandl.: 32. 1877. 8. Der Kanton St. Gallen in der Restaurationszeit. 1878. 4. -- 33. 1870. 4. -- =Stuttgart.= /Julius Maier/, Verlagshdl.: Andree, 34. 8. Andree, wendische Wanderstudien. 1874. 8. Scheck, 500 germanische 35. 2. Aufl. VII-XI, 2. 1875-78. 8. Reber, Geschichte der deutschen Kunst 36. 2. Aufl. 1871. 8. Candidatenfahrten aus den Papieren eines schwäb. 37. 8. Ders., Sonst u. Jetzt. 8. Friedberg, Aktenstücke, die altkatholische 38. 8. /J. C. B. Mohr/, akadem. Verlagshndl. (H. Laupp’sche Buchhndl.): 39. 1878. 8. 40. 16. Jahrh.) -- Hausthüre. (17. Jahrh.) -- Entwurf eines Schmuckes. 41. 17. Jahrhundert. Von C. W. Hingst. -- Nachrichten aus dem Knopfe des 42. 13. oder 14. Jahrhundert entstammen, gefunden haben. Schon an sich 43. 13. Jahrhunderts erkennen wird, wenn demnächst Fikentscher’s in 44. 1879. Nº 2. Februar. 45. 1879. Nº 2. Februar. 46. 1. Juli v. J. /Bamberg./ Pfleger: /F. Deuerling/, Kaufmann, 47. 1. Juli v. J. /Kiel./ Pfleger: Dr. med. /Paulsen/ seit 18. 48. 18. Jahrh. Zekokarte von 78 Blättern. 19. Jahrh. -- =Nürnberg.= 49. 1878. 8. Meyer, Beiträge zur Geschichte der fideicommissarischen 50. 1878. 4. -- =Brüssel.= /Académie royale des sciences, des lettres et 51. 10. Heft 1878. 8. -- =Frankfurt a. M.= /K. Th. Völcker/ und /Heinr. 52. 78. (Bd. VI, 3. u. 4. Heft). 1878. 8. -- =Graz.= /Akadem. Lese-Verein/: 53. 8. -- =Landshut.= /Histor. Verein von u. für Niederbayern/: Ders., 54. 1878. 8. -- =Ludwigsburg.= /L. Zahn/: Ders., frisch, fromm, fröhlich, 55. 1879. 8. Vilmar, zum Verständnisse Göthe’s; 4. Aufl. 1879. 8. -- 56. 1681. 8. Schröterus, diatribae domesticae. 1615. 4. /J. Hailmann/, 57. 1879. 8. -- Stettin. /Gesellschaft für pommer’sche Geschichte und 58. 1878. (4. Heft). 1878. 8. Schmidt, Urkundenbuch der Stadt Halberstadt. 59. 8. Haus von Hausen, Gleichenberg in Steiermark; 2. Aufl. 1875. 8. 60. 1875. 8. Friedjung, Kaiser Karl IV. und sein Antheil am geistigen 61. 1876. 8. Weinhold, Weihnacht-Spiele und Lieder aus Süddeutschland und 62. 1876. 8. Ipolyi, Geschichte der Stadt Neusohl. 1875. 8. Walther, 63. 1877. 8. Witzschel, Luthers Aufenthalt auf der Wartburg. 1876. 8. v. 64. 1879. Nr. 160. Wien. 1. Jan. 1879. 8. 65. 1878. 8. 66. 2. Heft. Karlsruhe. 1878. 8. 67. 1879. Nº 3. März. 68. 1434. 4. Juni, Ulm. 69. 2. Bd., S. 13.) Das ehemalige Gebäude gehörte dem Uebergangsstile an, 70. 12. Juli 1198 die neue aus Stein erbaute Jacobskirche eingeweiht vom 71. 1879. Nº 3. März. 72. 1. 1879. 8. -- ~Amsterdam.~ /Königl. Akademie der Wissenschaften/: 73. 8. -- ~Darmstadt.~ /Histor. Verein für das Großherzogthum Hessen/: 74. 1879. 4. Verzeichniß der Vorlesungen etc. 1879. 4. -- ~Nürnberg.~ 75. 1878. 8. u. 4 weitere akadem. Gelegenheitsschriften. -- ~Uffenheim.~ 76. 1878. 8. -- ~Wien.~ /Wissenschaftlicher Club/: Ders., Jahresbericht; 77. 1878. 8. CCCXVII u. 477 Stn. 78. 1879. Nr. 161. Wien. 1. Febr. 1879. 8. 79. 1879. Nr. 7-9. Nürnberg. 1879. 8. 80. 1878. 8. 81. 475. Stn. -- CXXXVII: Hermann von Sachsenheim. Hrsg. v. Ernst Martin. 82. 1879. Nr. 1-3. Dresden. 1879. 4. 83. 1878. 8. 84. 29. November 1878.) -- Die Münzen sind schon verkauft. 85. 1879. Nº 4. April. 86. 1879. Nº 4. April. 87. 1878. 8. -- ~Basel.~ /Histor. Gesellschaft/ und /Gesellschaft für 88. 1878. 4. -- ~Dresden.~ /Ch. G. Ernst am Ende/, Bibliothekar: Ders., 89. 16. Jahrh. 1879. 8. /Dr. Karl von Weber/, Geheimrath, Direktor des 90. 13. Jahrh. 1879. 4. -- ~Frauenfeld.~ /J. Huber/, Buchh.: Häberlin, 91. 1876. 8. Sonderabdr. -- ~Freiburg i. Br.~ /Herder’sche/ Verlagsh.: 92. 1878. 8. /C. A. Starke/, Verlagsh.: Des Konrad Grünenberg Wappenbuch, 93. 1870. 8. Teutsch, der Sachsengraf Albert Huet. 1875. 8. Fabritius, 94. 8. /Verein für siebenbürgische Landeskunde/: Ders., Archiv etc.; 95. 8. Bericht über das Freih. Samuel von Bruckenthalsche Museum in 96. 1878. 4. Amtliches Verzeichniß des Personals etc. 1878 u. 1878/79. 8. 97. 1873. 8. Beaulieu-Marconnay, der Hubertusburger Friede. 1871. 8. Ders., 98. 8. Bürster, Beschreibung des schwed. Krieges, 1630-47, hrsg. v. Fr. 99. 8. Hirsch, byzantin. Studien. 1876. 8. Huschke, Gaius. Beiträge zur 100. 1858. 8. Königer, d. Völkerschlacht bei Leipzig. 1864. 8. Ders., der 101. 8. Lang, David Friedrich Strauß. 1874. 8. Lehmann, Knesebeck und 102. 8. Ders., Göthe und Felix Mendelssohn-Bartholdy. 1871. 8. Meyer, zur 103. 8. Meyer von Knonau, über Nithards vier Bücher Geschichten. 1866. 8. 104. 1876. 8. Muther, statuta facultatis jureconsultorum Vitebergensium anno 105. 1863. 8. Ders., der Rechtsstreit über das Eigenthum an den Domänen des 106. 8. Ders., die Chronik des Dino Compagni. 1875. 8. Sierke, Schwärmer 107. 72. 8. Staatengeschichte der neuesten Zeit; hrsg. von Biedermann. 23 108. 8. Ders., archäolog. Wanderungen durch Kirchen des Kreises Jerichow 109. 8. Erneuerte allgemeine Altmühl-Wasser-Fisch-Ordnung 1735. 2. 110. 8. -- ~Treuchtlingen.~ /Adolf Pernwerth von Bärnstein/: Ders., 111. 8. /Alterthums-Verein/: Ders., Berichte und Mittheilungen etc.; Bd. 112. 8. /R. von Waldheim/, artist. Anstalt und Verlagsh.: Almanach der 113. 8. Giehne, Mährchen für Jung und Alt. 8. Herrmann, Naturgeschichte 114. 1879. Nr. 162 u. 163. Wien, 1. März u. 1. April 1879. 8. 115. 1879. 8. 116. 727. Von Dr. R. Niemann. -- Ueber den Ligeris in der Lex Salica. Von R. 117. 1879. 8. 118. 1879. Nr. 10-16. Nürnberg. 1879. 8. 119. 1879. 8. 120. 1879. Nº 5. Mai. 121. 15. Um den schlimmen metrischen Fehler zu verbessern, müsste man 122. 27. Etwas erträglicher wird der Vers durch die Umstellung: Manerie 123. 47. intanto conmeto steht ziemlich deutlich da. Dem Sinne, aber nicht 124. 65. hec habe ich zugesetzt. 125. 8. (1865), p. 412]. Teutonice isti vocant se /die weisen/. qui 126. 1. Ueber ein Schmählied aus der Reformationszeit. 127. 2. Ueber die Anlage einer Wasserkunst in Magdeburg. 128. 1879. Nº 5. Mai. 129. 18. Jahrhundert. /Klüppel/, Fabrikbesitzer: Vogelperspektive des 130. 1878. 8. =Frankfurt a. M.= Dr. /J. Becker/, Inspektor u. Professor der 131. 2. -- =Hanau.= /K. Gymnasium/: Suchier, die Grabmonumente u. Särge der 132. 4. Pr. /Realschule/ II.: Ehlers, geschichtl. Entwickelung der französ. 133. 1879. 4. -- =Hirschberg.= /A. M. Ottow/: Eine Anzahl (34) Schriften 134. 1878. 8. Neuburg, über die Ausdehnung der Zunftgerichtsbarkeit in 135. 1878. 1879. 4. Dr. juris /Aurelius Schmid/: Ders., die Durchführung des 136. 8. Sonderabdr. Ueber die Vorläufer und Anfänge des Formenschnitts. 8. 137. 1878. 79. 4. Pr. -- =Plauen i. V.= /Gymnasial- u. Realschul-Anstalt/: 138. 4. Pr. -- =Rotterdam.= /Van Hengel u. Eeltjes/, Verlagsh.: Archief 139. 1874. 75. 8. Hildebrand, minnespenningar ösfer enskilda Svenska män 140. 1879. 8. 141. 1879. Nr. 17 u. 18. Nürnberg, 1879. 8. 142. 1879. Nº 6. Juni. 143. 1. Estas jam redit florida 144. 2. Dulcis garritus avium 145. 3. Hec omnia sunt vanitas 146. 1879. Nº 6. Juni. 147. 8. v. Bergh, letzte Reisebriefe über Portugal u. Spanien. 8. /Verein 148. 1878. 4. -- =Fantasie bei Bayreuth.= /Hille/, Privatier: Hille, theses 149. 3. 1872 u. 1878. 4. -- =Hannover.= /E. Hahn/, Medizinalrath: Heine, 150. 8. Adreßbuch, Stadt- u. Geschäfts-Handbuch der k. Residenzstadt 151. 1864. 8. Das Staatsbudget u. das Bedürfniß für Kunst u. Wissenschaft 152. 8. Bericht über die Wirksamkeit und die Verwaltung des Kunst-Vereins 153. 8. Verwaltungsbericht des Vorstandes des Lokalvereins f. d. k. 154. 8. Jahresbericht der Kinder-Heilanstalt in Harzburg. 1877. 8. 43. 155. 31. u. 32. Jahresbericht üb. d. Familienpflege der Pestalozzi-Stiftung 156. 1876. 79. 8. Statuten des Vereins gegen Hausbettelei in Hannover. 8. 157. 1876. 8. Unterhaltungsblatt zum Frankenthaler Tageblatt. 1878. 4. -- 158. 1879. Nr. 165. Wien, 1. Mai 1879. 8. 159. 1879. 8. 160. 1879. Nr. 19-24. Nürnberg, 1879. 8. 161. 29. Von F. Ohlenschlager. -- Wo haben wir die beiden Lager und das 162. 1879. Nr. 4. Berlin. 1879. 4. 163. 40. Nachricht über dens. Verein. Hannover, Hahn. 1878. 8. 164. 1879. 8. 165. 11. Jahrhunderts stattgefunden haben. 166. 1879. Nº 7. Juli. 167. 18. Jahrh. angehörigen Stücke, deren Heimath zu großem Theile in Böhmen 168. 1879. Nº 7. Juli. 169. 7. Altdeutsche Schule, heilige Familie. 8. Altdeutsche Schule, 170. 1879. 8. Mittheilungen etc.; 1877, 3. 4. 1878 u. 1879, 1. 8. Pinder, 171. 1879. 4. Pr. -- =Milwaukee.= /Naturhistor. Verein von Wisconsin/: 172. 1871. 8. Tussaud, exhibition catalogue. 1874. 8. Verzeichniß der 173. 1878. 8. 174. 1650. Kaufbrief des Johann Siegmund Haller v. Hallerstein, als Jobst 175. 1879. Nr. 25-28. Nürnberg, 1879. 8. 176. 6. Juni. 4. 177. 53. Seiten. 178. 2. Bruxelles, 1879. 8. 179. 8. 24 Stn. u. 2 Tafeln. 180. 16. Jahrh. beigetragen haben. Er wollte aber vor allem diese Motive 181. 15. Jahrh. bloßgelegt worden. An der Ostseite, zur Rechten des Altars 182. 1879. Nº 8. August. 183. 17. Oct. 1416 dem König Sigismund überreicht und darin die Verdienste 184. 18. Jahrh., welcher aus der Prunkstube des 17. geworden, ist ebenso 185. 1879. Nº 8. August. 186. 17. Jahrh. Karte von Böhmen, Kupferst. 18. Jahrh. /Max Günther/, 187. 1879. 4. Curtius, Kaiser Wilhelm’s Friedensregiment. 1879. 4. Geppert, 188. 1879. 4. Eine Audienz Breslauer Bürger bei Napoleon I. 1813. 1878. 8. 189. 3. Folge, XVII. Heft. 1878. 8. -- =Donaueschingen.= /Großherzogl. 190. 8. -- =Emden.= /Gesellschaft für bildende Kunst u. vaterländische 191. 1879. 8. -- =Harlem.= /Société Hollandaise des sciences/: Dies., 192. 5. livr. 1878. 8. -- =Heidelberg.= /Universität/: Karlowa, über die 193. 1. 1879. 8. -- =Karlsruhe.= /Badischer Frauenverein/: 19. Jahresbericht 194. 1879. 4. -- =Krakau.= /Akademie der Wissenschaften/: Dies., Rozprawy 195. 1879. 8. Pr. -- =Mühlbach.= /Evangel. Unter-Gymnasium/: Wolf, deutsche 196. 2. 1878. 4. /Direktion der k. Hof- u. Staats-Bibliothek/: Catalogus 197. 1873. 8. Jebb, an address to the students of the Cambridge School 198. 1879. 4. Pr. -- =Prag.= /Deutsches Staats-Realgymnasium/: Michl, das 199. 43. Jahrg. 1878. 8. -- =Stuttgart.= /K. württemb. statist. topogr. 200. 1879. 8. -- =Wien.= /K. k. akadem. Gymnasium/: Hintner, Benennung 201. 8. Zvěřina, die didaktische Behandlung der französischen 202. 4. Pr. Ders., zur Würdigung Molière’s. 1878. 4. Pr. /G. Korschelt/, 203. 1879. Nr. 7. Hermannstadt, 15. Juli. 8. 204. 1879. Nr. 7. Redacteur Dr. Carl Förster. München, 1879. 8. 205. 3. Heft. Karlsruhe. 1878. 8. 206. 1879. Paris, 1879. 8. 207. 1878. 8. 208. 2. Stockwerkes mit dem Aushauen der durch die Witterungseinflüsse 209. 1879. Nº 9. September. 210. 1879. _Nº 9._ September. 211. 1848. Bronzemedaille auf die dritte Säcularfeier des Gymnasiums 212. 1879. 8. -- =Dinkelsbühl.= /K. Lateinschule/: Schepß, sechs Maihinger 213. 1879. 4. -- =Köln.= /Dr. Herm. Becker/, Oberbürgermeister: Journal 214. 2. Heft 1879. 8. -- =~Leipzig.= /B. G. Teubner/, Verlagshdl.: Archiv 215. 3. 4. V-IX, 1. 1875-79. 8. -- =Lüttich.= /Institut archéologique 216. 19. Lfg. 1878. 8. Guide to Munich and its environs; 4^{th} ed. 1879. 8. 217. 16. /K. Kunstgewerb-Schule/: Dies., Jahres-Bericht für das Jahr 218. 8. Unterthänigste Vorstellung des Magistrats der Stadt Miltenberg an 219. 8. Saß, zur Genealogie der Grafen von Dannenberg. 1878. 8. Schmidt, 220. 1193. 1879. 8. Schweppe, études sur Girart de Rossilho, chanson de 221. 1878. 8. Starck, die Darstellungsmittel des Wolfram’schen Humors; 222. 4. -- =Salzwedel.= /Altmärkischer Verein für vaterländ. Geschichte 223. 1879. 8. -- =Schwerin.= /Verein für meklenburgische Geschichte und 224. 1875. 8. -- =Siegen.= /Eduard Manger/, Rechnungsrath: Ders., die 225. 1879. 8. Sonderabdr. -- =Stuttgart.= /Carl Lotter/: Ders., Stammbaum 226. 1693. 2. Innung des Bäckerhandwerks zu Werdau. Pgm. Hs. 1534. 2. 227. 1879. 8. 228. 1879. -- Glaskelche und Glaspatenen, Vortrag... von Carl Friedrich. -- 229. 1590. Mit einem Vorwort von Dr. O. von Schorn. Herausgegeben von dem 230. 1879. 8. XXX u. 177 Stn. 231. 1879. Nº 10. October. 232. 15. Jahrh. (Leipzig, 1855, S. 6 ff.) und Gerh. v. /Zezschwitz/: 233. 25. März 1422. 234. 1879. Nº 10. October. 235. 8. Ders., neue praktische Erörterungen aus den Gebieten des preuß. 236. 1878. 8; u. 24 weitere akademische Gelegenheitschriften. -- =Dresden.= 237. 4. -- =Elberfeld.= /Bergischer Geschichtsverein/: Ders., Zeitschrift 238. 8. -- =Görlitz.= /C. A. Starke/, Verlags-, Buch- und Kunsthandlung: 239. 24. gr. 2. Gritzner, Standes-Erhebungen etc.; Lief. 9. 1879. 8. -- 240. 8. Ders., Beiträge etc., 16. Jhg. 1879. 8. -- =Hannover.= /Hahn/’sche 241. 1879. 2. Monuments Germaniae historica: Diplomatum regum et imperatorum 242. 1879. 8. -- =Helsingfors.= /Société des sciences de Finlande/: Dies., 243. 8. Observations météorologiques; année 1875, 1876, 1878. 8. Hjelt, 244. 1877. 4. Sonderabdr. 245. 1879. Nr. 37 und 38. Nürnberg, 1879. 8. 246. 1879. 8. (Mit 1 Kärtchen.) 247. 1879. 8. 248. 1879. 8. 211 Seiten. 249. 14. Jhdts. angehörig, in jüngsten Jahren durch Dr. Mehlis vielseitig in 250. 4. October hielt die historische Commission ihre diesjährige 251. 1879. Nº 11. November. 252. 1143. /Fazilett/, /Fazinett/, Schnupftuch, Handtuch, Tellertuch (v. 253. 1879. Nº 11. November. 254. 8. -- =Breslau.= /Verein für das Museum schlesischer Alterthümer/: 255. 1612. 4. Wahl vnd Crönungshandlung .... Matthiae Erwehlten Röm. 256. 1612. 4. Furirzettel deß... Herrn Ferdinanden, Ertzbischoffen zu Cölln 257. 1804. 8. Merkel und Dismembration. 1804. 8. Jarick, de judiciis Dei 258. 1846. 8. Eberty, Schutzschrift für Gustav Apolph Wislicenus. 1846. 8. 259. 8. Moras, Haft und Flucht. 1847. 8. Die neuen ständischen Gesetze 260. 1878. 8. Mohl, Kommissions-Bericht an die württemb. Kammer der 261. 8. Thiem, das Wasserwerk der Stadt Nürnberg. 1879. 4. -- =Prag.= 262. 1878. 79. 1879. 8. -- =Speier.= /Histor. Verein der Pfalz/: Ders., 263. 1809. 4. Goldmayer, Beiträge zur Geschichte der k. Universität zu 264. 1821. 8. Geschichtliche Darstellung des Rücktritts Sr. Exe. des Herrn 265. 1827. 8. Wolf, Beschreibung der Bergruinen und Schlösser im Bezirke 266. 8. Kurzer Abriss aus der deutschen Münzgeschichte. 1837. 8. Höfling, 267. 1845. 8. Rau, die Regiments-Verfassung der freien Reichsstadt Speier; 268. 1849. 8. Englert, histor. Denkwürdigkeiten der ehemal. Fürstpropstei 269. 1855. 8. Pr. Kraus, Karlsburg und die heil. Gertrudis. 1858. 8. 270. 2. Aufl. 1862. 8. Gutenäcker, Franz Ludwig, Fürstbischof von Bamberg 271. 8. Sonderabdr. Rein, ungedruckte Regesten zur Geschichte von Weimar, 272. 1684. Von Dr. Edmund Schebek. -- Miscellen: Aus dem Sagenbuche 273. 1879. Forts. -- Glaskelche und Glaspatenen. Vortrag von Carl Friedrich. 274. 3. d. Mts. wurde von Herrn Lehrer F. Borcherding eine Urne vorgezeigt, 275. 1879. Nº 12. December. 276. 1. Das allerhöchst und sündlichst Laster, so sy beide obermelte 277. 2. Item ungefähr in 8 Tagen nach irem Versprechen seye der böse Geist 278. 3. item vor etlich verschinen Jahren sei sie mit ihrem Buhlen in 279. 4. item vor etlich Jahren sein sie abermals mit ihrem Buhlen uf einen 280. 5. item sie und genannte ihr Schwester Barbara haben vor etlich Jahren 281. 6. item, wann sie von ihren Mann hinweg gefahren, so hab sie ihme 282. 7. item, einsmals sei sie auf den Heuberg am Reittanz gefahren. Da 283. 8. item, dem Hanns Schedler in Brand hab sie vielmalen seinem Vieh die 284. 9. item vor Jahren sei sie mit ihrem Buolen ins Palendt gefahren und 285. 12. item Regenwetter hab sie ohne Zahl gemacht, das sie hab thun 286. 14. item oft genannter ihr Buol hab ihr etlichmalen Geld geben, da sie 287. 15. item wann sie in Kirchen gangen und zu den österlichen Zeiten zu 288. 16. Beschließlich sei am Donstag zuvor, wie man sie am Samstag zu nacht 289. 1133. --] 290. 1507. Adj primo maij. 291. 1. Magister Michael Arnold, Prediger in Görlitz, hat etliche silberne 292. 2. Der Görlitzer Rath verwendet sich 1520 vig. ascens. dni. (16. Mai) 293. 1879. Nº 12. December. 294. 2. Ulanen Regiment, 3 m., Gulde, Rechtsanwalt und Stadtrath, 2 m.; 295. 8. -- =Geldern.= /Friedr. Nettesheim/: Ders., Geschichte der Schulen 296. 8. Schröter, die hundertjährige Geschichte der Einzelhaft. 1877. 8. 297. 15. Jahrhdts. 4. Pr. Bintz, die volksthümlichen Leibesübungen des 298. 2. Lfg. 1879. Imp. 2 und 4. -- =Innsbruck.= /Freih. Leopold v. 299. 8. Hennes, der Kampf um das Erzstift Köln zur Zeit der Kurfürsten 300. 8. Storm, Snorre Sturlassöns Historieskriving. 1873. 8. Allen, om 301. 4. Sonderabdr. Magnusen, om de gamle Skandinavers Inddeling af Dagens 302. 1869. 4. Sonderabdr. Müller, det saalkaldte Hagekors’s Anvendelse og 303. 1878. 8. Leipzig und seine Universität vor hundert Jahren. /F. A. 304. 70. Liefg. 1879. 8. /Dunker u. Humblot/, Verlagshandlung: von Bunge, 305. 1878. 8. v. Salpius, Paul von Fuchs, ein brandenburgisch-preußischer 306. 1873. 8. Zapp, Geschichte der deutschen Frauen; 2. Aufl. 1872. 8. 307. 1480. 1879. 8. Pr. -- =Salzungen.= /Dr. Gustav Lommler/: Pascha, 308. 4. Büsching, Erdbeschreibung; 6. u. 8. Thl. 7. Aufl. 1790 u. 91. 8. 309. 4. -- =Stendal.= /Franzen u. Große/, Verlagsh.: Das linke Rheinufer, 310. 1879. 4. -- =Utrecht.= /Provinciaal Utrechtsch-Genootschap/: Dies., 311. 1879. 4. u. 2. Text S. 17-26. Abbildgn. T. 9-16. 312. 1879. Nr. 43-48. Nürnberg, 1879. 8. 313. 1574. Von v. Bülow. -- Venetianische Actenstücke zur Geschichte von 314. 1879. 8. 315. 1879. 8. 316. 1879. Montauban, 1879. 8. 317. 1878. 8. 318. 26. Mei 1879, uitgebracht door den voorzitter. 8. 319. 1879. 8.

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