Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (Jg. 26, 1879) by Various
1879. 8.
6020 words | Chapter 319
Epo van Douwma te Huizum... Door G. H. van Borssum Waalkes. -- Een
en ander over Friesche eigennamen. Door Joh. Winkler. (Verlog.) --
Willehad, een apostel der Friezen. Door P. Feenstra. --
/Bidrag till kännedom af Finlands natur och folk/, uitgifna af
/Finska vetenskaps-societeten/. 27.-31. Häftet. Helsingfors, 1878
u. 79. 8.
Anteckningar om Korpo och Houtskärs socknar. Sommarstudier. Af L. W.
Fagerlund. -- Ueber den Närpesdialect. Von A. O. Freudenthal. -- Bidrag
til ordbok öfver Närpesmålet. Von dems.
/Oefversicht/ af Finska vetenskaps-societetens förhandlingar. XIX,
1876-1877, XX. 1877-78. Helsingfors, 1878. 8.
/Archiv für die Geschichte Liv-, Est- u. Curlands./ Mit
Unterstützung der Estländischen literarischen... Gesellschaft.
herausgegeben von C. Schirren. Neue Folge. Band VI. Reval, 1879. 8.
/Quellen zur Geschichte des Untergangs livländischer
Selbständigkeit./ Aus dem schwedischen Reichsarchive zu Stockholm.
Herausgegeben von Schirren. Band VI. Reval, 1879. 8. XI u. 352 Stn.
/Sitzungs-Berichte der Kurländischen Gesellschaft für Literatur und
Kunst/ aus dem Jahre 1878. Mitau, 1879. 8.
Geschichte des livl. Gutes Stockmannshof, früher Loxten genannt, nebst
Regesten von Loxtenschen Urkunden. Von J. Döring. -- Alte Mitau’sche
Rechnung, ausgestellt beim Besuche des Zaren Peter des Großen in Mitau.
-- Die Reisetagebücher des Herrn H. von Offenberg. Von Dr. Bluhm. --
Reste der Rigaschen Bischofsburg. Von J. Döring. -- Das Plettenbergsche
Denkmal im Schlosse zu Riga. Von dems. -- Ueber die Semgaller Burgen,
Ratten und Racketen. Von dems. -- Der Pilskalns in Schloßberg,
muthmaßlich das alte Gercike. Von dems. -- 3 Urkunden zur Geschichte
des kurländ. Forts St. Andrea im Gambia-Strom. Von Krüger. -- 2 Briefe
des kurl. Herzogs Ernst Johann. -- Gesellschaftsangelegenheiten.
/Compte-rendu de la commission Impériale archéologique/ pour
l’année 1876. Avec un atlas. St. Petersbourg, 1879. 4. u. Imp. 2.
Literatur.
_Neu erschienene Werke._
17) /Die Waffensammlung Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Carl
von Preußen./ Mit Text herausgegeben von G. Hiltl, Director
der Prinzlichen Waffensammlung. Durch unveränderlichen Lichtdruck
ausgeführt von A. Frisch. Nürnberg. S. Soldan. Imp. Fol. 18 Stn. u.
100 Tfln.
Wir haben bei Erscheinen der ersten Lieferung auf dieses Werk
aufmerksam gemacht, das nun, ohne daß der Verfasser die Herausgabe
des Schlusses erlebt hätte, mit 5 Lieferungen und 100 Tafeln fertig
vorliegt. Es hat gehalten, was die erste Lieferung versprach. Einige
hundert Abbildungen geben uns die seltensten und kostbarsten Waffen,
wichtiges Material für die Geschichte der Bewaffnung, aber auch
zugleich durch die Darstellung kostbar ausgestatteter Stücke Material
für die Geschichte der Ornamentik. Zu welchen Betrachtungen regt diese
Fülle den denkenden Kulturhistoriker an, welchen Genuß bietet sie dem
Kunstfreunde, welche Vorlagen dem Kunsthandwerker! Sie alle mögen dem
hohen Besitzer, dem sinnigen, leider verstorbenen Herausgeber und der
rührigen Verlagsbuchhandlung danken.
18) /Wenzel Jamitzers Entwürfe zu Prachtgefäßen in Silber und
Gold./ Photolithographische Nachbildungen von /Kantenseter/
und /Haas/ in Nürnberg, herausgegeben von /R. Bergau/.
Berlin, Paul Bette. 4. 7 Stn. u. 70 Tafeln.
Wie zur Zeit, als die Renaissance ihren Einzug in Deutschland hielt,
die Meister, welche bis dahin ausschließlich den gothischen Formenkreis
geübt hatten, der Vorlagen bedurften, um in der neuen Weise sich
zurecht zu finden, so ist es auch heute, wo das Kunstgewerbe neue
Bahnen einschlägt; und heute stellt man demselben wieder dieselben
alten Vorlagen vor Augen, die einst unserer Väter Schritte auf dem
Pfade der Renaissance begleitet hatten, und die, da die Originale
theuer und selten sind, fleißig reproduciert werden. Die verschiedenen
Proceduren, welche, in jüngsten Jahren erfunden, das Licht ohne
Benützung der Künstlerhand zur Vervielfältigung herangezogen haben,
unterstützen diese Bewegung aufs lebhafteste, und mancher alte Schatz,
den kaum der Forscher einmal zu Gesichte bekommen hatte, ist jetzt
in den Werkstätten heimisch, oder könnte es mindestens sein, soweit
bereits die Gewerbetreibenden sich der neuen Richtung angeschlossen
haben. Der Kunstfreund und der Forscher können aber bequem alle jene
Copien, deren seltene Originale weit zerstreut sind, auf dem Tische
zu ihren Studien nebeneinanderlegen und alles daraus entnehmen, was
man eben nicht ausschließlich an Originalen studieren kann. So gibt
auch das vorliegende Werk auf seinen 69 Tafeln die Nachbildung von 109
Kupferstichen und Holzschnitten wieder, welche 3 verschiedenen Serien
angehören, von denen die beiden ersten wol kaum irgendwo im Original
vollständig beisammen sind. Auf keinem der Blätter ist zwar des
Meisters Name genannt, und sie waren seither als Werke verschiedener
Meister betrachtet worden. An der Spitze steht die Serie jener Blätter,
deren Meister als unbekannter Meister von 1551 in den Handbüchern
erscheint. Der Herausgeber bezieht sich auf Untersuchungen, die er
an anderer Stelle veröffentlicht hat, um nachzuweisen, daß dieser
Meister W. Jamitzer sei. So mißlich nun im allgemeinen die Zutheilung
unbestimmter Arbeiten an irgend einen bekannten Namen ist, während
doch auch alle jene, deren Namen nur die Stadtbücher aufbewahrt haben,
auch etwas gearbeitet haben müssen, so zeigen doch diese Blätter in
dem Kreise der angewandten Formen so viele Verwandtschaft mit den
bekannten Goldschmiedarbeiten Jamitzers, daß ihm der Meister dieser
Blätter nahe gestanden haben muß, auch wenn er sie nicht selbst
gestochen haben sollte. Jede größere Kupferstichsammlung hat einzelne
dieser Blätter; es sollen im Ganzen etwa 40 sein. Dem Herausgeber sind
jedoch nur 33 begegnet und er bezweifelt, daß deren mehr existieren.
Die Richtigkeit dieser Annahme vorausgesetzt läßt sich nun auch
die neue Publikation als Katalog betrachten, nach dessen Nummern
statt langer Beschreibung die einzelnen Blätter der verschiedenen
Kupferstichsammlungen bezeichnet werden können. Wie kaum irgendwo diese
erste Serie in Originalblättern vollständig beisammen ist, so hat auch
sicher keine Sammlung alle Blätter der zweiten, dem Werke des Virgil
Solis angehörigen Folge von 67 Darstellungen beisammen. Obwohl hier
ein theilweise anderer Formenkreis sich zeigt, obwohl insbesondere
die Sachen alle einfacher gehalten sind, will doch der Herausgeber
auch diese alle als Entwürfe Jamitzers angesehen wissen, wofür wir
zunächst eine zwingende Nöthigung für manche der Blätter noch nicht aus
den Formen zu schöpfen vermögen. Wenn auch der Verfasser behauptet,
daß alle Detailformen mit Entschiedenheit für Jamitzers Autorschaft
sprechen, so scheint uns nur jene Uebereinstimmung darin zu liegen,
welche alle Werke jener Zeit unter sich haben. Wir möchten gar nicht
einmal glauben, daß der fleißige, handwerksmäßige Stecher alle Blätter
nach den Vorbildern eines einzigen Meisters gestochen. Er mag sie, weil
Geld damit zu verdienen war, genommen haben, wo er sie fand, wie dies
andere Meister des 16. Jhdts. auch thaten.
Die 3. Serie bilden 9 Holzschnitte aus der 1547 erschienenen
Perspektive des G. Rivius (W. Riff), von denen einige italienischen
Vorbildern nachcomponiert sind. Es ist Schade, daß der Herausgeber
nicht auch die noch vorhandenen Handzeichnungen vor oder nach W.
Jamitzer in den Kreis seiner Publikation gezogen, die er wol in einer
zweiten Veröffentlichung weitläufiger, als einzelne Publikationen
vorliegen, behandeln wird.
A. E.
19) /Handlexikon österreichischer Künstler und Kunstverwandten/,
herausgegeben mit kaiserlicher Unterstützung von /Dr. Heinrich
Kábdebo/. Wien, 1880. Verlag der österreichischen Kunst-Chronik.
Liefg. I. Lex. 8. 32 Stn.
Die biographischen Schriftsteller Oesterreichs, deren umfassendster
und verdienstvollster Wurzbach, haben zwar ihre Studien auch auf die
Künstler ausgedehnt; aber doch war die Forschung nur eine stückweise.
So viel interessantes Material sie zu Tage gebracht, so reicht es
doch zu einer systematisch zu bearbeitenden Geschichte der Kunst und
Künstler in Oesterreich nicht aus, weil niemand darauf ausgieng, die
Quellen systematisch auszubeuten, alles zu erlangende urkundliche
Material zu prüfen und zu sichten, alle Daten die urkundlich
festgestellt werden können, aus den Archiven auszuziehen, nicht
blos jene, die zu gerade vorliegenden Arbeiten nöthig waren. Dies
beabsichtigt der Verfasser des Buches, dessen erste Lieferung hier
vorliegt, nachdem er, wie die Einleitung besagt, diesen Plan seit 1871
unablässig verfolgt „trotz einer Unsumme von Aergernissen, Anfeindungen
und materiellen Opfern“ und auf diese Weise das rohe Material zu 21000
Biographieen gesammelt, deren einzelne freilich nicht mehr als den
Namen, andere aber mehrere Actenfascikel umfassen. Allein die Lücken
dieses reichen Materials zu ergänzen und es zu bearbeiten, übersteigt
die Kraft des Einzelnen, der Verlag eines solchen Werkes bietet
seine Schwierigkeiten, und so gibt der Verfasser nunmehr als einen
Vorläufer des großen Künstlerlexicons das hier begonnene Handlexicon,
welches ungefähr 10-12000 Künstler vom 15. Jhdt. bis heute umfassen
und insbesondere auch die sonst so stark vernachlässigte Periode
des 18. Jhdts. berücksichtigen soll. Der Hauptzweck ist der, über
jeden bedeutenden Künstler, der in Oesterreich gelebt, die nöthigen
Aufschlüsse und ein Verzeichniß der Quellen zu geben, die über dessen
Wirksamkeit berichten; als fernerer Zweck erscheint aber auch jener,
Namen festzuhalten, die bis jetzt in der Kunstgeschichte noch gar nicht
erschienen, damit sich die fernere Detailforschung ihrer bemächtige.
Außer den Archiven Wiens, insbesondere der Akademien, sind dazu die
Tauf- und Sterbematrikeln von etwa 800 Pfarr- und Standesämtern
benützt, zahlreiche sonstige Urkunden und die bereits weitläufige
Literatur ausgezogen.
Daß ein derartiges Werk als zuverlässiges Nachschlagebuch
hochwillkommen sein muß, liegt auf der Hand, und es ist deshalb freudig
zu begrüßen, daß kaiserliche Unterstützung das Erscheinen möglich
machte, wie in ihr ja auch die Bürgschaft für die Gewissenhaftigkeit
und Sorgfalt der Bearbeitung liegt. Ueber jedes derartige Werk kann
nur referiert werden; es ist nicht möglich, in alle Einzelheiten dem
Verfasser zu folgen und ihn zu kontrolieren. Es hat deshalb auch
keinen Zweck, den Hinweis nicht blos auf das Buch, sondern auch auf
solche auszudehnen. Man muß einer Publication, welche kaiserliche
Unterstützung gefunden, mit Vertrauen entgegenkommen. Deshalb sei auch
über die Art, wie der Verfasser seine Aufgabe gelöst hat, nur bemerkt,
daß aus dem vorliegenden Bruchstücke große Brauchbarkeit des Buches
durch praktische Anordnung und gedrängte Kürze der Form sich ergibt.
20) /Zu unsern Bücherbesprechungen./
Wie in früheren, so haben wir auch in dem nun abgeschlossenen
Jahrgange unseres Anzeigers Gelegenheit gehabt, auf einzelne neue
literarische Erscheinungen aufmerksam zu machen; die große Mehrzahl
konnte zu besonderer Besprechung nicht gelangen. So konnten wir auch
in den meisten Fällen den Wünschen, welche Verleger und Autoren uns
mitgetheilt haben, nicht entsprechen. Die Redaktion konnte selbst durch
Vorwürfe einzelner Autoren, daß unser Blatt Werke, die der Besprechung
würdig seien, todtschweige „und deshalb ungerecht“ sei, so wenig zu
einer Aenderung ihres Verfahrens bestimmt werden, als durch Drohungen
von Verlegern, ihre Geschenke an das germanische Museum einzustellen,
wenn nicht jedes Buch, wenn nicht selbst jede Lieferung eine
eingehende, auch geschäftlich zu verwerthende Besprechung im „Anzeiger“
finde.
Wir fühlen uns aber solchen Anforderungen gegenüber verpflichtet,
nochmals an dieser Stelle darauf aufmerksam zu machen, daß der Anzeiger
/kein Literaturblatt/ ist, daß er durchaus nicht die Aufgabe hat,
vollständige Literaturberichte zu geben, nicht die Aufgabe, die Leser
zu orientieren, noch /jedes Buch/ nach seiner Bedeutung und seinem
Verdienste zu würdigen. Weil der Anzeiger diese Aufgabe nicht hat, so
hat er auch gar nicht die Organisation dazu, noch die nöthigen Mittel.
Der Anzeiger besitzt nicht jenen Kreis von Mitarbeitern, welcher nöthig
ist, wenn jedes Buch durch einen zuverlässigen Fachmann besprochen
werden soll, nicht jenen Raum, welcher für ein Literaturblatt nöthig
wäre. Der Anzeiger ist in seinen sämmtlichen Veröffentlichungen auf
einen kleinen Kreis von Mitarbeitern angewiesen, welche zeitweilig
die Resultate ihrer Studien darin niederlegen, und welche, gleich den
Redacteuren des Blattes, nicht blos durch ihren Beruf in Anspruch
genommen sind, sondern auch einen ganz bestimmten Kreis ihrer
Specialstudien haben und deshalb in der Regel gar nicht in der Lage
sind, sich über Bücher zu äußern, die außerhalb des Kreises ihrer
persönlichen Studien liegen.
Wie aber der Anzeiger stets gerne die Arbeiten seiner bewährten Freunde
aufnimmt, so auch, wenn dieselben zufällig über irgend ein von ihnen
gelesenes Buch Mittheilung machen. Dieses ist aber auch der einzige
Fall, in welchem Besprechungen möglich sind. Geschieht dadurch nebenbei
einem Verfasser oder Verleger ein Gefallen, so kann uns das nur doppelt
freuen; unter keiner Bedingung aber sind wir in der Lage, jederzeit
solche Gefälligkeiten zu erweisen, wenn wir noch so gerne wollten.
Deshalb bitten wir an dieser Stelle die verschiedenen geehrten
Herren alle zugleich um Entschuldigung, deren Wünschen wir nicht
entgegenkommen konnten.
Vermischte Nachrichten.
143) Augsburg, 5. Dez. Ganz in der Nähe der Stelle, an welcher im Jahre
1877 zwei gewaltige Säulenreste aus der Tiefe von 2 Meter ausgegraben
wurden (in der Carmelitengasse, in der Nähe der v. Cotta’schen
Druckerei), ist man vor einigen Tagen bei Gelegenheit der Kanalisierung
der Stadt auf weitere Ueberreste von Säulen gestoßen und wurden neben
anderen Steinfragmenten zwei große Säulenstücke zu Tage gefördert. Das
eine, ein schön ornamentiertes Capitäl, hat einen Durchschnitt von
70 Centim. und eine Höhe von 81 Centim.; das andere, ein Säulenstück
ohne Ornamentierung, hat nahezu denselben Durchschnitt und eine Höhe
von 84 Centim. Das Material scheint derselbe krystallinische Kalkstein
zu sein, aus welchem die früheren Fundstücke gearbeitet sind. Diese
wiederholten Ausgrabungen von mächtigen Säulentrümmern in derselben
Gegend lassen die Vermuthung ziemlich gerechtfertigt erscheinen, daß
daselbst großartige Gebäude der alten römischen Stadt gestanden haben.
Leider machen es die zu beiden Seiten der schmalen Carmelitengasse
stehenden Wohngebäude unmöglich, in der dortigen Gegend weitere
Nachgrabungen anzustellen. Beide erwähnte Säulenreste sind bereits in
dem Antiquarium romanum zur Aufstellung gelangt.
(Nürnb. Presse, Nr. 343, nach der allg. Ztg.)
144) Die Zweibrückener Zeitung bringt in ihrer Nr. 278 ausführliche
Mittheilungen über die römischen Alterthümer zu /Erfweiler/ und
eine am 10. vor. M. eingeleitete Besichtigung der neuen Ausgrabungen,
bei denen eine Badanlage zu Tage kam. Viele Ziegelreste, Gefäßtrümmer
fanden sich im Schutte. Die aufgefundenen, theilweise vortrefflich
erhaltenen Bronzemünzen gehören der Zeit von 254-276 n. Chr. an. Man
vermuthet eine Militärstation und in dem untersuchten Theile die Villa
eines Präfecten oder Centurio. Der Artikel beabsichtigt, das Interesse
zu weiteren Ausgrabungen anzuregen, bei denen viel Interessantes zu
Tage kommen möchte.
145) Ein /Münzenfund/ wurde vor ein paar Wochen im Rayon der
Dreher’schen Gründe zu Klein-Schwechat bei Wien gemacht, der, was die
Quantität der ausgegrabenen Stücke betrifft, allerdings bedeutend zu
nennen ist. Aber auch das Alter -- sie stammen in der Mehrzahl aus
dem vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung und tragen meist das
Gepräge „Constantinus Max(imus) Aug.“ -- macht die Stücke merkwürdig,
und so ist der Fund immerhin ein kostbarer. Bei der Entdeckung dieses
kupfernen und bronzenen Schatzes soll es nun unter den anwesenden
Erdarbeitern etwas bunt zugegangen sein und sich so mancher die Säcke
vollgestopft haben, bis dem wüsten Treiben Einhalt gemacht und der
Wunderplatz eingeplankt wurde, da man Sachverständige in Kenntniß
setzen und überhaupt den gesetzlichen Gang, der in derlei Fällen
vorgeschrieben, beobachtet wissen wollte. Mittlerweile gelangten
jedoch fast sämmtliche Bewohner jenes Territoriums in den Besitz
solcher antiker Geldzeichen, die sie nun in Wien, wo es von Kennern,
Gelehrten, Liebhabern und Sammlern „wimmeln“ soll, verwerthen möchten.
Die Hausse, die die Stücke in ihrem späten Alter erlebten, ist eine
außerordentliche. Die „Amateurs“ wachsen wie aus dem Boden, die
„/wilden Numismatiker/“ sitzen und disputieren und erhitzen
sich an allen Tischen. Ein Wiener Blatt gibt hiervon eine hübsche
Schilderung.
(Nordd. Allg. Ztg., Nr. 695.)
Ueber diesen Fund berichten auch Nentwich’s numism. Blätter ausführlich
und geben die Zahl auf 10-15000 an, die in einem großen, schwarzen Topf
etwa 1-1/2 Meter unter der Erde sich befanden. Es gelang dem Fachmanne
etwa 3000 Stück zu besichtigen, die sämmtlich dem Schlusse des 3. oder
Anfang des 4. Jahrhunderts n. Chr. angehörten, aber nichts Neues oder
Unbekanntes brachten; auch waren weder Gold-, noch Silbermünzen, weder
Großbronzen, noch Medaillons dabei.
146) Zur Vervollständigung unserer Fundchronik machen wir noch
nachträglich auf die uns erst jetzt zugekommene Nr. 3 des Anzeigers
für schweizerische Alterthumskunde in Zürich aufmerksam, worin der
im Juni d. J. gemachte Fund eines Grabes bei /Füllinsdorf/,
oberhalb Augst (Baselland), gemeldet wird, das ein weibl. Skelett mit
einem Bronzeringe mit Gemme am Finger, 23 schöne, fein getriebene
Goldplättchen, ein silbernes Büchschen, ein ziemlich großes
Thränenfläschchen, sowie mehrere Münzen der Faustina enthielt.
147) Ebendaselbst wird auch die Auffindung eines Grabes bei Lavorgo
bei Gelegenheit der Gotthardbahnarbeiten mitgetheilt, von dem nicht
festgestellt ist, ob der Fund als ein römischer zu betrachten sei.
148) Auf der Halbinsel /Listerland/ in Norwegen ist kürzlich ein
Exemplar von den so seltenen /Goldbracteaten mit Runeninschrift/
gefunden worden. Die Direktion des Museums in Bergen hat denselben für
die Alterthumssammlung erworben.
(D. Reichsanz., Nr. 275.)
149) Der Bestand der romanischen Abteikirche zu /Knechtstedten/
(vgl. Nr. 104 auf Sp. 279 d. Bl.) scheint nun gesichert werden zu
sollen. Nachdem sich in Neuß ein Verein für die Erhaltung des Bauwerkes
gebildet, hat der Provinzialverwaltungsrath beschlossen, diesem für
1879 und 1880 je 2000 m. Zuschuß zu bewilligen; der Kreis Neuß hat 400
m. bewilligt. Eine Ueberweisung von 3000 m. aus der Brandentschädigung
ist wahrscheinlich, so daß aller Wahrscheinlichkeit nach der Verfall
auf lange hinaus wird abgehalten werden können.
150) Die Restaurationsarbeiten an der /Metzer Kathedrale/ werden,
soweit thunlich, auch während des Winters fortgesetzt. Bezüglich
der Herstellung eines neuen Daches an Stelle des abgebrannten sind
die Vorbereitungen soweit gediehen, daß die Ausarbeitung eines
Projektes, welches die Bedachung in Form eines gleichseitigen Dreiecks
zur Grundlage hat, angeordnet werden konnte. Dagegen erscheint der
projektierte Ausbau des einen Thurmes noch nicht gesichert; es hängt
dies von der Untersuchung der Fundamente ab, wodurch erhoben werden
soll, ob dieselben stark genug sind, um eine Mehrbelastung zu ertragen.
Die Herstellung des verstümmelten Eckportals wird eifrig betrieben,
wird aber, da fast sämmtliche Haupttheile, namentlich auch die großen
Figuren, neu hergestellt werden müssen, voraussichtlich längere Zeit
in Anspruch nehmen. Die dafür vorgesehenen Kosten sind vorläufig auf
120000 m. veranschlagt. Die übrigen im Gang befindlichen kleineren
Reparaturen, nämlich die Wiederherstellung einzelner schadhafter
Pfeiler und Ornamente in dem äußeren großen Strebbogensystem, die
Reparatur und Erneuerung der großen, die Nordfront des Transsepts
ausfüllenden gemalten Glasfenster, sowie endlich die Ersetzung von 6
in den Seitenschiffen befindlichen, in gewöhnlichem Glas ausgeführten
Fenstern durch in einfachem Stil gehaltene Grisaillefenster werden noch
im laufenden Verwaltungsjahr der Beendigung entgegengeführt.
(Deutsch. Reichs-Anz., Nr. 285.)
151) Das Correspondenzblatt des Ges.-Ver. d. d. Gesch.- und
Alterthumsver. führt in Nr. 11 Klage, daß die an der Stelle, wo 1233
Konrad von Marburg erschlagen wurde, errichtete Kapelle, die 1870 von
Dehn-Rothfelser und Lotz als ein Werk des 14. Jahrhunderts besprochen
wurde, nach dem III. Bnd. des hessischen Urkundenbuches zu schließen,
abgebrochen sei, da dieses sagt: „Jetzt bezeichnet nur ein Denkstein
den Ort, wo sie stand.“ Nun leider ist dies ja nichts so Merkwürdiges.
Trotz aller Bewegung auf dem Gebiete der Alterthumswissenschaft, trotz
aller Vereine und Commissionen hat unsere Zeit mehr mittelalterliche
Bauten zerstört, als irgend eine frühere. Wie viele Kirchen, Kapellen,
Stadtthore und Privathäuser haben wir abtragen sehen!
152) Der Breslauer Magistrat hat gestattet, die in dem
Allerheiligenhospital von Alters her eingemauert gewesenen und im
städtischen Bauhofe lagernden romanischen und späteren Sculpturen in
die Sammlungen des /Museums schlesischer Alterthümer/ aufzunehmen.
Diese Stücke werden die Reihen der in dem östlichen Hofe des neuen
/Provinzialmuseums/ aufzustellenden Architekturfragmente und
Steinsculpturen, welche vom 12. bis ins 18. Jahrhundert reichen, zu
einem interessanten Ganzen vervollständigen. In der Mitte des Raumes
wird ein großes romanisches Thor mit Tympanum entgegentreten, Basen und
Capitäle gleichen Stiles die Hinterwände zieren; an die Wände rechts
und links werden sich gothische Stücke lehnen, an der Eingangsseite
Renaissancearbeiten, wie die sog. „Halbe Maria“ von der Nicolaistraße,
Säulen aus dem Ringhause zur goldenen Krone und vom Schloß und dem
Münderschen Hause zu Liegnitz zur Aufstellung gelangen.
Verantwortliche Redaction: Dr. A. /Essenwein/. Dr. G. K.
/Frommann/.
Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in
Nürnberg.
Gedruckt bei U. E. /Sebald/ in Nürnberg.
*** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK ANZEIGER FÜR KUNDE DER DEUTSCHEN VORZEIT (JG. 26, 1879) ***
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