Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (Jg. 26, 1879) by Various

1879. 8.

6020 words  |  Chapter 319

Epo van Douwma te Huizum... Door G. H. van Borssum Waalkes. -- Een en ander over Friesche eigennamen. Door Joh. Winkler. (Verlog.) -- Willehad, een apostel der Friezen. Door P. Feenstra. -- /Bidrag till kännedom af Finlands natur och folk/, uitgifna af /Finska vetenskaps-societeten/. 27.-31. Häftet. Helsingfors, 1878 u. 79. 8. Anteckningar om Korpo och Houtskärs socknar. Sommarstudier. Af L. W. Fagerlund. -- Ueber den Närpesdialect. Von A. O. Freudenthal. -- Bidrag til ordbok öfver Närpesmålet. Von dems. /Oefversicht/ af Finska vetenskaps-societetens förhandlingar. XIX, 1876-1877, XX. 1877-78. Helsingfors, 1878. 8. /Archiv für die Geschichte Liv-, Est- u. Curlands./ Mit Unterstützung der Estländischen literarischen... Gesellschaft. herausgegeben von C. Schirren. Neue Folge. Band VI. Reval, 1879. 8. /Quellen zur Geschichte des Untergangs livländischer Selbständigkeit./ Aus dem schwedischen Reichsarchive zu Stockholm. Herausgegeben von Schirren. Band VI. Reval, 1879. 8. XI u. 352 Stn. /Sitzungs-Berichte der Kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst/ aus dem Jahre 1878. Mitau, 1879. 8. Geschichte des livl. Gutes Stockmannshof, früher Loxten genannt, nebst Regesten von Loxtenschen Urkunden. Von J. Döring. -- Alte Mitau’sche Rechnung, ausgestellt beim Besuche des Zaren Peter des Großen in Mitau. -- Die Reisetagebücher des Herrn H. von Offenberg. Von Dr. Bluhm. -- Reste der Rigaschen Bischofsburg. Von J. Döring. -- Das Plettenbergsche Denkmal im Schlosse zu Riga. Von dems. -- Ueber die Semgaller Burgen, Ratten und Racketen. Von dems. -- Der Pilskalns in Schloßberg, muthmaßlich das alte Gercike. Von dems. -- 3 Urkunden zur Geschichte des kurländ. Forts St. Andrea im Gambia-Strom. Von Krüger. -- 2 Briefe des kurl. Herzogs Ernst Johann. -- Gesellschaftsangelegenheiten. /Compte-rendu de la commission Impériale archéologique/ pour l’année 1876. Avec un atlas. St. Petersbourg, 1879. 4. u. Imp. 2. Literatur. _Neu erschienene Werke._ 17) /Die Waffensammlung Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Carl von Preußen./ Mit Text herausgegeben von G. Hiltl, Director der Prinzlichen Waffensammlung. Durch unveränderlichen Lichtdruck ausgeführt von A. Frisch. Nürnberg. S. Soldan. Imp. Fol. 18 Stn. u. 100 Tfln. Wir haben bei Erscheinen der ersten Lieferung auf dieses Werk aufmerksam gemacht, das nun, ohne daß der Verfasser die Herausgabe des Schlusses erlebt hätte, mit 5 Lieferungen und 100 Tafeln fertig vorliegt. Es hat gehalten, was die erste Lieferung versprach. Einige hundert Abbildungen geben uns die seltensten und kostbarsten Waffen, wichtiges Material für die Geschichte der Bewaffnung, aber auch zugleich durch die Darstellung kostbar ausgestatteter Stücke Material für die Geschichte der Ornamentik. Zu welchen Betrachtungen regt diese Fülle den denkenden Kulturhistoriker an, welchen Genuß bietet sie dem Kunstfreunde, welche Vorlagen dem Kunsthandwerker! Sie alle mögen dem hohen Besitzer, dem sinnigen, leider verstorbenen Herausgeber und der rührigen Verlagsbuchhandlung danken. 18) /Wenzel Jamitzers Entwürfe zu Prachtgefäßen in Silber und Gold./ Photolithographische Nachbildungen von /Kantenseter/ und /Haas/ in Nürnberg, herausgegeben von /R. Bergau/. Berlin, Paul Bette. 4. 7 Stn. u. 70 Tafeln. Wie zur Zeit, als die Renaissance ihren Einzug in Deutschland hielt, die Meister, welche bis dahin ausschließlich den gothischen Formenkreis geübt hatten, der Vorlagen bedurften, um in der neuen Weise sich zurecht zu finden, so ist es auch heute, wo das Kunstgewerbe neue Bahnen einschlägt; und heute stellt man demselben wieder dieselben alten Vorlagen vor Augen, die einst unserer Väter Schritte auf dem Pfade der Renaissance begleitet hatten, und die, da die Originale theuer und selten sind, fleißig reproduciert werden. Die verschiedenen Proceduren, welche, in jüngsten Jahren erfunden, das Licht ohne Benützung der Künstlerhand zur Vervielfältigung herangezogen haben, unterstützen diese Bewegung aufs lebhafteste, und mancher alte Schatz, den kaum der Forscher einmal zu Gesichte bekommen hatte, ist jetzt in den Werkstätten heimisch, oder könnte es mindestens sein, soweit bereits die Gewerbetreibenden sich der neuen Richtung angeschlossen haben. Der Kunstfreund und der Forscher können aber bequem alle jene Copien, deren seltene Originale weit zerstreut sind, auf dem Tische zu ihren Studien nebeneinanderlegen und alles daraus entnehmen, was man eben nicht ausschließlich an Originalen studieren kann. So gibt auch das vorliegende Werk auf seinen 69 Tafeln die Nachbildung von 109 Kupferstichen und Holzschnitten wieder, welche 3 verschiedenen Serien angehören, von denen die beiden ersten wol kaum irgendwo im Original vollständig beisammen sind. Auf keinem der Blätter ist zwar des Meisters Name genannt, und sie waren seither als Werke verschiedener Meister betrachtet worden. An der Spitze steht die Serie jener Blätter, deren Meister als unbekannter Meister von 1551 in den Handbüchern erscheint. Der Herausgeber bezieht sich auf Untersuchungen, die er an anderer Stelle veröffentlicht hat, um nachzuweisen, daß dieser Meister W. Jamitzer sei. So mißlich nun im allgemeinen die Zutheilung unbestimmter Arbeiten an irgend einen bekannten Namen ist, während doch auch alle jene, deren Namen nur die Stadtbücher aufbewahrt haben, auch etwas gearbeitet haben müssen, so zeigen doch diese Blätter in dem Kreise der angewandten Formen so viele Verwandtschaft mit den bekannten Goldschmiedarbeiten Jamitzers, daß ihm der Meister dieser Blätter nahe gestanden haben muß, auch wenn er sie nicht selbst gestochen haben sollte. Jede größere Kupferstichsammlung hat einzelne dieser Blätter; es sollen im Ganzen etwa 40 sein. Dem Herausgeber sind jedoch nur 33 begegnet und er bezweifelt, daß deren mehr existieren. Die Richtigkeit dieser Annahme vorausgesetzt läßt sich nun auch die neue Publikation als Katalog betrachten, nach dessen Nummern statt langer Beschreibung die einzelnen Blätter der verschiedenen Kupferstichsammlungen bezeichnet werden können. Wie kaum irgendwo diese erste Serie in Originalblättern vollständig beisammen ist, so hat auch sicher keine Sammlung alle Blätter der zweiten, dem Werke des Virgil Solis angehörigen Folge von 67 Darstellungen beisammen. Obwohl hier ein theilweise anderer Formenkreis sich zeigt, obwohl insbesondere die Sachen alle einfacher gehalten sind, will doch der Herausgeber auch diese alle als Entwürfe Jamitzers angesehen wissen, wofür wir zunächst eine zwingende Nöthigung für manche der Blätter noch nicht aus den Formen zu schöpfen vermögen. Wenn auch der Verfasser behauptet, daß alle Detailformen mit Entschiedenheit für Jamitzers Autorschaft sprechen, so scheint uns nur jene Uebereinstimmung darin zu liegen, welche alle Werke jener Zeit unter sich haben. Wir möchten gar nicht einmal glauben, daß der fleißige, handwerksmäßige Stecher alle Blätter nach den Vorbildern eines einzigen Meisters gestochen. Er mag sie, weil Geld damit zu verdienen war, genommen haben, wo er sie fand, wie dies andere Meister des 16. Jhdts. auch thaten. Die 3. Serie bilden 9 Holzschnitte aus der 1547 erschienenen Perspektive des G. Rivius (W. Riff), von denen einige italienischen Vorbildern nachcomponiert sind. Es ist Schade, daß der Herausgeber nicht auch die noch vorhandenen Handzeichnungen vor oder nach W. Jamitzer in den Kreis seiner Publikation gezogen, die er wol in einer zweiten Veröffentlichung weitläufiger, als einzelne Publikationen vorliegen, behandeln wird. A. E. 19) /Handlexikon österreichischer Künstler und Kunstverwandten/, herausgegeben mit kaiserlicher Unterstützung von /Dr. Heinrich Kábdebo/. Wien, 1880. Verlag der österreichischen Kunst-Chronik. Liefg. I. Lex. 8. 32 Stn. Die biographischen Schriftsteller Oesterreichs, deren umfassendster und verdienstvollster Wurzbach, haben zwar ihre Studien auch auf die Künstler ausgedehnt; aber doch war die Forschung nur eine stückweise. So viel interessantes Material sie zu Tage gebracht, so reicht es doch zu einer systematisch zu bearbeitenden Geschichte der Kunst und Künstler in Oesterreich nicht aus, weil niemand darauf ausgieng, die Quellen systematisch auszubeuten, alles zu erlangende urkundliche Material zu prüfen und zu sichten, alle Daten die urkundlich festgestellt werden können, aus den Archiven auszuziehen, nicht blos jene, die zu gerade vorliegenden Arbeiten nöthig waren. Dies beabsichtigt der Verfasser des Buches, dessen erste Lieferung hier vorliegt, nachdem er, wie die Einleitung besagt, diesen Plan seit 1871 unablässig verfolgt „trotz einer Unsumme von Aergernissen, Anfeindungen und materiellen Opfern“ und auf diese Weise das rohe Material zu 21000 Biographieen gesammelt, deren einzelne freilich nicht mehr als den Namen, andere aber mehrere Actenfascikel umfassen. Allein die Lücken dieses reichen Materials zu ergänzen und es zu bearbeiten, übersteigt die Kraft des Einzelnen, der Verlag eines solchen Werkes bietet seine Schwierigkeiten, und so gibt der Verfasser nunmehr als einen Vorläufer des großen Künstlerlexicons das hier begonnene Handlexicon, welches ungefähr 10-12000 Künstler vom 15. Jhdt. bis heute umfassen und insbesondere auch die sonst so stark vernachlässigte Periode des 18. Jhdts. berücksichtigen soll. Der Hauptzweck ist der, über jeden bedeutenden Künstler, der in Oesterreich gelebt, die nöthigen Aufschlüsse und ein Verzeichniß der Quellen zu geben, die über dessen Wirksamkeit berichten; als fernerer Zweck erscheint aber auch jener, Namen festzuhalten, die bis jetzt in der Kunstgeschichte noch gar nicht erschienen, damit sich die fernere Detailforschung ihrer bemächtige. Außer den Archiven Wiens, insbesondere der Akademien, sind dazu die Tauf- und Sterbematrikeln von etwa 800 Pfarr- und Standesämtern benützt, zahlreiche sonstige Urkunden und die bereits weitläufige Literatur ausgezogen. Daß ein derartiges Werk als zuverlässiges Nachschlagebuch hochwillkommen sein muß, liegt auf der Hand, und es ist deshalb freudig zu begrüßen, daß kaiserliche Unterstützung das Erscheinen möglich machte, wie in ihr ja auch die Bürgschaft für die Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt der Bearbeitung liegt. Ueber jedes derartige Werk kann nur referiert werden; es ist nicht möglich, in alle Einzelheiten dem Verfasser zu folgen und ihn zu kontrolieren. Es hat deshalb auch keinen Zweck, den Hinweis nicht blos auf das Buch, sondern auch auf solche auszudehnen. Man muß einer Publication, welche kaiserliche Unterstützung gefunden, mit Vertrauen entgegenkommen. Deshalb sei auch über die Art, wie der Verfasser seine Aufgabe gelöst hat, nur bemerkt, daß aus dem vorliegenden Bruchstücke große Brauchbarkeit des Buches durch praktische Anordnung und gedrängte Kürze der Form sich ergibt. 20) /Zu unsern Bücherbesprechungen./ Wie in früheren, so haben wir auch in dem nun abgeschlossenen Jahrgange unseres Anzeigers Gelegenheit gehabt, auf einzelne neue literarische Erscheinungen aufmerksam zu machen; die große Mehrzahl konnte zu besonderer Besprechung nicht gelangen. So konnten wir auch in den meisten Fällen den Wünschen, welche Verleger und Autoren uns mitgetheilt haben, nicht entsprechen. Die Redaktion konnte selbst durch Vorwürfe einzelner Autoren, daß unser Blatt Werke, die der Besprechung würdig seien, todtschweige „und deshalb ungerecht“ sei, so wenig zu einer Aenderung ihres Verfahrens bestimmt werden, als durch Drohungen von Verlegern, ihre Geschenke an das germanische Museum einzustellen, wenn nicht jedes Buch, wenn nicht selbst jede Lieferung eine eingehende, auch geschäftlich zu verwerthende Besprechung im „Anzeiger“ finde. Wir fühlen uns aber solchen Anforderungen gegenüber verpflichtet, nochmals an dieser Stelle darauf aufmerksam zu machen, daß der Anzeiger /kein Literaturblatt/ ist, daß er durchaus nicht die Aufgabe hat, vollständige Literaturberichte zu geben, nicht die Aufgabe, die Leser zu orientieren, noch /jedes Buch/ nach seiner Bedeutung und seinem Verdienste zu würdigen. Weil der Anzeiger diese Aufgabe nicht hat, so hat er auch gar nicht die Organisation dazu, noch die nöthigen Mittel. Der Anzeiger besitzt nicht jenen Kreis von Mitarbeitern, welcher nöthig ist, wenn jedes Buch durch einen zuverlässigen Fachmann besprochen werden soll, nicht jenen Raum, welcher für ein Literaturblatt nöthig wäre. Der Anzeiger ist in seinen sämmtlichen Veröffentlichungen auf einen kleinen Kreis von Mitarbeitern angewiesen, welche zeitweilig die Resultate ihrer Studien darin niederlegen, und welche, gleich den Redacteuren des Blattes, nicht blos durch ihren Beruf in Anspruch genommen sind, sondern auch einen ganz bestimmten Kreis ihrer Specialstudien haben und deshalb in der Regel gar nicht in der Lage sind, sich über Bücher zu äußern, die außerhalb des Kreises ihrer persönlichen Studien liegen. Wie aber der Anzeiger stets gerne die Arbeiten seiner bewährten Freunde aufnimmt, so auch, wenn dieselben zufällig über irgend ein von ihnen gelesenes Buch Mittheilung machen. Dieses ist aber auch der einzige Fall, in welchem Besprechungen möglich sind. Geschieht dadurch nebenbei einem Verfasser oder Verleger ein Gefallen, so kann uns das nur doppelt freuen; unter keiner Bedingung aber sind wir in der Lage, jederzeit solche Gefälligkeiten zu erweisen, wenn wir noch so gerne wollten. Deshalb bitten wir an dieser Stelle die verschiedenen geehrten Herren alle zugleich um Entschuldigung, deren Wünschen wir nicht entgegenkommen konnten. Vermischte Nachrichten. 143) Augsburg, 5. Dez. Ganz in der Nähe der Stelle, an welcher im Jahre 1877 zwei gewaltige Säulenreste aus der Tiefe von 2 Meter ausgegraben wurden (in der Carmelitengasse, in der Nähe der v. Cotta’schen Druckerei), ist man vor einigen Tagen bei Gelegenheit der Kanalisierung der Stadt auf weitere Ueberreste von Säulen gestoßen und wurden neben anderen Steinfragmenten zwei große Säulenstücke zu Tage gefördert. Das eine, ein schön ornamentiertes Capitäl, hat einen Durchschnitt von 70 Centim. und eine Höhe von 81 Centim.; das andere, ein Säulenstück ohne Ornamentierung, hat nahezu denselben Durchschnitt und eine Höhe von 84 Centim. Das Material scheint derselbe krystallinische Kalkstein zu sein, aus welchem die früheren Fundstücke gearbeitet sind. Diese wiederholten Ausgrabungen von mächtigen Säulentrümmern in derselben Gegend lassen die Vermuthung ziemlich gerechtfertigt erscheinen, daß daselbst großartige Gebäude der alten römischen Stadt gestanden haben. Leider machen es die zu beiden Seiten der schmalen Carmelitengasse stehenden Wohngebäude unmöglich, in der dortigen Gegend weitere Nachgrabungen anzustellen. Beide erwähnte Säulenreste sind bereits in dem Antiquarium romanum zur Aufstellung gelangt. (Nürnb. Presse, Nr. 343, nach der allg. Ztg.) 144) Die Zweibrückener Zeitung bringt in ihrer Nr. 278 ausführliche Mittheilungen über die römischen Alterthümer zu /Erfweiler/ und eine am 10. vor. M. eingeleitete Besichtigung der neuen Ausgrabungen, bei denen eine Badanlage zu Tage kam. Viele Ziegelreste, Gefäßtrümmer fanden sich im Schutte. Die aufgefundenen, theilweise vortrefflich erhaltenen Bronzemünzen gehören der Zeit von 254-276 n. Chr. an. Man vermuthet eine Militärstation und in dem untersuchten Theile die Villa eines Präfecten oder Centurio. Der Artikel beabsichtigt, das Interesse zu weiteren Ausgrabungen anzuregen, bei denen viel Interessantes zu Tage kommen möchte. 145) Ein /Münzenfund/ wurde vor ein paar Wochen im Rayon der Dreher’schen Gründe zu Klein-Schwechat bei Wien gemacht, der, was die Quantität der ausgegrabenen Stücke betrifft, allerdings bedeutend zu nennen ist. Aber auch das Alter -- sie stammen in der Mehrzahl aus dem vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung und tragen meist das Gepräge „Constantinus Max(imus) Aug.“ -- macht die Stücke merkwürdig, und so ist der Fund immerhin ein kostbarer. Bei der Entdeckung dieses kupfernen und bronzenen Schatzes soll es nun unter den anwesenden Erdarbeitern etwas bunt zugegangen sein und sich so mancher die Säcke vollgestopft haben, bis dem wüsten Treiben Einhalt gemacht und der Wunderplatz eingeplankt wurde, da man Sachverständige in Kenntniß setzen und überhaupt den gesetzlichen Gang, der in derlei Fällen vorgeschrieben, beobachtet wissen wollte. Mittlerweile gelangten jedoch fast sämmtliche Bewohner jenes Territoriums in den Besitz solcher antiker Geldzeichen, die sie nun in Wien, wo es von Kennern, Gelehrten, Liebhabern und Sammlern „wimmeln“ soll, verwerthen möchten. Die Hausse, die die Stücke in ihrem späten Alter erlebten, ist eine außerordentliche. Die „Amateurs“ wachsen wie aus dem Boden, die „/wilden Numismatiker/“ sitzen und disputieren und erhitzen sich an allen Tischen. Ein Wiener Blatt gibt hiervon eine hübsche Schilderung. (Nordd. Allg. Ztg., Nr. 695.) Ueber diesen Fund berichten auch Nentwich’s numism. Blätter ausführlich und geben die Zahl auf 10-15000 an, die in einem großen, schwarzen Topf etwa 1-1/2 Meter unter der Erde sich befanden. Es gelang dem Fachmanne etwa 3000 Stück zu besichtigen, die sämmtlich dem Schlusse des 3. oder Anfang des 4. Jahrhunderts n. Chr. angehörten, aber nichts Neues oder Unbekanntes brachten; auch waren weder Gold-, noch Silbermünzen, weder Großbronzen, noch Medaillons dabei. 146) Zur Vervollständigung unserer Fundchronik machen wir noch nachträglich auf die uns erst jetzt zugekommene Nr. 3 des Anzeigers für schweizerische Alterthumskunde in Zürich aufmerksam, worin der im Juni d. J. gemachte Fund eines Grabes bei /Füllinsdorf/, oberhalb Augst (Baselland), gemeldet wird, das ein weibl. Skelett mit einem Bronzeringe mit Gemme am Finger, 23 schöne, fein getriebene Goldplättchen, ein silbernes Büchschen, ein ziemlich großes Thränenfläschchen, sowie mehrere Münzen der Faustina enthielt. 147) Ebendaselbst wird auch die Auffindung eines Grabes bei Lavorgo bei Gelegenheit der Gotthardbahnarbeiten mitgetheilt, von dem nicht festgestellt ist, ob der Fund als ein römischer zu betrachten sei. 148) Auf der Halbinsel /Listerland/ in Norwegen ist kürzlich ein Exemplar von den so seltenen /Goldbracteaten mit Runeninschrift/ gefunden worden. Die Direktion des Museums in Bergen hat denselben für die Alterthumssammlung erworben. (D. Reichsanz., Nr. 275.) 149) Der Bestand der romanischen Abteikirche zu /Knechtstedten/ (vgl. Nr. 104 auf Sp. 279 d. Bl.) scheint nun gesichert werden zu sollen. Nachdem sich in Neuß ein Verein für die Erhaltung des Bauwerkes gebildet, hat der Provinzialverwaltungsrath beschlossen, diesem für 1879 und 1880 je 2000 m. Zuschuß zu bewilligen; der Kreis Neuß hat 400 m. bewilligt. Eine Ueberweisung von 3000 m. aus der Brandentschädigung ist wahrscheinlich, so daß aller Wahrscheinlichkeit nach der Verfall auf lange hinaus wird abgehalten werden können. 150) Die Restaurationsarbeiten an der /Metzer Kathedrale/ werden, soweit thunlich, auch während des Winters fortgesetzt. Bezüglich der Herstellung eines neuen Daches an Stelle des abgebrannten sind die Vorbereitungen soweit gediehen, daß die Ausarbeitung eines Projektes, welches die Bedachung in Form eines gleichseitigen Dreiecks zur Grundlage hat, angeordnet werden konnte. Dagegen erscheint der projektierte Ausbau des einen Thurmes noch nicht gesichert; es hängt dies von der Untersuchung der Fundamente ab, wodurch erhoben werden soll, ob dieselben stark genug sind, um eine Mehrbelastung zu ertragen. Die Herstellung des verstümmelten Eckportals wird eifrig betrieben, wird aber, da fast sämmtliche Haupttheile, namentlich auch die großen Figuren, neu hergestellt werden müssen, voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen. Die dafür vorgesehenen Kosten sind vorläufig auf 120000 m. veranschlagt. Die übrigen im Gang befindlichen kleineren Reparaturen, nämlich die Wiederherstellung einzelner schadhafter Pfeiler und Ornamente in dem äußeren großen Strebbogensystem, die Reparatur und Erneuerung der großen, die Nordfront des Transsepts ausfüllenden gemalten Glasfenster, sowie endlich die Ersetzung von 6 in den Seitenschiffen befindlichen, in gewöhnlichem Glas ausgeführten Fenstern durch in einfachem Stil gehaltene Grisaillefenster werden noch im laufenden Verwaltungsjahr der Beendigung entgegengeführt. (Deutsch. Reichs-Anz., Nr. 285.) 151) Das Correspondenzblatt des Ges.-Ver. d. d. Gesch.- und Alterthumsver. führt in Nr. 11 Klage, daß die an der Stelle, wo 1233 Konrad von Marburg erschlagen wurde, errichtete Kapelle, die 1870 von Dehn-Rothfelser und Lotz als ein Werk des 14. Jahrhunderts besprochen wurde, nach dem III. Bnd. des hessischen Urkundenbuches zu schließen, abgebrochen sei, da dieses sagt: „Jetzt bezeichnet nur ein Denkstein den Ort, wo sie stand.“ Nun leider ist dies ja nichts so Merkwürdiges. Trotz aller Bewegung auf dem Gebiete der Alterthumswissenschaft, trotz aller Vereine und Commissionen hat unsere Zeit mehr mittelalterliche Bauten zerstört, als irgend eine frühere. Wie viele Kirchen, Kapellen, Stadtthore und Privathäuser haben wir abtragen sehen! 152) Der Breslauer Magistrat hat gestattet, die in dem Allerheiligenhospital von Alters her eingemauert gewesenen und im städtischen Bauhofe lagernden romanischen und späteren Sculpturen in die Sammlungen des /Museums schlesischer Alterthümer/ aufzunehmen. Diese Stücke werden die Reihen der in dem östlichen Hofe des neuen /Provinzialmuseums/ aufzustellenden Architekturfragmente und Steinsculpturen, welche vom 12. bis ins 18. Jahrhundert reichen, zu einem interessanten Ganzen vervollständigen. In der Mitte des Raumes wird ein großes romanisches Thor mit Tympanum entgegentreten, Basen und Capitäle gleichen Stiles die Hinterwände zieren; an die Wände rechts und links werden sich gothische Stücke lehnen, an der Eingangsseite Renaissancearbeiten, wie die sog. „Halbe Maria“ von der Nicolaistraße, Säulen aus dem Ringhause zur goldenen Krone und vom Schloß und dem Münderschen Hause zu Liegnitz zur Aufstellung gelangen. Verantwortliche Redaction: Dr. A. /Essenwein/. Dr. G. K. /Frommann/. Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in Nürnberg. Gedruckt bei U. E. /Sebald/ in Nürnberg. *** END OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK ANZEIGER FÜR KUNDE DER DEUTSCHEN VORZEIT (JG. 26, 1879) *** Updated editions will replace the previous one—the old editions will be renamed. Creating the works from print editions not protected by U.S. copyright law means that no one owns a United States copyright in these works, so the Foundation (and you!) can copy and distribute it in the United States without permission and without paying copyright royalties. Special rules, set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to copying and distributing Project Gutenberg™ electronic works to protect the PROJECT GUTENBERG™ concept and trademark. Project Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you charge for an eBook, except by following the terms of the trademark license, including paying royalties for use of the Project Gutenberg trademark. 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Chapters

1. Chapter 1 2. 14. Jahrh. 164 f. 3. 1879. Nº 1. Januar. 4. 1496. Vgl. Fr. v. Stälin a. a. O. III, 441, 457 ff. 555 f. 596 ff. 639. 5. 12. 13) zwei Lübecker Wittenpenninge, welche auf beiden Seiten im 6. 14. Jahrhunderts in Gestalt eines sechseckigen Sternes erbaut und 7. 1773. -- Von da an nicht mehr zu gottesdienstlichen Handlungen benützt, 8. 1879. Nº 1. Januar. 9. 1865. -- =Isny.= /Romuald Henger/, Wagnermeister: Bauerngürtel. 18. 10. 1878. 4. /A. Cohn/, Buchh.: v. Maltzahn, deutscher Bücherschatz 11. 1876. 8. Adami, Luise Königin von Preußen. 7. Aufl. 1876. 8. Virchow, 12. 8. /Otto Jancke/, Verlagsbuchh.: Springer, Anna Amalia von Weimar 13. 1878. 8. Sterchi, J., Nettiswyl u. das ehemalige Cluniacenser-Priorat 14. 8. Zöllner, d. deutsche Kirchenlied in der Oberlausitz. 1871. 8. 15. 8. /Louis Ehlermann/, Verlagsh.: Gödeke, Grundriß zur Geschichte der 16. 2. Aufl. 8. /Verwaltung der k. Sammlungen für Kunst u. Wissenschaft/: 17. 8. Oncken, der preuß.-hessische Zollverein vom 14. Febr. 1828. 1878. 18. 4. Statistik des Hamburgischen Staats. Heft I. 1867. 4. /Verwaltung der 19. 9. osa. 1864, 68, 71. 8. Aspelin, suomalais-ugrilaisen muinaistut 20. 1876. 8. Briefwechsel Alex. v. Humboldts mit Heinrich Berghaus; 3 21. 8. Gutzkow, Säkularbilder. 8. Ders., zur Geschichte unserer Zeit. 8. 22. 8. /Gustav Fischer/, Verlagsh.: Schultze, Geschichte der Renaissance. 23. 1874. 8. Schmidt, Pariser Zustände während d. Revolutionszeit v. 24. 1875. 8. Molitor, der Verrath von Breisach 1639. 1875. 8. Muther, zur 25. 1876. 8. Döring, die Kunstlehre des Aristoteles. 1876. 8. /Ed. 26. 1874. 4. v. Neumann, d. wichtigsten Angaben über die Handfeuerwaffen 27. 1. Januar, vom J. 525 ab bis zum J. 1925. 1876. 8. -- =Leipzig.= /F. 28. 1878. 8. /Dörffling u. Franke/, Verlagshandl.: Kahnis, die deutsche 29. 1875. 8. Tobler, descriptiones terrae sanctae ex saec. VIII. IX. XII. 30. 8. /Carl Merhoff/’s Verlag: Held, d. Antheil d. bayer. Armee an d. 31. 44. session. 1878. 8. -- =Quedlinburg.= /H. C. Huch/, Buchhandl.: 32. 1877. 8. Der Kanton St. Gallen in der Restaurationszeit. 1878. 4. -- 33. 1870. 4. -- =Stuttgart.= /Julius Maier/, Verlagshdl.: Andree, 34. 8. Andree, wendische Wanderstudien. 1874. 8. Scheck, 500 germanische 35. 2. Aufl. VII-XI, 2. 1875-78. 8. Reber, Geschichte der deutschen Kunst 36. 2. Aufl. 1871. 8. Candidatenfahrten aus den Papieren eines schwäb. 37. 8. Ders., Sonst u. Jetzt. 8. Friedberg, Aktenstücke, die altkatholische 38. 8. /J. C. B. Mohr/, akadem. Verlagshndl. (H. Laupp’sche Buchhndl.): 39. 1878. 8. 40. 16. Jahrh.) -- Hausthüre. (17. Jahrh.) -- Entwurf eines Schmuckes. 41. 17. Jahrhundert. Von C. W. Hingst. -- Nachrichten aus dem Knopfe des 42. 13. oder 14. Jahrhundert entstammen, gefunden haben. Schon an sich 43. 13. Jahrhunderts erkennen wird, wenn demnächst Fikentscher’s in 44. 1879. Nº 2. Februar. 45. 1879. Nº 2. Februar. 46. 1. Juli v. J. /Bamberg./ Pfleger: /F. Deuerling/, Kaufmann, 47. 1. Juli v. J. /Kiel./ Pfleger: Dr. med. /Paulsen/ seit 18. 48. 18. Jahrh. Zekokarte von 78 Blättern. 19. Jahrh. -- =Nürnberg.= 49. 1878. 8. Meyer, Beiträge zur Geschichte der fideicommissarischen 50. 1878. 4. -- =Brüssel.= /Académie royale des sciences, des lettres et 51. 10. Heft 1878. 8. -- =Frankfurt a. M.= /K. Th. Völcker/ und /Heinr. 52. 78. (Bd. VI, 3. u. 4. Heft). 1878. 8. -- =Graz.= /Akadem. Lese-Verein/: 53. 8. -- =Landshut.= /Histor. Verein von u. für Niederbayern/: Ders., 54. 1878. 8. -- =Ludwigsburg.= /L. Zahn/: Ders., frisch, fromm, fröhlich, 55. 1879. 8. Vilmar, zum Verständnisse Göthe’s; 4. Aufl. 1879. 8. -- 56. 1681. 8. Schröterus, diatribae domesticae. 1615. 4. /J. Hailmann/, 57. 1879. 8. -- Stettin. /Gesellschaft für pommer’sche Geschichte und 58. 1878. (4. Heft). 1878. 8. Schmidt, Urkundenbuch der Stadt Halberstadt. 59. 8. Haus von Hausen, Gleichenberg in Steiermark; 2. Aufl. 1875. 8. 60. 1875. 8. Friedjung, Kaiser Karl IV. und sein Antheil am geistigen 61. 1876. 8. Weinhold, Weihnacht-Spiele und Lieder aus Süddeutschland und 62. 1876. 8. Ipolyi, Geschichte der Stadt Neusohl. 1875. 8. Walther, 63. 1877. 8. Witzschel, Luthers Aufenthalt auf der Wartburg. 1876. 8. v. 64. 1879. Nr. 160. Wien. 1. Jan. 1879. 8. 65. 1878. 8. 66. 2. Heft. Karlsruhe. 1878. 8. 67. 1879. Nº 3. März. 68. 1434. 4. Juni, Ulm. 69. 2. Bd., S. 13.) Das ehemalige Gebäude gehörte dem Uebergangsstile an, 70. 12. Juli 1198 die neue aus Stein erbaute Jacobskirche eingeweiht vom 71. 1879. Nº 3. März. 72. 1. 1879. 8. -- ~Amsterdam.~ /Königl. Akademie der Wissenschaften/: 73. 8. -- ~Darmstadt.~ /Histor. Verein für das Großherzogthum Hessen/: 74. 1879. 4. Verzeichniß der Vorlesungen etc. 1879. 4. -- ~Nürnberg.~ 75. 1878. 8. u. 4 weitere akadem. Gelegenheitsschriften. -- ~Uffenheim.~ 76. 1878. 8. -- ~Wien.~ /Wissenschaftlicher Club/: Ders., Jahresbericht; 77. 1878. 8. CCCXVII u. 477 Stn. 78. 1879. Nr. 161. Wien. 1. Febr. 1879. 8. 79. 1879. Nr. 7-9. Nürnberg. 1879. 8. 80. 1878. 8. 81. 475. Stn. -- CXXXVII: Hermann von Sachsenheim. Hrsg. v. Ernst Martin. 82. 1879. Nr. 1-3. Dresden. 1879. 4. 83. 1878. 8. 84. 29. November 1878.) -- Die Münzen sind schon verkauft. 85. 1879. Nº 4. April. 86. 1879. Nº 4. April. 87. 1878. 8. -- ~Basel.~ /Histor. Gesellschaft/ und /Gesellschaft für 88. 1878. 4. -- ~Dresden.~ /Ch. G. Ernst am Ende/, Bibliothekar: Ders., 89. 16. Jahrh. 1879. 8. /Dr. Karl von Weber/, Geheimrath, Direktor des 90. 13. Jahrh. 1879. 4. -- ~Frauenfeld.~ /J. Huber/, Buchh.: Häberlin, 91. 1876. 8. Sonderabdr. -- ~Freiburg i. Br.~ /Herder’sche/ Verlagsh.: 92. 1878. 8. /C. A. Starke/, Verlagsh.: Des Konrad Grünenberg Wappenbuch, 93. 1870. 8. Teutsch, der Sachsengraf Albert Huet. 1875. 8. Fabritius, 94. 8. /Verein für siebenbürgische Landeskunde/: Ders., Archiv etc.; 95. 8. Bericht über das Freih. Samuel von Bruckenthalsche Museum in 96. 1878. 4. Amtliches Verzeichniß des Personals etc. 1878 u. 1878/79. 8. 97. 1873. 8. Beaulieu-Marconnay, der Hubertusburger Friede. 1871. 8. Ders., 98. 8. Bürster, Beschreibung des schwed. Krieges, 1630-47, hrsg. v. Fr. 99. 8. Hirsch, byzantin. Studien. 1876. 8. Huschke, Gaius. Beiträge zur 100. 1858. 8. Königer, d. Völkerschlacht bei Leipzig. 1864. 8. Ders., der 101. 8. Lang, David Friedrich Strauß. 1874. 8. Lehmann, Knesebeck und 102. 8. Ders., Göthe und Felix Mendelssohn-Bartholdy. 1871. 8. Meyer, zur 103. 8. Meyer von Knonau, über Nithards vier Bücher Geschichten. 1866. 8. 104. 1876. 8. Muther, statuta facultatis jureconsultorum Vitebergensium anno 105. 1863. 8. Ders., der Rechtsstreit über das Eigenthum an den Domänen des 106. 8. Ders., die Chronik des Dino Compagni. 1875. 8. Sierke, Schwärmer 107. 72. 8. Staatengeschichte der neuesten Zeit; hrsg. von Biedermann. 23 108. 8. Ders., archäolog. Wanderungen durch Kirchen des Kreises Jerichow 109. 8. Erneuerte allgemeine Altmühl-Wasser-Fisch-Ordnung 1735. 2. 110. 8. -- ~Treuchtlingen.~ /Adolf Pernwerth von Bärnstein/: Ders., 111. 8. /Alterthums-Verein/: Ders., Berichte und Mittheilungen etc.; Bd. 112. 8. /R. von Waldheim/, artist. Anstalt und Verlagsh.: Almanach der 113. 8. Giehne, Mährchen für Jung und Alt. 8. Herrmann, Naturgeschichte 114. 1879. Nr. 162 u. 163. Wien, 1. März u. 1. April 1879. 8. 115. 1879. 8. 116. 727. Von Dr. R. Niemann. -- Ueber den Ligeris in der Lex Salica. Von R. 117. 1879. 8. 118. 1879. Nr. 10-16. Nürnberg. 1879. 8. 119. 1879. 8. 120. 1879. Nº 5. Mai. 121. 15. Um den schlimmen metrischen Fehler zu verbessern, müsste man 122. 27. Etwas erträglicher wird der Vers durch die Umstellung: Manerie 123. 47. intanto conmeto steht ziemlich deutlich da. Dem Sinne, aber nicht 124. 65. hec habe ich zugesetzt. 125. 8. (1865), p. 412]. Teutonice isti vocant se /die weisen/. qui 126. 1. Ueber ein Schmählied aus der Reformationszeit. 127. 2. Ueber die Anlage einer Wasserkunst in Magdeburg. 128. 1879. Nº 5. Mai. 129. 18. Jahrhundert. /Klüppel/, Fabrikbesitzer: Vogelperspektive des 130. 1878. 8. =Frankfurt a. M.= Dr. /J. Becker/, Inspektor u. Professor der 131. 2. -- =Hanau.= /K. Gymnasium/: Suchier, die Grabmonumente u. Särge der 132. 4. Pr. /Realschule/ II.: Ehlers, geschichtl. Entwickelung der französ. 133. 1879. 4. -- =Hirschberg.= /A. M. Ottow/: Eine Anzahl (34) Schriften 134. 1878. 8. Neuburg, über die Ausdehnung der Zunftgerichtsbarkeit in 135. 1878. 1879. 4. Dr. juris /Aurelius Schmid/: Ders., die Durchführung des 136. 8. Sonderabdr. Ueber die Vorläufer und Anfänge des Formenschnitts. 8. 137. 1878. 79. 4. Pr. -- =Plauen i. V.= /Gymnasial- u. Realschul-Anstalt/: 138. 4. Pr. -- =Rotterdam.= /Van Hengel u. Eeltjes/, Verlagsh.: Archief 139. 1874. 75. 8. Hildebrand, minnespenningar ösfer enskilda Svenska män 140. 1879. 8. 141. 1879. Nr. 17 u. 18. Nürnberg, 1879. 8. 142. 1879. Nº 6. Juni. 143. 1. Estas jam redit florida 144. 2. Dulcis garritus avium 145. 3. Hec omnia sunt vanitas 146. 1879. Nº 6. Juni. 147. 8. v. Bergh, letzte Reisebriefe über Portugal u. Spanien. 8. /Verein 148. 1878. 4. -- =Fantasie bei Bayreuth.= /Hille/, Privatier: Hille, theses 149. 3. 1872 u. 1878. 4. -- =Hannover.= /E. Hahn/, Medizinalrath: Heine, 150. 8. Adreßbuch, Stadt- u. Geschäfts-Handbuch der k. Residenzstadt 151. 1864. 8. Das Staatsbudget u. das Bedürfniß für Kunst u. Wissenschaft 152. 8. Bericht über die Wirksamkeit und die Verwaltung des Kunst-Vereins 153. 8. Verwaltungsbericht des Vorstandes des Lokalvereins f. d. k. 154. 8. Jahresbericht der Kinder-Heilanstalt in Harzburg. 1877. 8. 43. 155. 31. u. 32. Jahresbericht üb. d. Familienpflege der Pestalozzi-Stiftung 156. 1876. 79. 8. Statuten des Vereins gegen Hausbettelei in Hannover. 8. 157. 1876. 8. Unterhaltungsblatt zum Frankenthaler Tageblatt. 1878. 4. -- 158. 1879. Nr. 165. Wien, 1. Mai 1879. 8. 159. 1879. 8. 160. 1879. Nr. 19-24. Nürnberg, 1879. 8. 161. 29. Von F. Ohlenschlager. -- Wo haben wir die beiden Lager und das 162. 1879. Nr. 4. Berlin. 1879. 4. 163. 40. Nachricht über dens. Verein. Hannover, Hahn. 1878. 8. 164. 1879. 8. 165. 11. Jahrhunderts stattgefunden haben. 166. 1879. Nº 7. Juli. 167. 18. Jahrh. angehörigen Stücke, deren Heimath zu großem Theile in Böhmen 168. 1879. Nº 7. Juli. 169. 7. Altdeutsche Schule, heilige Familie. 8. Altdeutsche Schule, 170. 1879. 8. Mittheilungen etc.; 1877, 3. 4. 1878 u. 1879, 1. 8. Pinder, 171. 1879. 4. Pr. -- =Milwaukee.= /Naturhistor. Verein von Wisconsin/: 172. 1871. 8. Tussaud, exhibition catalogue. 1874. 8. Verzeichniß der 173. 1878. 8. 174. 1650. Kaufbrief des Johann Siegmund Haller v. Hallerstein, als Jobst 175. 1879. Nr. 25-28. Nürnberg, 1879. 8. 176. 6. Juni. 4. 177. 53. Seiten. 178. 2. Bruxelles, 1879. 8. 179. 8. 24 Stn. u. 2 Tafeln. 180. 16. Jahrh. beigetragen haben. Er wollte aber vor allem diese Motive 181. 15. Jahrh. bloßgelegt worden. An der Ostseite, zur Rechten des Altars 182. 1879. Nº 8. August. 183. 17. Oct. 1416 dem König Sigismund überreicht und darin die Verdienste 184. 18. Jahrh., welcher aus der Prunkstube des 17. geworden, ist ebenso 185. 1879. Nº 8. August. 186. 17. Jahrh. Karte von Böhmen, Kupferst. 18. Jahrh. /Max Günther/, 187. 1879. 4. Curtius, Kaiser Wilhelm’s Friedensregiment. 1879. 4. Geppert, 188. 1879. 4. Eine Audienz Breslauer Bürger bei Napoleon I. 1813. 1878. 8. 189. 3. Folge, XVII. Heft. 1878. 8. -- =Donaueschingen.= /Großherzogl. 190. 8. -- =Emden.= /Gesellschaft für bildende Kunst u. vaterländische 191. 1879. 8. -- =Harlem.= /Société Hollandaise des sciences/: Dies., 192. 5. livr. 1878. 8. -- =Heidelberg.= /Universität/: Karlowa, über die 193. 1. 1879. 8. -- =Karlsruhe.= /Badischer Frauenverein/: 19. Jahresbericht 194. 1879. 4. -- =Krakau.= /Akademie der Wissenschaften/: Dies., Rozprawy 195. 1879. 8. Pr. -- =Mühlbach.= /Evangel. Unter-Gymnasium/: Wolf, deutsche 196. 2. 1878. 4. /Direktion der k. Hof- u. Staats-Bibliothek/: Catalogus 197. 1873. 8. Jebb, an address to the students of the Cambridge School 198. 1879. 4. Pr. -- =Prag.= /Deutsches Staats-Realgymnasium/: Michl, das 199. 43. Jahrg. 1878. 8. -- =Stuttgart.= /K. württemb. statist. topogr. 200. 1879. 8. -- =Wien.= /K. k. akadem. Gymnasium/: Hintner, Benennung 201. 8. Zvěřina, die didaktische Behandlung der französischen 202. 4. Pr. Ders., zur Würdigung Molière’s. 1878. 4. Pr. /G. Korschelt/, 203. 1879. Nr. 7. Hermannstadt, 15. Juli. 8. 204. 1879. Nr. 7. Redacteur Dr. Carl Förster. München, 1879. 8. 205. 3. Heft. Karlsruhe. 1878. 8. 206. 1879. Paris, 1879. 8. 207. 1878. 8. 208. 2. Stockwerkes mit dem Aushauen der durch die Witterungseinflüsse 209. 1879. Nº 9. September. 210. 1879. _Nº 9._ September. 211. 1848. Bronzemedaille auf die dritte Säcularfeier des Gymnasiums 212. 1879. 8. -- =Dinkelsbühl.= /K. Lateinschule/: Schepß, sechs Maihinger 213. 1879. 4. -- =Köln.= /Dr. Herm. Becker/, Oberbürgermeister: Journal 214. 2. Heft 1879. 8. -- =~Leipzig.= /B. G. Teubner/, Verlagshdl.: Archiv 215. 3. 4. V-IX, 1. 1875-79. 8. -- =Lüttich.= /Institut archéologique 216. 19. Lfg. 1878. 8. Guide to Munich and its environs; 4^{th} ed. 1879. 8. 217. 16. /K. Kunstgewerb-Schule/: Dies., Jahres-Bericht für das Jahr 218. 8. Unterthänigste Vorstellung des Magistrats der Stadt Miltenberg an 219. 8. Saß, zur Genealogie der Grafen von Dannenberg. 1878. 8. Schmidt, 220. 1193. 1879. 8. Schweppe, études sur Girart de Rossilho, chanson de 221. 1878. 8. Starck, die Darstellungsmittel des Wolfram’schen Humors; 222. 4. -- =Salzwedel.= /Altmärkischer Verein für vaterländ. Geschichte 223. 1879. 8. -- =Schwerin.= /Verein für meklenburgische Geschichte und 224. 1875. 8. -- =Siegen.= /Eduard Manger/, Rechnungsrath: Ders., die 225. 1879. 8. Sonderabdr. -- =Stuttgart.= /Carl Lotter/: Ders., Stammbaum 226. 1693. 2. Innung des Bäckerhandwerks zu Werdau. Pgm. Hs. 1534. 2. 227. 1879. 8. 228. 1879. -- Glaskelche und Glaspatenen, Vortrag... von Carl Friedrich. -- 229. 1590. Mit einem Vorwort von Dr. O. von Schorn. Herausgegeben von dem 230. 1879. 8. XXX u. 177 Stn. 231. 1879. Nº 10. October. 232. 15. Jahrh. (Leipzig, 1855, S. 6 ff.) und Gerh. v. /Zezschwitz/: 233. 25. März 1422. 234. 1879. Nº 10. October. 235. 8. Ders., neue praktische Erörterungen aus den Gebieten des preuß. 236. 1878. 8; u. 24 weitere akademische Gelegenheitschriften. -- =Dresden.= 237. 4. -- =Elberfeld.= /Bergischer Geschichtsverein/: Ders., Zeitschrift 238. 8. -- =Görlitz.= /C. A. Starke/, Verlags-, Buch- und Kunsthandlung: 239. 24. gr. 2. Gritzner, Standes-Erhebungen etc.; Lief. 9. 1879. 8. -- 240. 8. Ders., Beiträge etc., 16. Jhg. 1879. 8. -- =Hannover.= /Hahn/’sche 241. 1879. 2. Monuments Germaniae historica: Diplomatum regum et imperatorum 242. 1879. 8. -- =Helsingfors.= /Société des sciences de Finlande/: Dies., 243. 8. Observations météorologiques; année 1875, 1876, 1878. 8. Hjelt, 244. 1877. 4. Sonderabdr. 245. 1879. Nr. 37 und 38. Nürnberg, 1879. 8. 246. 1879. 8. (Mit 1 Kärtchen.) 247. 1879. 8. 248. 1879. 8. 211 Seiten. 249. 14. Jhdts. angehörig, in jüngsten Jahren durch Dr. Mehlis vielseitig in 250. 4. October hielt die historische Commission ihre diesjährige 251. 1879. Nº 11. November. 252. 1143. /Fazilett/, /Fazinett/, Schnupftuch, Handtuch, Tellertuch (v. 253. 1879. Nº 11. November. 254. 8. -- =Breslau.= /Verein für das Museum schlesischer Alterthümer/: 255. 1612. 4. Wahl vnd Crönungshandlung .... Matthiae Erwehlten Röm. 256. 1612. 4. Furirzettel deß... Herrn Ferdinanden, Ertzbischoffen zu Cölln 257. 1804. 8. Merkel und Dismembration. 1804. 8. Jarick, de judiciis Dei 258. 1846. 8. Eberty, Schutzschrift für Gustav Apolph Wislicenus. 1846. 8. 259. 8. Moras, Haft und Flucht. 1847. 8. Die neuen ständischen Gesetze 260. 1878. 8. Mohl, Kommissions-Bericht an die württemb. Kammer der 261. 8. Thiem, das Wasserwerk der Stadt Nürnberg. 1879. 4. -- =Prag.= 262. 1878. 79. 1879. 8. -- =Speier.= /Histor. Verein der Pfalz/: Ders., 263. 1809. 4. Goldmayer, Beiträge zur Geschichte der k. Universität zu 264. 1821. 8. Geschichtliche Darstellung des Rücktritts Sr. Exe. des Herrn 265. 1827. 8. Wolf, Beschreibung der Bergruinen und Schlösser im Bezirke 266. 8. Kurzer Abriss aus der deutschen Münzgeschichte. 1837. 8. Höfling, 267. 1845. 8. Rau, die Regiments-Verfassung der freien Reichsstadt Speier; 268. 1849. 8. Englert, histor. Denkwürdigkeiten der ehemal. Fürstpropstei 269. 1855. 8. Pr. Kraus, Karlsburg und die heil. Gertrudis. 1858. 8. 270. 2. Aufl. 1862. 8. Gutenäcker, Franz Ludwig, Fürstbischof von Bamberg 271. 8. Sonderabdr. Rein, ungedruckte Regesten zur Geschichte von Weimar, 272. 1684. Von Dr. Edmund Schebek. -- Miscellen: Aus dem Sagenbuche 273. 1879. Forts. -- Glaskelche und Glaspatenen. Vortrag von Carl Friedrich. 274. 3. d. Mts. wurde von Herrn Lehrer F. Borcherding eine Urne vorgezeigt, 275. 1879. Nº 12. December. 276. 1. Das allerhöchst und sündlichst Laster, so sy beide obermelte 277. 2. Item ungefähr in 8 Tagen nach irem Versprechen seye der böse Geist 278. 3. item vor etlich verschinen Jahren sei sie mit ihrem Buhlen in 279. 4. item vor etlich Jahren sein sie abermals mit ihrem Buhlen uf einen 280. 5. item sie und genannte ihr Schwester Barbara haben vor etlich Jahren 281. 6. item, wann sie von ihren Mann hinweg gefahren, so hab sie ihme 282. 7. item, einsmals sei sie auf den Heuberg am Reittanz gefahren. Da 283. 8. item, dem Hanns Schedler in Brand hab sie vielmalen seinem Vieh die 284. 9. item vor Jahren sei sie mit ihrem Buolen ins Palendt gefahren und 285. 12. item Regenwetter hab sie ohne Zahl gemacht, das sie hab thun 286. 14. item oft genannter ihr Buol hab ihr etlichmalen Geld geben, da sie 287. 15. item wann sie in Kirchen gangen und zu den österlichen Zeiten zu 288. 16. Beschließlich sei am Donstag zuvor, wie man sie am Samstag zu nacht 289. 1133. --] 290. 1507. Adj primo maij. 291. 1. Magister Michael Arnold, Prediger in Görlitz, hat etliche silberne 292. 2. Der Görlitzer Rath verwendet sich 1520 vig. ascens. dni. (16. Mai) 293. 1879. Nº 12. December. 294. 2. Ulanen Regiment, 3 m., Gulde, Rechtsanwalt und Stadtrath, 2 m.; 295. 8. -- =Geldern.= /Friedr. Nettesheim/: Ders., Geschichte der Schulen 296. 8. Schröter, die hundertjährige Geschichte der Einzelhaft. 1877. 8. 297. 15. Jahrhdts. 4. Pr. Bintz, die volksthümlichen Leibesübungen des 298. 2. Lfg. 1879. Imp. 2 und 4. -- =Innsbruck.= /Freih. Leopold v. 299. 8. Hennes, der Kampf um das Erzstift Köln zur Zeit der Kurfürsten 300. 8. Storm, Snorre Sturlassöns Historieskriving. 1873. 8. Allen, om 301. 4. Sonderabdr. Magnusen, om de gamle Skandinavers Inddeling af Dagens 302. 1869. 4. Sonderabdr. Müller, det saalkaldte Hagekors’s Anvendelse og 303. 1878. 8. Leipzig und seine Universität vor hundert Jahren. /F. A. 304. 70. Liefg. 1879. 8. /Dunker u. Humblot/, Verlagshandlung: von Bunge, 305. 1878. 8. v. Salpius, Paul von Fuchs, ein brandenburgisch-preußischer 306. 1873. 8. Zapp, Geschichte der deutschen Frauen; 2. Aufl. 1872. 8. 307. 1480. 1879. 8. Pr. -- =Salzungen.= /Dr. Gustav Lommler/: Pascha, 308. 4. Büsching, Erdbeschreibung; 6. u. 8. Thl. 7. Aufl. 1790 u. 91. 8. 309. 4. -- =Stendal.= /Franzen u. Große/, Verlagsh.: Das linke Rheinufer, 310. 1879. 4. -- =Utrecht.= /Provinciaal Utrechtsch-Genootschap/: Dies., 311. 1879. 4. u. 2. Text S. 17-26. Abbildgn. T. 9-16. 312. 1879. Nr. 43-48. Nürnberg, 1879. 8. 313. 1574. Von v. Bülow. -- Venetianische Actenstücke zur Geschichte von 314. 1879. 8. 315. 1879. 8. 316. 1879. Montauban, 1879. 8. 317. 1878. 8. 318. 26. Mei 1879, uitgebracht door den voorzitter. 8. 319. 1879. 8.

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