Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (Jg. 26, 1879) by Various

16. Beschließlich sei am Donstag zuvor, wie man sie am Samstag zu nacht

3337 words  |  Chapter 288

gefangen, oftgedachter ihr Buol Belzabuob in ihren Mayensäß[467] zu ihr kommen, und ihr anzeigt, man werde sie fahen, sie solle aber nit weichen, er wolle ihnen wol helfen. Item vorgedachte Petronilla Gortterin bekennt: Als sie sich, wie vorstedt, in sündlichs Laster begeben, so hab desselbenmals ihr der bös Geist ein Büx mit Salb geben und zuo iro gesagt, wann sie das Salb an ein Steckle streich und mit denen Worten, wie er ihro dann auch anzeigt, an ein Dannen schlahe, so kumme ein Reiff oder Hagel. Das hab sie probiert, da sei in Gamperdona schattenhalb[468] ein kleines Hägelein kommen, das hab aber kein Schaden than. Damalen hab er iro auch Geld geben; hab sie nit anders vermeint, es sei recht Geld. Da er von ihro gewest, sei es reverent nur Koth gewest. Nachdem sei er der bös Geist nicht mehr, wann[469] noch einmal zu iro kommen und abermals mit iro reverent der Unkeuschheit pflegen. Da sey sie dermaßen in ein Reu gefallen, und Gott den allmächtigen so treulich angeruffen, daß er ferner iro nit mehr zur mügen.[470] Uff Sambstag den 5. Tag des Monats Juli, anno 97, ist zu Bludenz uffen Tanz-Haus Malefiz-Rechten gehalten worden über fünf Weibs-Personen, die drei under Gericht und Jurisdiction zu Bludenz gehörig, und die zwei ins Gricht Sonnenberg gehörig, aber von wenig Kostungs wegen mit einander für Gricht gstellt, und ist dem Herrn Vndervogt der Stab übergeben. Iudex: Hanns Ruedolf. Rechtsprecher: Hanns Martin, Hanns Zürcher, Matheis Zürcher, Jörg Fritz, Bartolome Reis, Sigmund Bertoldt, Thomas Fritz, Hanns Wolf, Anton Frey, Lukas Felix, Thoni Purtscher, Petter Lowen, des Raths zu Bludenz. Auf Anhörung und Vorlesung geschriebnen Bericht dieser armen Weibspersonen, ihrer vollbrachten sündlichen Lastern, darüber rechtlich eingeführter Klag, Antwurtt, Red und Widerred, und endlich gethanen Rechtsatz ist mit einhelligem Urtl zue Recht erkannt: daß sie die armen Weibspersonen vermög ihrer selbsaignen Bekenntnüß so viel gehandelt, als daß sie ihr Leib und Leben verwirkt und den Tod verschuldt, und sollen umb Laib und Leben gericht werden nach kaysserlichen Rechten. Auf ferner gethanen Rechtsatz ist abermalen mit ainhelligem Urtell zue Recht erkannt, daß sie dem Scharfrichter sollen bevolhen werden, der sie binden, wol versorgen und hinauß füeren solle an die gewonlich Richtstat, alda jede uf ein Laittern schmiden, dann binden, also lebendig ins Feuer werffen, zue Bulwer und Esch[471] verbrennen, folgends die Aeschen ins Erdreich vergraben, damit weder Leudt noch Vih von inen nimmer mügen geschedigett werden, meniglich zue ainem erschreckenlich Exempel und Ebenbild, sich vor diesen und andern sündtlichen Lastern zu verhüetten. Dieses Urtheil wurde am 5. Juli 1597 an den fünf Weibern vollzogen, und es dürfte nicht ohne Interesse sein, schließlich auch noch die Rechnung, welche der Vogt über die geführte Gerichtsverhandlung und Hinrichtung gelegt hat, als eine interessante wirthschaftliche Skizze aus der Zeit der Hexenprozesse hier folgen zu lassen. Auszug der Ambts-Raittung[472] 1596-97. Ausgaben: Auf Malefitz. Montag 16. Juni 1597. Zwo arme Weibspersonen, Namens Maria Manallin und Kathrina Burkhartin des Hexens und unholden Werkhs angeklagt, beid aus Montafun, venklich Intzogen worden. Fl. Kr. 10 Person verzert 4 -- Als man die Weiber Geholt -- verzert 8 12 Als man mit denen Weibern widerß Montafun herauskhommen, vorgemellte 10 Person und der Schlosser verzert 4 24 Denen so die Weiber (einziehen) helfen für Roß und Futter zalt 1 52 /Dienstag/ 17. Juni sind Erzelter Ursach halber in der Herrschaft Sonnenberg Auch zwo Weibspersonen, Petronelle Gorttrin und Kathrina Nasallin Gefenklich intzogen worden. Verzehrt durch die darzu verordneten Personen 4 56 Item in der Nacht als man sie venklich angenomen 1 24 Als die 4 gefangnen personen Güetlich und beinlich befragt 4 20 /Mittwoch/ den 18. Zum Mittag Essen 12 Person 4 48 /Donerstag/ Mittag 11 personen 4 24 /Freitag/ zum Mittag Essen 13 Personen 5 12 Als man nach dem Mittag wiederßen Schloß khomen und mit denen armen Weibern Gehandelt. 3 36 /Samstag./ Zum Mittag Essen aber mals mit Inen die Tortur fürgenommen, durch 21 Personen verzert 4 24 /Sonntag zu Abends/ 22. Als man des St. Barbisch und Caspar Schlegels Weib venklich intziehn lassen, durch 7 Personen in Nachessen verzehrt 2 48 Item: Als Sy am Sonntag In der Nacht mit St. Barbisch Hausfraw Heraus khamen, durch die, So Sy herausgefüerdt, verzehrt 1 28 Item: Als man Am selbig Sonntag Anna Tschugmellin, so dann durch Kathrina Burkhartin dis Lasters halb angeben worden, venklich intziehen wollen, ist verzehrt worden 2 8 /Montag./ Als man die Tschugmellin heraus Gefuerdt, zum Morgen Essen 2 24 Item: Als man des Caspar schlegels Hausfrau heraus gefüerdt, 9 Personen zum Morgen Essen 3 36 Item: Als man am selbig Tag mit den Weibern Güetlich und peinlich Gehandelt, ist aufgangen zum Morgen Essen 3 36 /Zeinstag/ (Dienstag). Am St. Johanstag hat Man abermals mit den Weibern gehandlet, haben Ihrer 8 Person verzehrt sampt der Quart Wein, so man mir (dem Vogt) für mein Malzeit heimbgeschickht 3 36 Auf /Donstag/ nach Johanni abermals mit den Weibern Güetlich und beinlich Gehandlet, zum Morgen Essen durch 18 Personen, da man Etliche aus den Kirchspieln Montafon und Sonnenberg darzu genommen aus Beweglich Ursach -- verzehrt 7 12 Auf /Freitag/ darnach aber Iro Wegen zum Mittag Essen 15 Personen 6 -- Als man am selbig Tag wieder ins schloß gang und verner mit Inen vortgefaren -- verzehrt 3 20 Auf denselbig Tag hat man den Stadt- und Stubenknecht Gebraucht, haben verzehrt -- 40 /Samstag/ ist deßhalben gehandlet, ist durch 11 Personen verzehrt worden 4 24 Als man den 28. die Elßbeth Thünserin (Dünserin) Thomas Flikhens Weib aus Braz, so durch Ir aigene schwester Barbara Thünserin dis Lasters halb, angeben worden, Venklich intziehen wollen, ist am Abend, als man sie aus Braz heraus (führen) wollen, verzehrt worden 3 32 /Sonntag/ 29. Als man des Flikhens Hausfrau ins Gefenkhnuß über Antwurtet, ist durch 11 Personen, so sie haben geholfen, fach und venglich[473] herauszuführen, aufgangen 4 24 Am selbig Sonntag, als wir der armen Weiber halb zu schaffen gehabt, das Morgenmal 1 36 Selbig Tag zum Nachtrunkh 1 12 /Montag den letzten./ Mit den armen Weibern abermaln peinlich procediret 4 48 /Zinstag/ abermals mit den armen Weibern gehandlet 5 4 /Freitag/ den 4. Juli. Dem Gerichts-Waibl und Stattknecht Etwas Rüstung zu dem Hochgericht auf die Richtstatt hinaus geordnet, so sie verzehrt -- 36 /Samstag/ 5. Als man die 5 Armen Weiber Namens: Katharina Burkhardtin, Maria Manallin genannt schellerin, Barbara und Elsa Dünserin zwo schwestern und Petronella Gorttrin Irer verwürkhung und sindtlich Lastern halb Malevitz Rechtens Gehalten, und Si kaisserl. Rechtn nach Hinrichten lassen, ist zur Morgensuppen von Etliche Gerichts-Leudt, so von verne Herzu kommen, und 12 Hütter verzehrt 3 8 Am gehaltnen Malevitztag zum Morgen Essen, ich (Vogt) und 12 Richter, 4 Briester, 12 Hüter, Gerichtsdiener und Schlosser, Schnochler 44 Mäler 17 36 Auf /Montag/ d. 7. ist abermals mit Tschugmellin und Nassallin Alles Ernstes peinlich Ghandlet worden. Zehrung für 12 Personen 4 48 Zum Nachdrunckh aufgangen 1 24 Item: durch die Hüetter, so die armen Weibsbersonen tag und Nacht verwardt, da Irer 4 sein müessen, da Si (die armen Weiber) mit der Thorthur dermaßen zerstrekht worden, daß man Sie Etzen[474] muessen, also durch Sy (die Huetter) verzehrt worden samt Etlichen Wein, so die armen Weiber braucht, wie dann durch mich, auch den Landamman und den Statt- und Landschreiber 63 58 Vom 19. Juli bis 4. augustj den Hüettern alle Tag eine halbe Maß Wein 1 25 Lohn den Huettern vom 17. Juni. bis 11. Juli 8 20 Andere, so die armen Weiber 8 Tag und Nacht haben helfen verwaren 1 36 Die 3 armen Weiber Burkhartin Manallin und Gorttrin seynd vom 17. Juni bis 5 Juli im Gevenkhnuß gelegen, thuot 19 Tag, für jede Ir underhaltung Tag und Nacht 8 kr. thuot 7 36 Der beiden Schwestern Dünserin Underhaltung Tag und Nacht pr. 8 kr 2 4 Item die 3 andern Weyber, so auf Angeben der Abgethanen[475] Armen Weiber aus bösen verleumben Venklich Intzogen und Aber über die angewandte und fürgenommene Thortur und Allen Ernst nit bekehnen wollen, und unschuldig befunden worden, Unterhaltung 44 Tag a 8 kr. 12 40 Für Thom Glarner, welcher vom 19. Juli bis 4. aug. der Anna Tschugmell aufgewartet 2 16 Stadt und Landschreiber, Hausknecht, gsind 7 22 Item: dem Wolf Layner dem Schmidt um Ein Ex, Ein Hawen, schuflen und feurhagen zum Brand zu Gebrauchen 1 8 Umb Strew In die Gefenkhnusse und zum Brand zu Gebrauchen 1 48 Dasselbig Strew Ins schloß und auf die Richtstadt zu traghen -- 16 Item Umb Holz Zum Brand, auch dasselbig zuescheitten und auf die Walstadt[476] zu fuiren 2 24 Ein Wagen, die armen Weiber darauf auf die Walstadtzu fuiren 1 12 Von dem Scharfrichter Maister Christof Hiert von Biberach-Auen samt sainen Glaidsbotten und Gehilfen, als Meister Jakob Scharfrichter von Bregenz und noch seinen ainen Vettern, so Ime haben geholffen die 5 armen Weiber zu Richten. Von Anfang als 16. Juni bis 10. Juli verzehrt worden 110 48 Bemelter Meister Christof Besoldung 24 Tag 48 -- Von Biebrach herein 3 Tag und Wieder hinaus 3 Tag 12 -- Item von Solichen 5 Personen zu Richten, von Jeder 10 fl. 50 -- Von den 5 Personen auf die Richtstatt hinaus zu füren 8 -- Für die Zerung von Haus und wieder Haimb 14 -- Seinem Glayds-Botten von Biberach seinen verdienten Lidlon 3 28 Die Summa aller Ausgaben für die 8 Weiber, darunter 5 verbrennt worden, macht 508 13 Angesichts dieser höchst respektabeln Inquisitionskostenrechnung kann man sich eines entsetzlichen, ja schauderhaften Gedankens nicht erwehren: es möchten alle diese Opfer nicht allein durch den herrschenden Wahn einer irregeleiteten Bevölkerung, sondern vielleicht auch durch die Habsucht und den Eigennutz der Gerichtspersonen zu Tode gerichtet worden sein. Der Vogt sowohl, als das ganze eigentliche Gerichtspersonal war nämlich nur kärglich besoldet, die Geschworenen und Geistlichen waren gar nicht besoldet; alles genoß aber über die Dauer eines solchen Prozesses freie Zehrung, von welchem Rechte dann auch, wie man sieht, kein spärlicher Gebrauch gemacht wurde. Die eigentlichen Emolumente dieser Personen begannen somit erst mit dem Zeitpunkte des Beginns der Hexenprozesse, wonach es erklärlich ist, daß es im Interesse der Gerichtspersonen lag, so viele Hexenprozesse als möglich zu Stande zu bringen. So konnte es kommen, daß solche Hexenprozesse, deren im 16. und 17. Jahrhunderte eine bedeutende Anzahl zu Bludenz geführt wurde, den größten Theil der Einnahmen aus der Herrschaft verschlangen, ja daß die Gerichtskosten in einzelnen Jahren so groß waren, daß der Landesfürst dem Vogte /noch eine Summe schuldig wurde/. -- Zum Schlusse noch ein beherzigenswerthes Wort: Die Zeit der Hexenprozesse im wahren Sinne des Worts ist nun längst dahin, und wird wol, so Gott will, nie wiederkehren. Der Hexenglaube selbst, die Wurzel der Hexenprocedur, ist aber noch keineswegs ausgestorben, -- davon wissen die Gerichte zu erzählen. Wenn aber ein Uebel mit der Wurzel ausgerottet werden soll, so gilt es vor allem, diesem Hexenglauben nachdrücklichst auf den Leib zu gehen. Dies geschieht wohl am besten und wirksamsten schon in der Schule, wie dies schon Ende des vorigen und zu Anfang dieses Jahrhunderts von aufgeklärter geistlicher Seite richtig erfaßt worden ist. In dieser Zeit, wo unter dem fortwährenden Kriegsgetümmel der Glaube an Hexen und Gespenster noch stark im Schwang war, erschien mit Bewilligung der hohen geistlichen Obrigkeit als Gegengift ein längst vergessenes und vergriffenes Schriftchen aus geistlicher Feder: „Hexen- und Gespenstergeschichten, ein geschriebenes Lesebuch zunächst für die deutschen Schulen, dann auch für alle große und alte Kinder in der Stadt und auf dem Lande“ (Meersburg u. Rottweil in der Herder’schen Buchhandlung, 1806); und der hohe geistliche Würdenträger, welcher es mit folgenden Worten: „Möge dieses treffliche Büchlein unter dem christlichen Volke dieses Bisthums recht viele Leser finden und von Seelsorgern und Schullehrern nach der edlen Absicht des Verfassers benutzt werden, dann wird das Reich der Hexen und Gespenster allmählich zerfallen, sie werden aufhören die Phantasie zu verfinstern und die Herzen zu beunruhigen“ einleitete und befürwortete, aber auch sonst, wie in Konferenzrezessen (zu vgl. Mittheilungen über die Verwaltung der Seelsorge etc. 1. Bd. Augsburg bei Schlosser, 1838) gegen den Volksaberglauben als den „fruchtbaren Vater der Unsittlichkeit und menschlichen Elends“ zu Felde zog, war kein anderer, als der edle /Wessenberg/. Ein anderer, nicht minder edler Mann, der unvergeßliche Jugendschriftsteller Christoph Schmid, ließ ebenfalls in seinen Schriften keine Gelegenheit vorübergehen, den unseligen Hexenglauben zu bekämpfen. * * * * * /Anmerkung./ Der damalige Scharfrichter von Biberach, einer von Bludenz ca. 24 Wegstunden entfernten schwäbischen Reichsstadt muß ein besonders geschickter Mann gewesen sein. In dem a. 1596 in Eßlingen anhängig gewesenen Hexenprozesse gegen Walburga Hoppenhaus ließ man ihn ebenfalls als einen in Hexensachen besonders gut erfahrenen Mann kommen. Er untersuchte die Hoppenhaus, ob sie keine verdächtigen Zeichen an sich habe; er sagte u. A., wenn man ein solches Zeichen (Muttermal) finde, dürfe man nur hineinstechen; empfinde dann das Weib keine Schmerzen, so sei sie eine Hexe. Er sprach ihr auch vielfältig zu, die Wahrheit zu gestehen, da sie ja doch überwiesen sei. Zuletzt erklärte er aber bei seiner Seele Seligkeit, sie seie keine Unholdin, worauf er mit einem Lohne von 30 Goldgulden und von 2 fl. für seine Gattin abzog und die vermeintliche Hexe freigelassen wurde. -- Die lange Anwesenheit des Meisters von Biberach hatte darin ihren Grund, daß der Scharfrichter, Nachrichter, auch der Foltermeister war, und eine grausame Ironie des Schicksals fügte es, daß dieselbe Hand, die den armen Gefangenen mit den Qualen der Tortur folterte, sich ihm auch heilend nahen sollte; der Scharfrichter war zugleich -- der Arzt der Gemarterten. Nach überstandener Tortur „ränkte und schmierte“ er die Glieder wieder ein, salbte und verband seine Opfer. -- /Ulm./ /Beck./ FUSSNOTEN: [458: Aussage. Schmeller I, 869.] [459: gefänglich eingezogen.] [460: wiederholt, oft.] [461: gereuet.] [462: vergangen.] [463: Mulde.] [464: Reif, Frost.] [465: Bergespitze.] [466: gezwungen.] [467: Frühlingsbergweide.] [468: auf der Schattenseite, gegen Norden. Schm. II, 482.] [469: außer.] [470: wol „zue mügen“, beikommen mögen.] [471: Asche] [472: Rechnung.] [473: fah- und fänglich (v. fahen = fangen), alliterierende Formel.] [474: zu eßen geben, füttern.] [475: hingerichteten.] [476: Richtplatz. Schm. II, 883.] Eine Christbescherung im Jahre 1619. /Verzeichnus des Kindleinbescherns./ Erstlich den /Christoff/[477] ein goltgulten[478] vnd ein halben gultten groschen vnd ein neies gleidt von hollendischen dammascket;[479] mehr ein bar schuch vnd ein halb dutzet fatzennedtlein[480], ein waxstock, leckichla[481] ein 1/2 dutzet, ein [Symbol: Pfund] kesten,[482] ein dutzet bendlein in kragen, ein bar handtschuch. Anna Sabina[483] ein vngeweßertn schamlotten[484] rock -- hab ich für ein stück schamlott geben 13 fl. -- vnd ein dopeltaffet schurtzfleck vnd ein daffetes bristlein[485]; mehr ein spar drihlein[486] vmb 30 kr. vnd schwartz attlese zepf vnd 2 kupferne dortnschertla[487] vnd ein waxstock. Wolff[488]. Ein bomesines[489] kleidt vnd 4 Elen zennle[490] hoßen bender, ein bar schuch vnd ein halb dutzet nestel[491] vnd ein halb dutzed fatzennedlein, ein schlangen in ein bixla vnd ein Campasten[492] wie ein hirsch, ein waxstöck, ein meßer. Matties[493]. Eein bomessines klaidt vnd 3-1/2 Eelen zendeltorde hosenbender, ein bar schuch, ein halb duttzet nestel vnd ein halb dutzed fatzennedlein, ein schlangen in ein bixla, ein waxstöckla, ein schreibzeig, ein lauten Compasten, bapir, rodte dincken[494] ein pfeiffen. Johannes[495]. Ein bomesines klaidt vnd 3 Eelen zehnlene hoßenbender], ein bar schuch, ein sailfarer[496] vmb 6 kr., ein halb dutzet fatzennedlein vnd (ein) halb dutzet nestel, ein waxstock, bapir, meßer, pfeiffen. Werbelein[497]. Ein rock von fürtrott[498] vnd ein bristla vnd fleck[499] von ein geichelten[500] zeich; ein bar meßerlein vmb 1 fl., stiffel vnd bandtofl, ein große docken, wigen sampt aler zugehöring vnd ein hennßla buben[501] in einer schauben -- in allen für den henßla] zalt 1 fl. 30 kr. -- schreibzeig, lienial, ein einmalleins, psaltter, ein bettbuch, -- ein spinradt, ein kuchen schisel, heffen, grichla,[502] schaln, kupfern flasch, scheffla, 3 beckla, waxstöckla, silberne löffel. Marie Saleme[503] Ein rock von fürtrott vnd bristla, fleck von ein geichelten zeich, ein docken, ein Cattechismius, grifel, waxstock, ein wegnla,[504] ein schachtel, ein schwartze berlene ketten, stiffel. Anna Maria[505]. Ein bristla, fleck, ein armkörbla, ein geigen, daffel, henßla buben, stiffelein, zucker. Catterina[506]. Ein docken, ein armkörbla, ein schönes sparthrülein, ein rock vnd bristla vnd fleckla, schloderlein[507]. /Verzeichnus des kindlein beschernens/ (_so_). Item der köchin 3 fl. vnd ein görttel, da für geben 14 batzen Ittem ein schechtelein zum gelt 6 kr. mehr für faden, weck, leckichla, nis (Nüsse) vnd anders 15 kr. Suma 4 fl. 17 kr. Der kendtsmagt 3 fl. vnd für 3 elen duch 1 fl. für ein schachtel zum gelt 6 kr. mehr für faden, weck, leckichlein, nis 15 kr. Suma 4 fl. 21 kr. Der Elisaweht 3 fl. vnd ein gemahlte strickschachtel 30 kr. vnd ein vbersilberter gortel 14 batzen mehr für faden, weck, leckichla, nis vnd anders 14 kr. Suma 4 fl. 40 kr. Der knecht 3 fl. vnd ein bar handschuch 12 batzn vnd für ein thrülein zum gelt 9 kr. mehr für lecküchlein, weck, nis vnd andere laperey[508] 15 kr. Suma 4 fl. 12 kr. Den petter ein spanischen kragen 2 fl. ein hartuch, 6 fatzennehtla, achelein[509] an kregen 1 fl. ein schreib zeig 30 fl.[510]. Vorstehende Aufzeichnung ist einer Papierhandschrift des 16. und 17. Jahrhunderts in der Bibliothek des germanischen Museums (Nr. 20,805) entnommen. Dieses Buch (in altem Einband von gelbem Schweinsleder und drei braunledernen Riemen, deren mittlerer mit einer Schnalle zum Verschließen versehen) umfaßte ursprünglich 224 gezählte Blätter in Quart, von denen jetzt nur noch 134 erhalten sind. Es befand sich in den Händen des Dr. med. Hieronymus Münzer zu Nürnberg († 27. Aug. 1508; s. Will, Gelehrten-Lexikon II, 688), der es meist dazu benützte, seine Geldgeschäfte darein einzutragen. Blatt 1 r. findet sich ein Register über diese Aufzeichnungen, welche sich nur noch auf 41 Seiten erstrecken. Auf Bl. 111 f. berichtet er über sich und seinen Bruder (s. den folgenden Artikel), sowie Bl. 87 über seinen Schwiegersohn Hieron. Holzschuher (s. Biedermann, Tab. CLXXIII) und Bl. 124 r. über eine außereheliche Tochter, die er mit der Amme seiner Enkel gezeugt haben sollte; (s. d. folg. Art.) Später kam dieses Buch in den Besitz der Wittwe des Christoph Löffelholz von Colberg († 20. Jan. 1619), welche es vom Jahre 1619 bis zu ihrem Tode (1621) zum Eintrag ihrer Einnahmen (Blatt 83v.-85) wie auch verschiedener haus- und landwirthschaftlicher Ausgaben (Bl. 13r.-22r.) und des oben abgedruckten Verzeichnisses von Christgeschenken für ihre 9 Kinder (s. Biedermanns Tab. CCCXXXB u. CCCXXXIA) und 5 Dienstboten (Bl. 130f.) benutzte. Sie hatte dasselbe wol von ihrer Mutter, Magdalena Harsdorfer, geb. Holzschuher, einer Enkelin des genannten Hieron. Holzschuher, ererbt. Weitere Einträge, die letzten, sind um das Jahr 1624 gemacht, und zwar: Blatt 26v. ff. „Memoriale der Begrebnus des Parfuser Closters zue Nürnberg“, -- eine Abschrift des alten Todtenkalenders, den Oetter in seiner histor. Bibliothek II, 35-62 hat abdrucken laßen, der aber hier ausführlicher, theilweise mit beigefügten Wappen und mit Ergänzungen aus einer anderen Abschrift (Bl. 48 u. 60), wie auch mit alphabetischem Register (Bl. 48v.) gegeben ist; Bl. 49 und 50: „Genealogia der Herrn Im Hoff zu Nürenberg. Anno 1624“, (leider nicht fortgesetzt); Bl. 58: „Auß dem Tucher Buch“, (nur wenige Zeilen über die Imhof); Bl. 113v. f. „Extract aus der Haller stambuch. Anno 1625.“ /Nürnberg./ /Dr. Frommann./ FUSSNOTEN: [477: Christoph Löffelholz war geboren 12. Decbr. 1601, also damals 18 Jahre alt.] [478: Der /Goldgulden/ galt im Jahre 1620: 2 fl. 30 kr., der Silbergulden, auch Reichsgulden, /Guldengroschen/ und Guldenthaler genannt: 2 fl. Schmeller, bayr. Wbch. I, 899 f.] [479: Damast, ital. damasco, geblümtes Seidenzeug aus Damascus.] [480: Fazinett, Fazilett (v. ital. fazzoletto), Taschentuch; vgl. Anzeiger 1879, Sp. 315, 9.] [481: /Leckkuchen/, umgebildet aus Lebkuchen (mittelhochd. lebekuoche, v. mittellat. libum), auch Lebzelten. Schm. I, 1409.] [482: Ein Pfund Kastanien, (mhd. kestine, kestene, aus lat. castanea, von der Stadt Castana).] [483: Sie war geboren 24. Juli 1603] [484: Schamlot, franz. camelot, chamelot, ein Kleiderstoff, ursprünglich aus Kameelharen gefertigt, jetzt meist halbwollen. Grimm, Wbch. V, 96.] [485: /Brüstlein/, weibliche Brustbekleidung, Mieder, Leibchen.] [486: /Spartrühlein/, Sparkästchen, Sparschachtel; zu Truhe, vgl. Anzeiger 1879, Sp. 314, 1.] [487: /Schart/, m., kupferner Tiegel, um Torten, Pasteten, Gugelhopfen etc. darin zu backen. Schm. II, 470.] [488: Er war geboren 1605.] [489: /bomesinen/, aus Bombasin, einem baumwollen-seidenen Zeug (mittellat. bombacinus, von bombax, Baumwolle) gefertigt.] [490: /zennlen/, Adj., aus zendelen (zendâlîn) assimiliert, von Zendal, Zindal, auch Zendat, eine geringe Sorte Tafft (mittellat. cendalum, cindalum, v. griech. σίνδων), Zindel. Zu /Zendeltort/ vergl. Schm. II,

Chapters

1. Chapter 1 2. 14. Jahrh. 164 f. 3. 1879. Nº 1. Januar. 4. 1496. Vgl. Fr. v. Stälin a. a. O. III, 441, 457 ff. 555 f. 596 ff. 639. 5. 12. 13) zwei Lübecker Wittenpenninge, welche auf beiden Seiten im 6. 14. Jahrhunderts in Gestalt eines sechseckigen Sternes erbaut und 7. 1773. -- Von da an nicht mehr zu gottesdienstlichen Handlungen benützt, 8. 1879. Nº 1. Januar. 9. 1865. -- =Isny.= /Romuald Henger/, Wagnermeister: Bauerngürtel. 18. 10. 1878. 4. /A. Cohn/, Buchh.: v. Maltzahn, deutscher Bücherschatz 11. 1876. 8. Adami, Luise Königin von Preußen. 7. Aufl. 1876. 8. Virchow, 12. 8. /Otto Jancke/, Verlagsbuchh.: Springer, Anna Amalia von Weimar 13. 1878. 8. Sterchi, J., Nettiswyl u. das ehemalige Cluniacenser-Priorat 14. 8. Zöllner, d. deutsche Kirchenlied in der Oberlausitz. 1871. 8. 15. 8. /Louis Ehlermann/, Verlagsh.: Gödeke, Grundriß zur Geschichte der 16. 2. Aufl. 8. /Verwaltung der k. Sammlungen für Kunst u. Wissenschaft/: 17. 8. Oncken, der preuß.-hessische Zollverein vom 14. Febr. 1828. 1878. 18. 4. Statistik des Hamburgischen Staats. Heft I. 1867. 4. /Verwaltung der 19. 9. osa. 1864, 68, 71. 8. Aspelin, suomalais-ugrilaisen muinaistut 20. 1876. 8. Briefwechsel Alex. v. Humboldts mit Heinrich Berghaus; 3 21. 8. Gutzkow, Säkularbilder. 8. Ders., zur Geschichte unserer Zeit. 8. 22. 8. /Gustav Fischer/, Verlagsh.: Schultze, Geschichte der Renaissance. 23. 1874. 8. Schmidt, Pariser Zustände während d. Revolutionszeit v. 24. 1875. 8. Molitor, der Verrath von Breisach 1639. 1875. 8. Muther, zur 25. 1876. 8. Döring, die Kunstlehre des Aristoteles. 1876. 8. /Ed. 26. 1874. 4. v. Neumann, d. wichtigsten Angaben über die Handfeuerwaffen 27. 1. Januar, vom J. 525 ab bis zum J. 1925. 1876. 8. -- =Leipzig.= /F. 28. 1878. 8. /Dörffling u. Franke/, Verlagshandl.: Kahnis, die deutsche 29. 1875. 8. Tobler, descriptiones terrae sanctae ex saec. VIII. IX. XII. 30. 8. /Carl Merhoff/’s Verlag: Held, d. Antheil d. bayer. Armee an d. 31. 44. session. 1878. 8. -- =Quedlinburg.= /H. C. Huch/, Buchhandl.: 32. 1877. 8. Der Kanton St. Gallen in der Restaurationszeit. 1878. 4. -- 33. 1870. 4. -- =Stuttgart.= /Julius Maier/, Verlagshdl.: Andree, 34. 8. Andree, wendische Wanderstudien. 1874. 8. Scheck, 500 germanische 35. 2. Aufl. VII-XI, 2. 1875-78. 8. Reber, Geschichte der deutschen Kunst 36. 2. Aufl. 1871. 8. Candidatenfahrten aus den Papieren eines schwäb. 37. 8. Ders., Sonst u. Jetzt. 8. Friedberg, Aktenstücke, die altkatholische 38. 8. /J. C. B. Mohr/, akadem. Verlagshndl. (H. Laupp’sche Buchhndl.): 39. 1878. 8. 40. 16. Jahrh.) -- Hausthüre. (17. Jahrh.) -- Entwurf eines Schmuckes. 41. 17. Jahrhundert. Von C. W. Hingst. -- Nachrichten aus dem Knopfe des 42. 13. oder 14. Jahrhundert entstammen, gefunden haben. Schon an sich 43. 13. Jahrhunderts erkennen wird, wenn demnächst Fikentscher’s in 44. 1879. Nº 2. Februar. 45. 1879. Nº 2. Februar. 46. 1. Juli v. J. /Bamberg./ Pfleger: /F. Deuerling/, Kaufmann, 47. 1. Juli v. J. /Kiel./ Pfleger: Dr. med. /Paulsen/ seit 18. 48. 18. Jahrh. Zekokarte von 78 Blättern. 19. Jahrh. -- =Nürnberg.= 49. 1878. 8. Meyer, Beiträge zur Geschichte der fideicommissarischen 50. 1878. 4. -- =Brüssel.= /Académie royale des sciences, des lettres et 51. 10. Heft 1878. 8. -- =Frankfurt a. M.= /K. Th. Völcker/ und /Heinr. 52. 78. (Bd. VI, 3. u. 4. Heft). 1878. 8. -- =Graz.= /Akadem. Lese-Verein/: 53. 8. -- =Landshut.= /Histor. Verein von u. für Niederbayern/: Ders., 54. 1878. 8. -- =Ludwigsburg.= /L. Zahn/: Ders., frisch, fromm, fröhlich, 55. 1879. 8. Vilmar, zum Verständnisse Göthe’s; 4. Aufl. 1879. 8. -- 56. 1681. 8. Schröterus, diatribae domesticae. 1615. 4. /J. Hailmann/, 57. 1879. 8. -- Stettin. /Gesellschaft für pommer’sche Geschichte und 58. 1878. (4. Heft). 1878. 8. Schmidt, Urkundenbuch der Stadt Halberstadt. 59. 8. Haus von Hausen, Gleichenberg in Steiermark; 2. Aufl. 1875. 8. 60. 1875. 8. Friedjung, Kaiser Karl IV. und sein Antheil am geistigen 61. 1876. 8. Weinhold, Weihnacht-Spiele und Lieder aus Süddeutschland und 62. 1876. 8. Ipolyi, Geschichte der Stadt Neusohl. 1875. 8. Walther, 63. 1877. 8. Witzschel, Luthers Aufenthalt auf der Wartburg. 1876. 8. v. 64. 1879. Nr. 160. Wien. 1. Jan. 1879. 8. 65. 1878. 8. 66. 2. Heft. Karlsruhe. 1878. 8. 67. 1879. Nº 3. März. 68. 1434. 4. Juni, Ulm. 69. 2. Bd., S. 13.) Das ehemalige Gebäude gehörte dem Uebergangsstile an, 70. 12. Juli 1198 die neue aus Stein erbaute Jacobskirche eingeweiht vom 71. 1879. Nº 3. März. 72. 1. 1879. 8. -- ~Amsterdam.~ /Königl. Akademie der Wissenschaften/: 73. 8. -- ~Darmstadt.~ /Histor. Verein für das Großherzogthum Hessen/: 74. 1879. 4. Verzeichniß der Vorlesungen etc. 1879. 4. -- ~Nürnberg.~ 75. 1878. 8. u. 4 weitere akadem. Gelegenheitsschriften. -- ~Uffenheim.~ 76. 1878. 8. -- ~Wien.~ /Wissenschaftlicher Club/: Ders., Jahresbericht; 77. 1878. 8. CCCXVII u. 477 Stn. 78. 1879. Nr. 161. Wien. 1. Febr. 1879. 8. 79. 1879. Nr. 7-9. Nürnberg. 1879. 8. 80. 1878. 8. 81. 475. Stn. -- CXXXVII: Hermann von Sachsenheim. Hrsg. v. Ernst Martin. 82. 1879. Nr. 1-3. Dresden. 1879. 4. 83. 1878. 8. 84. 29. November 1878.) -- Die Münzen sind schon verkauft. 85. 1879. Nº 4. April. 86. 1879. Nº 4. April. 87. 1878. 8. -- ~Basel.~ /Histor. Gesellschaft/ und /Gesellschaft für 88. 1878. 4. -- ~Dresden.~ /Ch. G. Ernst am Ende/, Bibliothekar: Ders., 89. 16. Jahrh. 1879. 8. /Dr. Karl von Weber/, Geheimrath, Direktor des 90. 13. Jahrh. 1879. 4. -- ~Frauenfeld.~ /J. Huber/, Buchh.: Häberlin, 91. 1876. 8. Sonderabdr. -- ~Freiburg i. Br.~ /Herder’sche/ Verlagsh.: 92. 1878. 8. /C. A. Starke/, Verlagsh.: Des Konrad Grünenberg Wappenbuch, 93. 1870. 8. Teutsch, der Sachsengraf Albert Huet. 1875. 8. Fabritius, 94. 8. /Verein für siebenbürgische Landeskunde/: Ders., Archiv etc.; 95. 8. Bericht über das Freih. Samuel von Bruckenthalsche Museum in 96. 1878. 4. Amtliches Verzeichniß des Personals etc. 1878 u. 1878/79. 8. 97. 1873. 8. Beaulieu-Marconnay, der Hubertusburger Friede. 1871. 8. Ders., 98. 8. Bürster, Beschreibung des schwed. Krieges, 1630-47, hrsg. v. Fr. 99. 8. Hirsch, byzantin. Studien. 1876. 8. Huschke, Gaius. Beiträge zur 100. 1858. 8. Königer, d. Völkerschlacht bei Leipzig. 1864. 8. Ders., der 101. 8. Lang, David Friedrich Strauß. 1874. 8. Lehmann, Knesebeck und 102. 8. Ders., Göthe und Felix Mendelssohn-Bartholdy. 1871. 8. Meyer, zur 103. 8. Meyer von Knonau, über Nithards vier Bücher Geschichten. 1866. 8. 104. 1876. 8. Muther, statuta facultatis jureconsultorum Vitebergensium anno 105. 1863. 8. Ders., der Rechtsstreit über das Eigenthum an den Domänen des 106. 8. Ders., die Chronik des Dino Compagni. 1875. 8. Sierke, Schwärmer 107. 72. 8. Staatengeschichte der neuesten Zeit; hrsg. von Biedermann. 23 108. 8. Ders., archäolog. Wanderungen durch Kirchen des Kreises Jerichow 109. 8. Erneuerte allgemeine Altmühl-Wasser-Fisch-Ordnung 1735. 2. 110. 8. -- ~Treuchtlingen.~ /Adolf Pernwerth von Bärnstein/: Ders., 111. 8. /Alterthums-Verein/: Ders., Berichte und Mittheilungen etc.; Bd. 112. 8. /R. von Waldheim/, artist. Anstalt und Verlagsh.: Almanach der 113. 8. Giehne, Mährchen für Jung und Alt. 8. Herrmann, Naturgeschichte 114. 1879. Nr. 162 u. 163. Wien, 1. März u. 1. April 1879. 8. 115. 1879. 8. 116. 727. Von Dr. R. Niemann. -- Ueber den Ligeris in der Lex Salica. Von R. 117. 1879. 8. 118. 1879. Nr. 10-16. Nürnberg. 1879. 8. 119. 1879. 8. 120. 1879. Nº 5. Mai. 121. 15. Um den schlimmen metrischen Fehler zu verbessern, müsste man 122. 27. Etwas erträglicher wird der Vers durch die Umstellung: Manerie 123. 47. intanto conmeto steht ziemlich deutlich da. Dem Sinne, aber nicht 124. 65. hec habe ich zugesetzt. 125. 8. (1865), p. 412]. Teutonice isti vocant se /die weisen/. qui 126. 1. Ueber ein Schmählied aus der Reformationszeit. 127. 2. Ueber die Anlage einer Wasserkunst in Magdeburg. 128. 1879. Nº 5. Mai. 129. 18. Jahrhundert. /Klüppel/, Fabrikbesitzer: Vogelperspektive des 130. 1878. 8. =Frankfurt a. M.= Dr. /J. Becker/, Inspektor u. Professor der 131. 2. -- =Hanau.= /K. Gymnasium/: Suchier, die Grabmonumente u. Särge der 132. 4. Pr. /Realschule/ II.: Ehlers, geschichtl. Entwickelung der französ. 133. 1879. 4. -- =Hirschberg.= /A. M. Ottow/: Eine Anzahl (34) Schriften 134. 1878. 8. Neuburg, über die Ausdehnung der Zunftgerichtsbarkeit in 135. 1878. 1879. 4. Dr. juris /Aurelius Schmid/: Ders., die Durchführung des 136. 8. Sonderabdr. Ueber die Vorläufer und Anfänge des Formenschnitts. 8. 137. 1878. 79. 4. Pr. -- =Plauen i. V.= /Gymnasial- u. Realschul-Anstalt/: 138. 4. Pr. -- =Rotterdam.= /Van Hengel u. Eeltjes/, Verlagsh.: Archief 139. 1874. 75. 8. Hildebrand, minnespenningar ösfer enskilda Svenska män 140. 1879. 8. 141. 1879. Nr. 17 u. 18. Nürnberg, 1879. 8. 142. 1879. Nº 6. Juni. 143. 1. Estas jam redit florida 144. 2. Dulcis garritus avium 145. 3. Hec omnia sunt vanitas 146. 1879. Nº 6. Juni. 147. 8. v. Bergh, letzte Reisebriefe über Portugal u. Spanien. 8. /Verein 148. 1878. 4. -- =Fantasie bei Bayreuth.= /Hille/, Privatier: Hille, theses 149. 3. 1872 u. 1878. 4. -- =Hannover.= /E. Hahn/, Medizinalrath: Heine, 150. 8. Adreßbuch, Stadt- u. Geschäfts-Handbuch der k. Residenzstadt 151. 1864. 8. Das Staatsbudget u. das Bedürfniß für Kunst u. Wissenschaft 152. 8. Bericht über die Wirksamkeit und die Verwaltung des Kunst-Vereins 153. 8. Verwaltungsbericht des Vorstandes des Lokalvereins f. d. k. 154. 8. Jahresbericht der Kinder-Heilanstalt in Harzburg. 1877. 8. 43. 155. 31. u. 32. Jahresbericht üb. d. Familienpflege der Pestalozzi-Stiftung 156. 1876. 79. 8. Statuten des Vereins gegen Hausbettelei in Hannover. 8. 157. 1876. 8. Unterhaltungsblatt zum Frankenthaler Tageblatt. 1878. 4. -- 158. 1879. Nr. 165. Wien, 1. Mai 1879. 8. 159. 1879. 8. 160. 1879. Nr. 19-24. Nürnberg, 1879. 8. 161. 29. Von F. Ohlenschlager. -- Wo haben wir die beiden Lager und das 162. 1879. Nr. 4. Berlin. 1879. 4. 163. 40. Nachricht über dens. Verein. Hannover, Hahn. 1878. 8. 164. 1879. 8. 165. 11. Jahrhunderts stattgefunden haben. 166. 1879. Nº 7. Juli. 167. 18. Jahrh. angehörigen Stücke, deren Heimath zu großem Theile in Böhmen 168. 1879. Nº 7. Juli. 169. 7. Altdeutsche Schule, heilige Familie. 8. Altdeutsche Schule, 170. 1879. 8. Mittheilungen etc.; 1877, 3. 4. 1878 u. 1879, 1. 8. Pinder, 171. 1879. 4. Pr. -- =Milwaukee.= /Naturhistor. Verein von Wisconsin/: 172. 1871. 8. Tussaud, exhibition catalogue. 1874. 8. Verzeichniß der 173. 1878. 8. 174. 1650. Kaufbrief des Johann Siegmund Haller v. Hallerstein, als Jobst 175. 1879. Nr. 25-28. Nürnberg, 1879. 8. 176. 6. Juni. 4. 177. 53. Seiten. 178. 2. Bruxelles, 1879. 8. 179. 8. 24 Stn. u. 2 Tafeln. 180. 16. Jahrh. beigetragen haben. Er wollte aber vor allem diese Motive 181. 15. Jahrh. bloßgelegt worden. An der Ostseite, zur Rechten des Altars 182. 1879. Nº 8. August. 183. 17. Oct. 1416 dem König Sigismund überreicht und darin die Verdienste 184. 18. Jahrh., welcher aus der Prunkstube des 17. geworden, ist ebenso 185. 1879. Nº 8. August. 186. 17. Jahrh. Karte von Böhmen, Kupferst. 18. Jahrh. /Max Günther/, 187. 1879. 4. Curtius, Kaiser Wilhelm’s Friedensregiment. 1879. 4. Geppert, 188. 1879. 4. Eine Audienz Breslauer Bürger bei Napoleon I. 1813. 1878. 8. 189. 3. Folge, XVII. Heft. 1878. 8. -- =Donaueschingen.= /Großherzogl. 190. 8. -- =Emden.= /Gesellschaft für bildende Kunst u. vaterländische 191. 1879. 8. -- =Harlem.= /Société Hollandaise des sciences/: Dies., 192. 5. livr. 1878. 8. -- =Heidelberg.= /Universität/: Karlowa, über die 193. 1. 1879. 8. -- =Karlsruhe.= /Badischer Frauenverein/: 19. Jahresbericht 194. 1879. 4. -- =Krakau.= /Akademie der Wissenschaften/: Dies., Rozprawy 195. 1879. 8. Pr. -- =Mühlbach.= /Evangel. Unter-Gymnasium/: Wolf, deutsche 196. 2. 1878. 4. /Direktion der k. Hof- u. Staats-Bibliothek/: Catalogus 197. 1873. 8. Jebb, an address to the students of the Cambridge School 198. 1879. 4. Pr. -- =Prag.= /Deutsches Staats-Realgymnasium/: Michl, das 199. 43. Jahrg. 1878. 8. -- =Stuttgart.= /K. württemb. statist. topogr. 200. 1879. 8. -- =Wien.= /K. k. akadem. Gymnasium/: Hintner, Benennung 201. 8. Zvěřina, die didaktische Behandlung der französischen 202. 4. Pr. Ders., zur Würdigung Molière’s. 1878. 4. Pr. /G. Korschelt/, 203. 1879. Nr. 7. Hermannstadt, 15. Juli. 8. 204. 1879. Nr. 7. Redacteur Dr. Carl Förster. München, 1879. 8. 205. 3. Heft. Karlsruhe. 1878. 8. 206. 1879. Paris, 1879. 8. 207. 1878. 8. 208. 2. Stockwerkes mit dem Aushauen der durch die Witterungseinflüsse 209. 1879. Nº 9. September. 210. 1879. _Nº 9._ September. 211. 1848. Bronzemedaille auf die dritte Säcularfeier des Gymnasiums 212. 1879. 8. -- =Dinkelsbühl.= /K. Lateinschule/: Schepß, sechs Maihinger 213. 1879. 4. -- =Köln.= /Dr. Herm. Becker/, Oberbürgermeister: Journal 214. 2. Heft 1879. 8. -- =~Leipzig.= /B. G. Teubner/, Verlagshdl.: Archiv 215. 3. 4. V-IX, 1. 1875-79. 8. -- =Lüttich.= /Institut archéologique 216. 19. Lfg. 1878. 8. Guide to Munich and its environs; 4^{th} ed. 1879. 8. 217. 16. /K. Kunstgewerb-Schule/: Dies., Jahres-Bericht für das Jahr 218. 8. Unterthänigste Vorstellung des Magistrats der Stadt Miltenberg an 219. 8. Saß, zur Genealogie der Grafen von Dannenberg. 1878. 8. Schmidt, 220. 1193. 1879. 8. Schweppe, études sur Girart de Rossilho, chanson de 221. 1878. 8. Starck, die Darstellungsmittel des Wolfram’schen Humors; 222. 4. -- =Salzwedel.= /Altmärkischer Verein für vaterländ. Geschichte 223. 1879. 8. -- =Schwerin.= /Verein für meklenburgische Geschichte und 224. 1875. 8. -- =Siegen.= /Eduard Manger/, Rechnungsrath: Ders., die 225. 1879. 8. Sonderabdr. -- =Stuttgart.= /Carl Lotter/: Ders., Stammbaum 226. 1693. 2. Innung des Bäckerhandwerks zu Werdau. Pgm. Hs. 1534. 2. 227. 1879. 8. 228. 1879. -- Glaskelche und Glaspatenen, Vortrag... von Carl Friedrich. -- 229. 1590. Mit einem Vorwort von Dr. O. von Schorn. Herausgegeben von dem 230. 1879. 8. XXX u. 177 Stn. 231. 1879. Nº 10. October. 232. 15. Jahrh. (Leipzig, 1855, S. 6 ff.) und Gerh. v. /Zezschwitz/: 233. 25. März 1422. 234. 1879. Nº 10. October. 235. 8. Ders., neue praktische Erörterungen aus den Gebieten des preuß. 236. 1878. 8; u. 24 weitere akademische Gelegenheitschriften. -- =Dresden.= 237. 4. -- =Elberfeld.= /Bergischer Geschichtsverein/: Ders., Zeitschrift 238. 8. -- =Görlitz.= /C. A. Starke/, Verlags-, Buch- und Kunsthandlung: 239. 24. gr. 2. Gritzner, Standes-Erhebungen etc.; Lief. 9. 1879. 8. -- 240. 8. Ders., Beiträge etc., 16. Jhg. 1879. 8. -- =Hannover.= /Hahn/’sche 241. 1879. 2. Monuments Germaniae historica: Diplomatum regum et imperatorum 242. 1879. 8. -- =Helsingfors.= /Société des sciences de Finlande/: Dies., 243. 8. Observations météorologiques; année 1875, 1876, 1878. 8. Hjelt, 244. 1877. 4. Sonderabdr. 245. 1879. Nr. 37 und 38. Nürnberg, 1879. 8. 246. 1879. 8. (Mit 1 Kärtchen.) 247. 1879. 8. 248. 1879. 8. 211 Seiten. 249. 14. Jhdts. angehörig, in jüngsten Jahren durch Dr. Mehlis vielseitig in 250. 4. October hielt die historische Commission ihre diesjährige 251. 1879. Nº 11. November. 252. 1143. /Fazilett/, /Fazinett/, Schnupftuch, Handtuch, Tellertuch (v. 253. 1879. Nº 11. November. 254. 8. -- =Breslau.= /Verein für das Museum schlesischer Alterthümer/: 255. 1612. 4. Wahl vnd Crönungshandlung .... Matthiae Erwehlten Röm. 256. 1612. 4. Furirzettel deß... Herrn Ferdinanden, Ertzbischoffen zu Cölln 257. 1804. 8. Merkel und Dismembration. 1804. 8. Jarick, de judiciis Dei 258. 1846. 8. Eberty, Schutzschrift für Gustav Apolph Wislicenus. 1846. 8. 259. 8. Moras, Haft und Flucht. 1847. 8. Die neuen ständischen Gesetze 260. 1878. 8. Mohl, Kommissions-Bericht an die württemb. Kammer der 261. 8. Thiem, das Wasserwerk der Stadt Nürnberg. 1879. 4. -- =Prag.= 262. 1878. 79. 1879. 8. -- =Speier.= /Histor. Verein der Pfalz/: Ders., 263. 1809. 4. Goldmayer, Beiträge zur Geschichte der k. Universität zu 264. 1821. 8. Geschichtliche Darstellung des Rücktritts Sr. Exe. des Herrn 265. 1827. 8. Wolf, Beschreibung der Bergruinen und Schlösser im Bezirke 266. 8. Kurzer Abriss aus der deutschen Münzgeschichte. 1837. 8. Höfling, 267. 1845. 8. Rau, die Regiments-Verfassung der freien Reichsstadt Speier; 268. 1849. 8. Englert, histor. Denkwürdigkeiten der ehemal. Fürstpropstei 269. 1855. 8. Pr. Kraus, Karlsburg und die heil. Gertrudis. 1858. 8. 270. 2. Aufl. 1862. 8. Gutenäcker, Franz Ludwig, Fürstbischof von Bamberg 271. 8. Sonderabdr. Rein, ungedruckte Regesten zur Geschichte von Weimar, 272. 1684. Von Dr. Edmund Schebek. -- Miscellen: Aus dem Sagenbuche 273. 1879. Forts. -- Glaskelche und Glaspatenen. Vortrag von Carl Friedrich. 274. 3. d. Mts. wurde von Herrn Lehrer F. Borcherding eine Urne vorgezeigt, 275. 1879. Nº 12. December. 276. 1. Das allerhöchst und sündlichst Laster, so sy beide obermelte 277. 2. Item ungefähr in 8 Tagen nach irem Versprechen seye der böse Geist 278. 3. item vor etlich verschinen Jahren sei sie mit ihrem Buhlen in 279. 4. item vor etlich Jahren sein sie abermals mit ihrem Buhlen uf einen 280. 5. item sie und genannte ihr Schwester Barbara haben vor etlich Jahren 281. 6. item, wann sie von ihren Mann hinweg gefahren, so hab sie ihme 282. 7. item, einsmals sei sie auf den Heuberg am Reittanz gefahren. Da 283. 8. item, dem Hanns Schedler in Brand hab sie vielmalen seinem Vieh die 284. 9. item vor Jahren sei sie mit ihrem Buolen ins Palendt gefahren und 285. 12. item Regenwetter hab sie ohne Zahl gemacht, das sie hab thun 286. 14. item oft genannter ihr Buol hab ihr etlichmalen Geld geben, da sie 287. 15. item wann sie in Kirchen gangen und zu den österlichen Zeiten zu 288. 16. Beschließlich sei am Donstag zuvor, wie man sie am Samstag zu nacht 289. 1133. --] 290. 1507. Adj primo maij. 291. 1. Magister Michael Arnold, Prediger in Görlitz, hat etliche silberne 292. 2. Der Görlitzer Rath verwendet sich 1520 vig. ascens. dni. (16. Mai) 293. 1879. Nº 12. December. 294. 2. Ulanen Regiment, 3 m., Gulde, Rechtsanwalt und Stadtrath, 2 m.; 295. 8. -- =Geldern.= /Friedr. Nettesheim/: Ders., Geschichte der Schulen 296. 8. Schröter, die hundertjährige Geschichte der Einzelhaft. 1877. 8. 297. 15. Jahrhdts. 4. Pr. Bintz, die volksthümlichen Leibesübungen des 298. 2. Lfg. 1879. Imp. 2 und 4. -- =Innsbruck.= /Freih. Leopold v. 299. 8. Hennes, der Kampf um das Erzstift Köln zur Zeit der Kurfürsten 300. 8. Storm, Snorre Sturlassöns Historieskriving. 1873. 8. Allen, om 301. 4. Sonderabdr. Magnusen, om de gamle Skandinavers Inddeling af Dagens 302. 1869. 4. Sonderabdr. Müller, det saalkaldte Hagekors’s Anvendelse og 303. 1878. 8. Leipzig und seine Universität vor hundert Jahren. /F. A. 304. 70. Liefg. 1879. 8. /Dunker u. Humblot/, Verlagshandlung: von Bunge, 305. 1878. 8. v. Salpius, Paul von Fuchs, ein brandenburgisch-preußischer 306. 1873. 8. Zapp, Geschichte der deutschen Frauen; 2. Aufl. 1872. 8. 307. 1480. 1879. 8. Pr. -- =Salzungen.= /Dr. Gustav Lommler/: Pascha, 308. 4. Büsching, Erdbeschreibung; 6. u. 8. Thl. 7. Aufl. 1790 u. 91. 8. 309. 4. -- =Stendal.= /Franzen u. Große/, Verlagsh.: Das linke Rheinufer, 310. 1879. 4. -- =Utrecht.= /Provinciaal Utrechtsch-Genootschap/: Dies., 311. 1879. 4. u. 2. Text S. 17-26. Abbildgn. T. 9-16. 312. 1879. Nr. 43-48. Nürnberg, 1879. 8. 313. 1574. Von v. Bülow. -- Venetianische Actenstücke zur Geschichte von 314. 1879. 8. 315. 1879. 8. 316. 1879. Montauban, 1879. 8. 317. 1878. 8. 318. 26. Mei 1879, uitgebracht door den voorzitter. 8. 319. 1879. 8.

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