Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (Jg. 26, 1879) by Various

1878. 8.

3150 words  |  Chapter 207

/Levensberichten der afgestorbene Medeleden/ van de Maatschapij etc. Bijlage tot de Handelingen van 1878. Leiden, E. J. Brill. 1878. 8. /Catalogus der Bibliothek/ van de Maatschapij etc. Derde Gedeelte. Nederlandsch Tooneel. Leiden, E. J. Brill. 1877. 8. /Finska fornminnesföreningens tidskrift./ Suomen muinaismuisto-yhtiön aikakauskirja. IV. Helsingissae, 1879. 8. Friherre F. Linders samling af stenredskap på Svartå Bruk och en Öfversigt af Finlands förhistoriska perioder. Literatur. _Neu erschienene Werke._ 12) /Entwürfe für Goldschmiede von Johann Sibmacher./ (Aus dem Jahre 1590). Mit einem Vorwort von Dr. /Otto von Schorn/. Herausgegeben vom Bayrischen Gewerbemuseum in Nürnberg. Nürnberg, Friedrich Korn. 4. 8 Stn. und 12 Tafeln. Einer der fruchtbarsten Kupferstecher vom Ende des 16. und Beginn des 17. Jhdts. war Joh. Sibmacher, vorzugsweise bekannt durch seine Wappenbücher und seine Musterbücher für Stickereien und Spitzen. Manche seiner Blätter kommen häufig genug vor, andere sind wiederholt neu aufgelegt; einzelne aber sehr selten; noch immer tauchen unbekannte auf, und noch ist kein vollständiges Verzeichniß seiner Arbeiten aufgestellt. So kennt selbst Andresen die Folge der 12 Blätter nicht, die vor wenigen Jahren das bayrische Gewerbemuseum, zusammengebunden mit einer Reihe ähnlicher Blätter, aus dem Nachlasse eines Nürnberger Goldschmiedes erworben, welche aus einem Titelblatte vom Jahre 1599 (merkwürdiger Weise sagt sowohl der Titel der Publikation, als der Text, dass sie vom Jahre 1590 seien, während doch ganz deutlich MDIC zu lesen ist) und 11 Blättern mit den Körpern einer Kanne und verschiedener Pokale und Becher im Stil der damaligen Zeit besteht. Auch sonst scheinen Blätter, welche kein Zeichen des Künstlers tragen, der nur auf dem Titelblatte genannt ist, nicht bekannt, mindestens nicht als Werke unseres Meisters erkannt zu sein. Es ist daher sehr dankenswerth, daß das bayrische Gewerbemuseum die vorliegende Reproduktion der Blätter, die in etwas verjüngtem Maßstabe die Originale treu wiedergeben, hat herstellen lassen, wozu Dr. von Schorn alles, was an Nachrichten über des Meisters Leben und Werke theils bisher bekannt, theils zu erlangen war, zusammengestellt hat. Ob übrigens der Meister auch diese Blätter selbst erfunden hat? Auf dem Titelblatte bezeichnet er sich nur als Radierer. Er war so vielseitig und auf so verschiedenen Gebieten thätig, manche seiner Blätter, insbesondere Landkarten und Schlachten, sind derart handwerksmäßig, daß wir ihn als einen nach Brod arbeitenden handwerklichen Stecher ansehen müssen, der alles machte, was Aussicht auf Absatz hatte. Das geistige Eigenthum war damals nicht gesetzlich geschützt und der Raub im 16. Jhdt. beinahe organisiert. Sollte er nicht, wie er Ducerceau nachgestochen hat, auch irgend einen deutschen Goldschmied nachgestochen haben? Die Blätter zeigen sowohl im Entwurfe, wie in der, natürlich geometrisch nicht ganz richtigen, Art, die Ornamente auf die in Wirklichkeit runden Flächen zu projicieren, solch /praktisches/ Talent, daß wir nicht glauben, daß ein Anderer als ein Goldschmied sie entworfen habe. 13) /Festschrift zur Eröffnung des Kunstmuseums in Bern/ 1879. Beiträge zur Geschichte der Kunst und des Kunsthandwerks in Bern im 15., 16. und 17. Jahrhundert. Herausgegeben von der bernischen Künstlergesellschaft zur Eröffnung des Kunstmuseums. Bern, J. Dalp’sche Buchhandlung (K. Schmid.) 1879. 4. 6 und 110 Stn. mit Holzschnitten und 4 Tafeln. Die Eröffnung des Kunstmuseums zu Bern gab der Künstlergesellschaft Veranlassung, die vorliegenden Beiträge zur Geschichte der Kunst und des Kunsthandwerkes in Bern vom 14. bis ungefähr zur Mitte des 17. Jahrhunderts der Oeffentlichkeit zu übergeben. „Mit diesen, eine Masse unveröffentlichten Archivstoffes enthaltenden Notizen beabsichtigt sie einerseits die bisher ziemlich ignorierte künstlerische und kunstgewerbliche Thätigkeit des Landes dem gebildeten Publikum zur Kenntniß zu bringen, anderseits die Aufmerksamkeit auf die noch vorhandenen interessanten älteren Kunstwerke zu lenken, zu sorgfältiger Erhaltung derselben zu ermuntern und auf das neue Museum, als die geeigneste Aufbewahrungsstelle derselben, hinzuweisen.“ Es sind sechs Aufsätze, deren erster vom Glasmaler J. H. Müller, der in bekannter trefflicher Weise in der Art der Alten neu schafft, die ältesten Glasgemälde der Kirchen des Kantons Bern (1300-1530) behandelt und solche zu Münchenbuchsee, Könitz und Blumenstein als kostbare Werke des 14., des Vinzenzmünsters zu Bern und einige zu Hilterfingen als solche des 15., und Fenster zu Büren, Lauperswyl und Kirchberg als solche vor Beginn des 16. Jhdts. eingehend behandelt. Die treffliche Darstellung der zwei Fenster aus Könitz lässt uns ganz hervorragende Meisterwerke erkennen. Im zweiten Aufsätze behandelt Trächsel die allgemeinen Verhältnisse und die Kunstverhältnisse Berns im 15. und Beginn des 16. Jhdts. unter Mittheilung einer großen Zahl aus Archivalien, namentlich Rechnungen gezogener Notizen; insbesondere wird die Geschichte der Glasmalerei bis zur Mitte des 17. Jhdts. durch viele Auszüge aus Urkunden beleuchtet; die nächste Arbeit ist dem Nicolaus Manuel gewidmet und ein Entwurf zu einem Glasgemälde reproduciert. Hierauf bringt Blösch Auszüge aus den bernischen Staatsrechnungen von 1550-82. Dann behandelt Howald die Brunnenstandbilder der Stadt Bern, worauf Trächsel wieder einen Glasmaler, Hans Jacob Dünz d. Ä. vorführt, dessen Thätigkeit in das 17. Jhdt. fällt. Wie schon aus dieser Andeutung des Inhaltes hervorgeht, fand die Glasmalerei, wie in der Schweiz überhaupt, so besonders in Bern stets sorgfältige Pflege und zu ihrer Geschichte liegt also eine große Zahl von Beiträgen vor. Die Ausstattung der Festschrift ist eine höchst würdige und zugleich werthvolle durch eine Anzahl herrlicher Initialen, die bernischen Miniaturmalereien des 15. und 16. Jhdts. entnommen und am Schlusse des Buches in Bezug auf Inhalt, Farbe und Herkunft erläutert sind. Vermischte Nachrichten. 87) Aus Pichelswerder wird der „P.“ von einer /seltenen Entdeckung/ Mittheilung gemacht, von der auch bereits der Direktor des märkischen Museums in Kenntniß gesetzt ist. Der auf Pichelswerder bei dem Eigenthümer Ratthei wohnende Kaufmann Herr Beißer hatte bei häufigen Excursionen auf der Insel in einer abgelegenen Thalsenkung einen dicht mit Moos bewachsenen Stein aufgefunden. Die Oertlichkeit, wo der Stein lag -- derselbe befindet sich inmitten eines genau abgegrenzten Zirkels, dessen Radius eine Anzahl alter verwitterter Kiefern bildet -- bewog ihn, die Oberfläche des anscheinend nicht großen Steines bloßzulegen, wobei er denn bemerkte, daß der Stein von bedeutenden Dimensionen ist. Er setzte von seiner Entdeckung Herrn Ratthei in Kenntniß, und beide begannen, mit Spaten und Hebebäumen bewaffnet, den Stein von den anhaftenden Moos- und Erdetheilen zu befreien. Der nunmehr ziemlich bloßgelegte Stein ist würfelförmig mit abgestumpften Kanten und besteht aus grauem Sandstein. Die Seiten- und Unterflächen des ca. 15 Zentner schweren Steines waren ehemals glatt behauen, während die Oberfläche, durch die Einflüsse der Zeit etwas abgerundet, eine Anzahl runder, etwa vier Centimeter im Durchmesser und ca. 20 Centimeter tiefer Löcher enthält. Allem Anscheine nach hat man mit dieser seltenen Entdeckung einen der alten Wendenaltäre resp. Opfersteine aufgefunden; denn die auf der Oberfläche befindlichen Löcher deuten darauf hin, daß sie zur Aufnahme der Pflöcke, an denen das Opferthier befestigt wurde, gedient haben. (Nordd. Allg. Zeitg., Nr. 314.) 88) Die Renovierung der gothischen /St. Jakobskirche in Brünn/ wird, wie der „Mährische Correspondent“ mittheilt, demnächst vollendet sein. Die Gerüste sind bereits entfernt und der größte Theil der Renovierungs-Arbeiten hergestellt. Das Innere der Kirche gewährt einen überraschenden Anblick. Die Stadt Brünn kann mit Stolz auf die St. Jakobskirche blicken, die Herr Oberbaurath Ritter v. Ferstel selbst als die einzige in ihrer Art und als eine der schönsten, genial gebauten Kirchen Oesterreichs bezeichnete. Das Schwedenfest (15. August) wird bereits in der St. Jakobskirche gefeiert werden. (Oesterr. Kunst-Chronik, Nr. 7.) 89) /Domkirche zu Graz./ Die Reconstruction derselben, welche eben jetzt in Plänen ausgearbeitet wird, soll sich auf die Umgestaltung sämmtlicher Façaden im gothischen Stile, die Hinzufügung zweier Kapellen an die Seitenschiffe, die Demolierung der alten Sacristei und den Neubau derselben erstrecken. An Stelle des jetzt bestehenden kleinen Thurmes wird ein neuer Dachreiter auf Traversen hergestellt werden. (Dies., Nr. 7.) 90) Die /Renovierung/ der Wandmalereien im Innern der /St. Trinitaskirche/ zu Prag wurde dem Maler Herrn Karl Nacovsky zur Ausführung überlassen. Der untere Theil der Façade an der St. Maria Schnee-Kirche wird im gothischen Stile restauriert. (Dies., Nr. 7.) 91) Nachdem das Thurmdach des St. Heinrichs-Thurmes zu /Prag/ nun vollständig in stilvoller Gothik hergestellt ist, der Thurmbau selbst in seinen oberen Partien renoviert wurde, und die plumpen alten Holzfenster durch Jalousien ersetzt worden sind, wird nun auch das Thurmportal stilgerecht überbaut. (Dies., Nr. 8.) 92) Im vorigen Jahre wurde der Architekt Hr. /Mocker/ aufgefordert, einen Plan zur stilgerechten Restaurierung des Pulverthurmes zu /Prag/ auszuarbeiten und dem Stadtrathe vorzulegen. Der bereits fertige Plan wurde unlängst, wie der „Pokr.“ meldet, dem Stadtrathe vorgelegt und entspricht vollkommen allen Anforderungen. Der alterthümliche Thurm präsentiert sich da in seiner vollen Pracht, wie es ursprünglich projectiert war. Der Stadtrath hat den Plan einer eigenen Commission zugewiesen, und es ist berechtigte Hoffnung vorhanden, daß in kürzester Zeit mit den vorgeschlagenen Renovierungs-Arbeiten wird begonnen werden. (Dies., Nr. 8.) 93) Aus /Hirsau/ (im württembergischen Schwarzwaldkreis), woselbst sich die Ruine eines ehemals berühmten Benediktinerklosters befindet, wird dem „Schw. M.“ unterm 21. Juli geschrieben: Landeskonservator Dr. Paulus ist gegenwärtig hier, um die Ruine des durch Melac 1692 eingeäscherten herrlichen und vielbesungenen Klosters in einen würdigen Zustand zu versetzen. Heute wurde mit der Bloßlegung des auf 1-6’ hoch verschütteten östlichen Kreuzgangs begonnen, und nach den ersten Spatenstichen wurden aus einem kaum meterhohen Schutt schon zwei kostbare Funde zu Tage gefördert: Schlußsteine des Kreuzganggewölbes, eine Blumenkrone in noch frischer, reichlicher Vergoldung und ein Christuskopf in edelster, feinster Profilierung in goldener Umstrahlung und Umrahmung, vollständig makellos erhalten und so frisch, als stamme er erst von gestern her. Ueber die neuesten Ergebnisse der /Ausgrabungen in der Klosterruine Hirsau/ berichtet man dem „Schwäb. Merkur“ unter dem 26. Juli: „Außer einem zweiten Schlußstein, einer vergoldeten Blumenkrone, prachtvoller gearbeitet, aber nicht so zierlich weich wie die erste, ist von Bedeutung nichts gefunden worden; doch zeigen einzelne Stücke in dunkelblauer oder hochrother Färbung, der goldene Griff eines Abtstabes und das goldene Hirschhorn aus einem Klosterwappen, welch herrliche Kunstschätze hier zertrümmert wurden. Alles Werthvollere, auch der immer aufs neue zu bewundernde /Christuskopf/, wird in dem sogenannten Bibliotheksaal über der freundlichen, vom Abt Johann 1508 erbauten Marienkapelle aufgestellt. Dieser Saal selbst schon ist mit seiner einfachen Holzkonstruktion, seinen schönen Verhältnissen und seinen schönen Holzschnittzierden an Decke und Kästen einer längeren Betrachtung werth. Heute früh wurde die nördliche Pforte des östlichen Kreuzganges, die bisher nur in ihrem Decksteine und den obersten Stabenden über den Schutt hervorragte, durchbrochen.“ (Korrespondent von u. für Deutschland, Nr. 376 und Deutscher Reichs-Anz., Nr. 182.) 94) Auf den Schmerzensschrei, welcher in Nr. 131 der hessischen Landeszeitung erschallte und von da aus durch den Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (Nr. 6, Sp. 190) einen Fortklang in die weitesten Kreise erhalten hat, ertheilt das so nachhaltig provocierte Echo aus dem Mainzer Alterthumsverein folgende Antwort: Die aufgedeckten Reste des Petersstiftes sind, gleich allen in neuester Zeit bei den Arbeiten des Stadtbauamtes aufgefundenen Ueberresten alter Bauten, auf das sorgfältigste aufgenommen worden, freilich ohne dies jedesmal allen schreibseligen Correspondenten hiesiger und auswärtiger Blätter sofort zur Anzeige zu bringen. Auch mehrere Sargdeckel von hohem Alter sind von dem Vereine in Sicherheit gebracht in ebenso geräuschloser Weise wie die große Zahl mittelalterlicher Denkmale, welche man, sowohl ohne bevormundende Leitung der Presse, als ohne jedes Streben nach Anerkennung derselben, zu retten wußte und theils in dem städtischen Museum, theils in dem zu diesem Zwecke eingeräumten Eisernthorthurm und seinem Vorhofe aufgestellt hat. Daß die schon beim Herausheben in viele Stücke zerbrochenen Grabsteine eines Dechanten und Scholasters des 15. Jahrhunderts nicht sofort als eine wichtige Erwerbung in das Museum verbracht wurden, kann nur jemand „in höchstem Grade auffallend“ erklären, der es für angezeigt hält, eine ganz überspannte Vorstellung von dem Werthe dieser rohen Steinmetzarbeiten hervorzurufen, vielleicht gar selbst sich zu überreden vermag, in diesen unbeholfenen Umrissen eine stilvolle Durchführung einfachster Motive oder sonst welche den cursierenden Kunstphrasen entsprechende Leistung zu erblicken. Die beiden Denkmale sind jetzt nur aus dem einzigen Grunde zur Aufbewahrung gelangt, um dem gesunden Urtheil Gelegenheit zu geben, über den Werth solcher Schmerzensschreie zu entscheiden. Glücklicherweise sind wir „gerade in Mainz“ in der Lage, in den Monumenten unseres Doms aus allen Kunstperioden die lehrreichsten Erkenntnißmittel für die Verschiedenheit des Werths und der Wichtigkeit mittelalterlicher Denkmale zu besitzen, und wir dürfen wohl mit aller Berechtigung die Zustimmung jedes Unbefangenen voraussetzen, wenn wir die fraglichen beiden Denksteine auf die unterste Rangstufe dieser Art von vorzeitlichen Ueberresten stellen. Wenn aber in der Discussion, welche der Vortrag des betreffenden Artikels des Anzeigers hiesigen Ortes veranlaßte, besonders betont wurde, daß jene Denksteine doch eben so viel Recht auf Beachtung hätten, als jedes auch minder bedeutende römische Steindenkmal, so diene hierauf die einfache Bemerkung, daß römische Monumente ja ausschließlich nur am Rheine und vorzugsweise in unserer Stadt zu finden und deshalb ausnahmslos zu bewahren sind, während mittelalterliche Denkmale so geringen Werthes überall, in jedem Städtchen, vom Rheine bis nach Breslau und Königsberg hin, noch vorhanden, weit bessere und wichtigere derselben aber unter den Augen kunstbegeisterter Schmerzensschreier auf dem Boden der Kirchen und Kreuzgänge abgeschliffen werden und zu Grunde gehen. L. 95) /Freiburg/ i. Br. Die hiesige „Untere“ oder St. Martins-Pfarrkirche wird im Augenblick einer Restauration unterworfen, indem einige Zopfeinbauten entfernt, die Gipsgewölbe durch Holzdecken ersetzt und die Fenster mit gemalten Scheiben geschmückt werden. Beim Entfernen der Tünche fanden sich im südlichen Seitenschiffe Bruchstücke von Wandmalereien, die einen gewissen Schwung verrathen und wol dem 15. Jahrhundert angehören, sowie eine große Anzahl Wappen, die wahrscheinlich Epitaphien sind. Die Säulen sind ebenfalls mit Bildern geschmückt, und in einer bisher durch einen Beichtstuhl verdeckten Nische fand sich eine Resurrectio, die mindestens in das 14. Jahrhundert zurück datiert, mit den Donatoren. Es ist anzunehmen, daß die ganze Kirche, -- früher den Barfüßern-Franciskanern gehörig, -- mit Fresken geschmückt war. Es ist zu hoffen, daß Schritte zur möglichsten Erhaltung der Bilder gethan werden. 96) Wie die „N. Zürich. Ztg.“ meldet, übernimmt der Einwohner-Gemeinderath von /Solothurn/ die auf der berühmten /Madonna von Holbein/ haftende Schuld von 12000 Fr. unter der Bedingung, daß die ganze Gemäldesammlung des Kunstvereins für 80000 Fr. assekuriert) in das Eigenthum der Einwohnergemeinde übergehe; immerhin ist dem Kunstverein die Aufsicht über die Sammlung vorbehalten. Diese Madonna, schreibt der Solothurner Korrespondent der genannten Zeitung, hat eine schicksalsreiche Vergangenheit. Bis zum Jahre 1856 fristete sie ihr Dasein unbeachtet und unverstanden in einem Winkel der Allerheiligen-Kapelle in Grenchen, nachdem sie früher, wahrscheinlich bis Ausgang des 17. Jahrhunderts, eine Zierde der St. Ursus-Kirche gewesen war. Zuerst soll Hr. Bischof Lachat auf den hohen Werth des Gemäldes aufmerksam gemacht haben; allein zwei Maler entdeckten das am Bilde angebrachte Monogramm H. H. und suchten sich möglichst rasch in den Besitz des Gemäldes zu setzen, was ihnen auch um einen geringen Preis gelang. Die Restauration übernahm der nun verstorbene Eigner in Augsburg. Zu spät kamen die Grenchener zur Einsicht, welch herrlichen Schatz sie verloren, und strengten einen Prozeß an, der aber endgültig zu Gunsten des Kunstvereins entschieden wurde. An diesen war nämlich inzwischen das Eigenthumsrecht gegen die Verpflichtung der Erstattung der Restaurationskosten abgetreten worden. Diese übernimmt der Gemeinderath; ihm, sowie Hrn. Fürsprech J. Amiet, der in Wort und Schrift („H. Holbeins Madonna von Solothurn und deren Stifter“) für die Erwerbung des Gemäldes gewirkt, gebührt der Dank der Schweizer Kunstfreunde; dieses Juwel bleibt nun Solothurn für immer erhalten. (D. Reichs-Anzeig., Nr. 178.) 97) /Schieben./ Vor einigen Tagen fand ein hier wohnhafter Arbeiter beim Torfstechen in einem Torfstiche bei Frankenheim einen alterthümlichen, vergoldeten, dreischneidigen Dolch. (Norddeutsche Allgem. Zeitung, Nr. 310.) 98) Anfangs des Monats Juli d. J. wurden in der Nähe von Osten in Hannover, beim Abtragen eines Sandhügels, nicht tief unter der Oberfläche, frei im Sand liegend, nach Mittheilung des numismat.-sphrag. Anzeigers Nr. 7 eine Anzahl von Goldstücken, Thalern und Thalertheilen verschiedener Gepräge mit der Jahreszahl 1617-1654 gefunden, die zwar vom Umlaufe wenig abgenützt sind, aber durch Oxydation stark gelitten haben. 99) Die Antiquariatshandlung von Ludwig Rosenthal in München ist jüngst in den Besitz einer sehr merkwürdigen Handschrift der ersten Hälfte des 15. Jahrhundert gelangt, welche durch ihre schönen Miniaturen und eine große Ansahl kostbarer Holzschnitte in künstlerischer Beziehung von großem Interesse und auch durch ihren Text in sprachlicher und religiöser Beziehung wichtig ist, so daß sie nach an uns gelangten Mittheilungen die erste Stelle unter Schätzen ähnlicher Art in jeder großen Bibliothek oder Museum einzunehmen verdient. Sie hat die Ueberschrift: „Gulden püchlein von unser lieben frawen Maria“ (in Prosa) gefolgt von: „Von vnser lieben frawen lob. Hie hebt sich an die guldeni Schmyt zu teutsch“ (Konrad’s von Würzburg Gedicht: die goldene Schmiede). Diese Perg.-Handschrift hat 228 Seiten mit gothischer Schrift. Beigebunden ist ein Blatt mit einem Ablaßbrief, geschrieben von einem Dominikaner, datiert von Nürnberg 1405. Der gothische Originaleinband von Leder zeigt gepreßte, ornamentale Verzierungen, Blumen, Thiere u. s. w. und ciselierte Buckeln und Eckbeschläge. Das Buch hat eine Höhe von 215 mm. und eine Breite von 155 mm; es ist geschmückt durch 3 Miniaturen (Höhe 185 mm., Breite 140 mm.), 13 große Holzschnitte (H. 182-190 mm. Br. 120-125 mm.) und 64 andere von 70 mm. Höhe u. 60 mm. Breite, welche Scenen aus dem Leben der heil. Jungfrau und Jesu darstellen. Die Zeichnungen und das Colorit erinnern an die Augsburger Schule, in deren Art die Heiligenscheine und Verzierungen in Gold ausgeführt sind (s. die Notizen über diese Schule bei Weigel und Zestermann). Die Holzschnitte sind natürlich der Hauptschatz des Buches, da sie aus der Zeit vor 1450 stammen, welche Jahreszahl sich am Ende des Gulden püchlein findet. 100) Eine Ausstellung älterer kunstgewerblicher Gegenstände, ähnlich derjenigen in Münster, bezw. den früheren Ausstellungen in Köln und Frankfurt a. M. und den bezügl. Abtheilungen der Ausstellungen zu München, Hannover und Leipzig, wird demnächst in /Lübeck/ stattfinden. Bei der großen Anzahl solcher Gegenstände, die in den Kirchen und Sammlungen der Stadt, sowie im Privatbesitz ihrer Bürger noch immer vorhanden sind, wenn auch Jahrhunderte schon von dem Schatz der Vorzeit gezehrt haben, hofft man auf ein äußerst interessantes Ergebniß des Unternehmens, dem es sicherlich an Zuspruch nicht fehlen wird. Die Ausstellung wird am 4. September in den eigens für diesen Zweck restaurierten unteren Räumen des ehemaligen Burgklosters eröffnet werden; die Dauer derselben ist vorläufig auf etwa 3 Wochen festgesetzt. 101) Der Dombaumeister Voigtel hat folgenden 69. /Baubericht über den Fortbau des Domes zu Köln/ erstattet: Die Bauarbeiten am Kölner Dome, seit dem Jahre 1877 auf die Ausführung der beiden Steinhelme der Thürme und die Restauration des im Mittelalter erbauten Theiles des südlichen Thurmes beschränkt, haben bei ausreichenden Arbeitskräften und bei andauernd günstigen Ergebnissen der Dombau-Prämienkollekten am Schlusse des Jahres 1878 den im Betriebsplane vorgesehenen Abschluß erreicht. Die Steinhelme beider Thürme, bis zur Höhe von 32,050 m. über das Deckgesims der Octogone versetzt, sind im Laufe des Monats Mai 1879 bis zur Hälfte ihrer Gesammthöhe aufgebaut und darf deren Vollendung im Laufe des Jahres 1880 nunmehr bestimmt in Aussicht genommen werden, da der kubische Inhalt der zu bearbeitenden und zu versetzenden Hausteine mit der zunehmenden Höhe der Helmpyramiden stetig abnimmt. Nach Vollendung der zwischen den Horizontalgurten eingefügten Maßwerke der Helmrosetten verbleibt als Hauptarbeit für die Verzierungsarbeiter in den Werkhütten die Ausführung von 192 Kantenblättern der Helmgräte und die Bearbeitung der 8 m. hohen, die Helme krönenden Kreuzblumen, während von den Profilarbeiten nunmehr noch 368 laufende Meter der Helmgräte fertig zu stellen sind. Nachdem im Winter 1877/78 der Sockel am Fuße des südlichen Thurmes erneut und die Konstruktion des 50 m. hohen Baugerüstes an der West- und Südseite des südlichen Thurmes im Frühjahre 1878 vollendet war, begannen die Restaurationsarbeiten daselbst in der Höhe des

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1. Chapter 1 2. 14. Jahrh. 164 f. 3. 1879. Nº 1. Januar. 4. 1496. Vgl. Fr. v. Stälin a. a. O. III, 441, 457 ff. 555 f. 596 ff. 639. 5. 12. 13) zwei Lübecker Wittenpenninge, welche auf beiden Seiten im 6. 14. Jahrhunderts in Gestalt eines sechseckigen Sternes erbaut und 7. 1773. -- Von da an nicht mehr zu gottesdienstlichen Handlungen benützt, 8. 1879. Nº 1. Januar. 9. 1865. -- =Isny.= /Romuald Henger/, Wagnermeister: Bauerngürtel. 18. 10. 1878. 4. /A. Cohn/, Buchh.: v. Maltzahn, deutscher Bücherschatz 11. 1876. 8. Adami, Luise Königin von Preußen. 7. Aufl. 1876. 8. Virchow, 12. 8. /Otto Jancke/, Verlagsbuchh.: Springer, Anna Amalia von Weimar 13. 1878. 8. Sterchi, J., Nettiswyl u. das ehemalige Cluniacenser-Priorat 14. 8. Zöllner, d. deutsche Kirchenlied in der Oberlausitz. 1871. 8. 15. 8. /Louis Ehlermann/, Verlagsh.: Gödeke, Grundriß zur Geschichte der 16. 2. Aufl. 8. /Verwaltung der k. Sammlungen für Kunst u. Wissenschaft/: 17. 8. Oncken, der preuß.-hessische Zollverein vom 14. Febr. 1828. 1878. 18. 4. Statistik des Hamburgischen Staats. Heft I. 1867. 4. /Verwaltung der 19. 9. osa. 1864, 68, 71. 8. Aspelin, suomalais-ugrilaisen muinaistut 20. 1876. 8. Briefwechsel Alex. v. Humboldts mit Heinrich Berghaus; 3 21. 8. Gutzkow, Säkularbilder. 8. Ders., zur Geschichte unserer Zeit. 8. 22. 8. /Gustav Fischer/, Verlagsh.: Schultze, Geschichte der Renaissance. 23. 1874. 8. Schmidt, Pariser Zustände während d. Revolutionszeit v. 24. 1875. 8. Molitor, der Verrath von Breisach 1639. 1875. 8. Muther, zur 25. 1876. 8. Döring, die Kunstlehre des Aristoteles. 1876. 8. /Ed. 26. 1874. 4. v. Neumann, d. wichtigsten Angaben über die Handfeuerwaffen 27. 1. Januar, vom J. 525 ab bis zum J. 1925. 1876. 8. -- =Leipzig.= /F. 28. 1878. 8. /Dörffling u. Franke/, Verlagshandl.: Kahnis, die deutsche 29. 1875. 8. Tobler, descriptiones terrae sanctae ex saec. VIII. IX. XII. 30. 8. /Carl Merhoff/’s Verlag: Held, d. Antheil d. bayer. Armee an d. 31. 44. session. 1878. 8. -- =Quedlinburg.= /H. C. Huch/, Buchhandl.: 32. 1877. 8. Der Kanton St. Gallen in der Restaurationszeit. 1878. 4. -- 33. 1870. 4. -- =Stuttgart.= /Julius Maier/, Verlagshdl.: Andree, 34. 8. Andree, wendische Wanderstudien. 1874. 8. Scheck, 500 germanische 35. 2. Aufl. VII-XI, 2. 1875-78. 8. Reber, Geschichte der deutschen Kunst 36. 2. Aufl. 1871. 8. Candidatenfahrten aus den Papieren eines schwäb. 37. 8. Ders., Sonst u. Jetzt. 8. Friedberg, Aktenstücke, die altkatholische 38. 8. /J. C. B. Mohr/, akadem. Verlagshndl. (H. Laupp’sche Buchhndl.): 39. 1878. 8. 40. 16. Jahrh.) -- Hausthüre. (17. Jahrh.) -- Entwurf eines Schmuckes. 41. 17. Jahrhundert. Von C. W. Hingst. -- Nachrichten aus dem Knopfe des 42. 13. oder 14. Jahrhundert entstammen, gefunden haben. Schon an sich 43. 13. Jahrhunderts erkennen wird, wenn demnächst Fikentscher’s in 44. 1879. Nº 2. Februar. 45. 1879. Nº 2. Februar. 46. 1. Juli v. J. /Bamberg./ Pfleger: /F. Deuerling/, Kaufmann, 47. 1. Juli v. J. /Kiel./ Pfleger: Dr. med. /Paulsen/ seit 18. 48. 18. Jahrh. Zekokarte von 78 Blättern. 19. Jahrh. -- =Nürnberg.= 49. 1878. 8. Meyer, Beiträge zur Geschichte der fideicommissarischen 50. 1878. 4. -- =Brüssel.= /Académie royale des sciences, des lettres et 51. 10. Heft 1878. 8. -- =Frankfurt a. M.= /K. Th. Völcker/ und /Heinr. 52. 78. (Bd. VI, 3. u. 4. Heft). 1878. 8. -- =Graz.= /Akadem. Lese-Verein/: 53. 8. -- =Landshut.= /Histor. Verein von u. für Niederbayern/: Ders., 54. 1878. 8. -- =Ludwigsburg.= /L. Zahn/: Ders., frisch, fromm, fröhlich, 55. 1879. 8. Vilmar, zum Verständnisse Göthe’s; 4. Aufl. 1879. 8. -- 56. 1681. 8. Schröterus, diatribae domesticae. 1615. 4. /J. Hailmann/, 57. 1879. 8. -- Stettin. /Gesellschaft für pommer’sche Geschichte und 58. 1878. (4. Heft). 1878. 8. Schmidt, Urkundenbuch der Stadt Halberstadt. 59. 8. Haus von Hausen, Gleichenberg in Steiermark; 2. Aufl. 1875. 8. 60. 1875. 8. Friedjung, Kaiser Karl IV. und sein Antheil am geistigen 61. 1876. 8. Weinhold, Weihnacht-Spiele und Lieder aus Süddeutschland und 62. 1876. 8. Ipolyi, Geschichte der Stadt Neusohl. 1875. 8. Walther, 63. 1877. 8. Witzschel, Luthers Aufenthalt auf der Wartburg. 1876. 8. v. 64. 1879. Nr. 160. Wien. 1. Jan. 1879. 8. 65. 1878. 8. 66. 2. Heft. Karlsruhe. 1878. 8. 67. 1879. Nº 3. März. 68. 1434. 4. Juni, Ulm. 69. 2. Bd., S. 13.) Das ehemalige Gebäude gehörte dem Uebergangsstile an, 70. 12. Juli 1198 die neue aus Stein erbaute Jacobskirche eingeweiht vom 71. 1879. Nº 3. März. 72. 1. 1879. 8. -- ~Amsterdam.~ /Königl. Akademie der Wissenschaften/: 73. 8. -- ~Darmstadt.~ /Histor. Verein für das Großherzogthum Hessen/: 74. 1879. 4. Verzeichniß der Vorlesungen etc. 1879. 4. -- ~Nürnberg.~ 75. 1878. 8. u. 4 weitere akadem. Gelegenheitsschriften. -- ~Uffenheim.~ 76. 1878. 8. -- ~Wien.~ /Wissenschaftlicher Club/: Ders., Jahresbericht; 77. 1878. 8. CCCXVII u. 477 Stn. 78. 1879. Nr. 161. Wien. 1. Febr. 1879. 8. 79. 1879. Nr. 7-9. Nürnberg. 1879. 8. 80. 1878. 8. 81. 475. Stn. -- CXXXVII: Hermann von Sachsenheim. Hrsg. v. Ernst Martin. 82. 1879. Nr. 1-3. Dresden. 1879. 4. 83. 1878. 8. 84. 29. November 1878.) -- Die Münzen sind schon verkauft. 85. 1879. Nº 4. April. 86. 1879. Nº 4. April. 87. 1878. 8. -- ~Basel.~ /Histor. Gesellschaft/ und /Gesellschaft für 88. 1878. 4. -- ~Dresden.~ /Ch. G. Ernst am Ende/, Bibliothekar: Ders., 89. 16. Jahrh. 1879. 8. /Dr. Karl von Weber/, Geheimrath, Direktor des 90. 13. Jahrh. 1879. 4. -- ~Frauenfeld.~ /J. Huber/, Buchh.: Häberlin, 91. 1876. 8. Sonderabdr. -- ~Freiburg i. Br.~ /Herder’sche/ Verlagsh.: 92. 1878. 8. /C. A. Starke/, Verlagsh.: Des Konrad Grünenberg Wappenbuch, 93. 1870. 8. Teutsch, der Sachsengraf Albert Huet. 1875. 8. Fabritius, 94. 8. /Verein für siebenbürgische Landeskunde/: Ders., Archiv etc.; 95. 8. Bericht über das Freih. Samuel von Bruckenthalsche Museum in 96. 1878. 4. Amtliches Verzeichniß des Personals etc. 1878 u. 1878/79. 8. 97. 1873. 8. Beaulieu-Marconnay, der Hubertusburger Friede. 1871. 8. Ders., 98. 8. Bürster, Beschreibung des schwed. Krieges, 1630-47, hrsg. v. Fr. 99. 8. Hirsch, byzantin. Studien. 1876. 8. Huschke, Gaius. Beiträge zur 100. 1858. 8. Königer, d. Völkerschlacht bei Leipzig. 1864. 8. Ders., der 101. 8. Lang, David Friedrich Strauß. 1874. 8. Lehmann, Knesebeck und 102. 8. Ders., Göthe und Felix Mendelssohn-Bartholdy. 1871. 8. Meyer, zur 103. 8. Meyer von Knonau, über Nithards vier Bücher Geschichten. 1866. 8. 104. 1876. 8. Muther, statuta facultatis jureconsultorum Vitebergensium anno 105. 1863. 8. Ders., der Rechtsstreit über das Eigenthum an den Domänen des 106. 8. Ders., die Chronik des Dino Compagni. 1875. 8. Sierke, Schwärmer 107. 72. 8. Staatengeschichte der neuesten Zeit; hrsg. von Biedermann. 23 108. 8. Ders., archäolog. Wanderungen durch Kirchen des Kreises Jerichow 109. 8. Erneuerte allgemeine Altmühl-Wasser-Fisch-Ordnung 1735. 2. 110. 8. -- ~Treuchtlingen.~ /Adolf Pernwerth von Bärnstein/: Ders., 111. 8. /Alterthums-Verein/: Ders., Berichte und Mittheilungen etc.; Bd. 112. 8. /R. von Waldheim/, artist. Anstalt und Verlagsh.: Almanach der 113. 8. Giehne, Mährchen für Jung und Alt. 8. Herrmann, Naturgeschichte 114. 1879. Nr. 162 u. 163. Wien, 1. März u. 1. April 1879. 8. 115. 1879. 8. 116. 727. Von Dr. R. Niemann. -- Ueber den Ligeris in der Lex Salica. Von R. 117. 1879. 8. 118. 1879. Nr. 10-16. Nürnberg. 1879. 8. 119. 1879. 8. 120. 1879. Nº 5. Mai. 121. 15. Um den schlimmen metrischen Fehler zu verbessern, müsste man 122. 27. Etwas erträglicher wird der Vers durch die Umstellung: Manerie 123. 47. intanto conmeto steht ziemlich deutlich da. Dem Sinne, aber nicht 124. 65. hec habe ich zugesetzt. 125. 8. (1865), p. 412]. Teutonice isti vocant se /die weisen/. qui 126. 1. Ueber ein Schmählied aus der Reformationszeit. 127. 2. Ueber die Anlage einer Wasserkunst in Magdeburg. 128. 1879. Nº 5. Mai. 129. 18. Jahrhundert. /Klüppel/, Fabrikbesitzer: Vogelperspektive des 130. 1878. 8. =Frankfurt a. M.= Dr. /J. Becker/, Inspektor u. Professor der 131. 2. -- =Hanau.= /K. Gymnasium/: Suchier, die Grabmonumente u. Särge der 132. 4. Pr. /Realschule/ II.: Ehlers, geschichtl. Entwickelung der französ. 133. 1879. 4. -- =Hirschberg.= /A. M. Ottow/: Eine Anzahl (34) Schriften 134. 1878. 8. Neuburg, über die Ausdehnung der Zunftgerichtsbarkeit in 135. 1878. 1879. 4. Dr. juris /Aurelius Schmid/: Ders., die Durchführung des 136. 8. Sonderabdr. Ueber die Vorläufer und Anfänge des Formenschnitts. 8. 137. 1878. 79. 4. Pr. -- =Plauen i. V.= /Gymnasial- u. Realschul-Anstalt/: 138. 4. Pr. -- =Rotterdam.= /Van Hengel u. Eeltjes/, Verlagsh.: Archief 139. 1874. 75. 8. Hildebrand, minnespenningar ösfer enskilda Svenska män 140. 1879. 8. 141. 1879. Nr. 17 u. 18. Nürnberg, 1879. 8. 142. 1879. Nº 6. Juni. 143. 1. Estas jam redit florida 144. 2. Dulcis garritus avium 145. 3. Hec omnia sunt vanitas 146. 1879. Nº 6. Juni. 147. 8. v. Bergh, letzte Reisebriefe über Portugal u. Spanien. 8. /Verein 148. 1878. 4. -- =Fantasie bei Bayreuth.= /Hille/, Privatier: Hille, theses 149. 3. 1872 u. 1878. 4. -- =Hannover.= /E. Hahn/, Medizinalrath: Heine, 150. 8. Adreßbuch, Stadt- u. Geschäfts-Handbuch der k. Residenzstadt 151. 1864. 8. Das Staatsbudget u. das Bedürfniß für Kunst u. Wissenschaft 152. 8. Bericht über die Wirksamkeit und die Verwaltung des Kunst-Vereins 153. 8. Verwaltungsbericht des Vorstandes des Lokalvereins f. d. k. 154. 8. Jahresbericht der Kinder-Heilanstalt in Harzburg. 1877. 8. 43. 155. 31. u. 32. Jahresbericht üb. d. Familienpflege der Pestalozzi-Stiftung 156. 1876. 79. 8. Statuten des Vereins gegen Hausbettelei in Hannover. 8. 157. 1876. 8. Unterhaltungsblatt zum Frankenthaler Tageblatt. 1878. 4. -- 158. 1879. Nr. 165. Wien, 1. Mai 1879. 8. 159. 1879. 8. 160. 1879. Nr. 19-24. Nürnberg, 1879. 8. 161. 29. Von F. Ohlenschlager. -- Wo haben wir die beiden Lager und das 162. 1879. Nr. 4. Berlin. 1879. 4. 163. 40. Nachricht über dens. Verein. Hannover, Hahn. 1878. 8. 164. 1879. 8. 165. 11. Jahrhunderts stattgefunden haben. 166. 1879. Nº 7. Juli. 167. 18. Jahrh. angehörigen Stücke, deren Heimath zu großem Theile in Böhmen 168. 1879. Nº 7. Juli. 169. 7. Altdeutsche Schule, heilige Familie. 8. Altdeutsche Schule, 170. 1879. 8. Mittheilungen etc.; 1877, 3. 4. 1878 u. 1879, 1. 8. Pinder, 171. 1879. 4. Pr. -- =Milwaukee.= /Naturhistor. Verein von Wisconsin/: 172. 1871. 8. Tussaud, exhibition catalogue. 1874. 8. Verzeichniß der 173. 1878. 8. 174. 1650. Kaufbrief des Johann Siegmund Haller v. Hallerstein, als Jobst 175. 1879. Nr. 25-28. Nürnberg, 1879. 8. 176. 6. Juni. 4. 177. 53. Seiten. 178. 2. Bruxelles, 1879. 8. 179. 8. 24 Stn. u. 2 Tafeln. 180. 16. Jahrh. beigetragen haben. Er wollte aber vor allem diese Motive 181. 15. Jahrh. bloßgelegt worden. An der Ostseite, zur Rechten des Altars 182. 1879. Nº 8. August. 183. 17. Oct. 1416 dem König Sigismund überreicht und darin die Verdienste 184. 18. Jahrh., welcher aus der Prunkstube des 17. geworden, ist ebenso 185. 1879. Nº 8. August. 186. 17. Jahrh. Karte von Böhmen, Kupferst. 18. Jahrh. /Max Günther/, 187. 1879. 4. Curtius, Kaiser Wilhelm’s Friedensregiment. 1879. 4. Geppert, 188. 1879. 4. Eine Audienz Breslauer Bürger bei Napoleon I. 1813. 1878. 8. 189. 3. Folge, XVII. Heft. 1878. 8. -- =Donaueschingen.= /Großherzogl. 190. 8. -- =Emden.= /Gesellschaft für bildende Kunst u. vaterländische 191. 1879. 8. -- =Harlem.= /Société Hollandaise des sciences/: Dies., 192. 5. livr. 1878. 8. -- =Heidelberg.= /Universität/: Karlowa, über die 193. 1. 1879. 8. -- =Karlsruhe.= /Badischer Frauenverein/: 19. Jahresbericht 194. 1879. 4. -- =Krakau.= /Akademie der Wissenschaften/: Dies., Rozprawy 195. 1879. 8. Pr. -- =Mühlbach.= /Evangel. Unter-Gymnasium/: Wolf, deutsche 196. 2. 1878. 4. /Direktion der k. Hof- u. Staats-Bibliothek/: Catalogus 197. 1873. 8. Jebb, an address to the students of the Cambridge School 198. 1879. 4. Pr. -- =Prag.= /Deutsches Staats-Realgymnasium/: Michl, das 199. 43. Jahrg. 1878. 8. -- =Stuttgart.= /K. württemb. statist. topogr. 200. 1879. 8. -- =Wien.= /K. k. akadem. Gymnasium/: Hintner, Benennung 201. 8. Zvěřina, die didaktische Behandlung der französischen 202. 4. Pr. Ders., zur Würdigung Molière’s. 1878. 4. Pr. /G. Korschelt/, 203. 1879. Nr. 7. Hermannstadt, 15. Juli. 8. 204. 1879. Nr. 7. Redacteur Dr. Carl Förster. München, 1879. 8. 205. 3. Heft. Karlsruhe. 1878. 8. 206. 1879. Paris, 1879. 8. 207. 1878. 8. 208. 2. Stockwerkes mit dem Aushauen der durch die Witterungseinflüsse 209. 1879. Nº 9. September. 210. 1879. _Nº 9._ September. 211. 1848. Bronzemedaille auf die dritte Säcularfeier des Gymnasiums 212. 1879. 8. -- =Dinkelsbühl.= /K. Lateinschule/: Schepß, sechs Maihinger 213. 1879. 4. -- =Köln.= /Dr. Herm. Becker/, Oberbürgermeister: Journal 214. 2. Heft 1879. 8. -- =~Leipzig.= /B. G. Teubner/, Verlagshdl.: Archiv 215. 3. 4. V-IX, 1. 1875-79. 8. -- =Lüttich.= /Institut archéologique 216. 19. Lfg. 1878. 8. Guide to Munich and its environs; 4^{th} ed. 1879. 8. 217. 16. /K. Kunstgewerb-Schule/: Dies., Jahres-Bericht für das Jahr 218. 8. Unterthänigste Vorstellung des Magistrats der Stadt Miltenberg an 219. 8. Saß, zur Genealogie der Grafen von Dannenberg. 1878. 8. Schmidt, 220. 1193. 1879. 8. Schweppe, études sur Girart de Rossilho, chanson de 221. 1878. 8. Starck, die Darstellungsmittel des Wolfram’schen Humors; 222. 4. -- =Salzwedel.= /Altmärkischer Verein für vaterländ. Geschichte 223. 1879. 8. -- =Schwerin.= /Verein für meklenburgische Geschichte und 224. 1875. 8. -- =Siegen.= /Eduard Manger/, Rechnungsrath: Ders., die 225. 1879. 8. Sonderabdr. -- =Stuttgart.= /Carl Lotter/: Ders., Stammbaum 226. 1693. 2. Innung des Bäckerhandwerks zu Werdau. Pgm. Hs. 1534. 2. 227. 1879. 8. 228. 1879. -- Glaskelche und Glaspatenen, Vortrag... von Carl Friedrich. -- 229. 1590. Mit einem Vorwort von Dr. O. von Schorn. Herausgegeben von dem 230. 1879. 8. XXX u. 177 Stn. 231. 1879. Nº 10. October. 232. 15. Jahrh. (Leipzig, 1855, S. 6 ff.) und Gerh. v. /Zezschwitz/: 233. 25. März 1422. 234. 1879. Nº 10. October. 235. 8. Ders., neue praktische Erörterungen aus den Gebieten des preuß. 236. 1878. 8; u. 24 weitere akademische Gelegenheitschriften. -- =Dresden.= 237. 4. -- =Elberfeld.= /Bergischer Geschichtsverein/: Ders., Zeitschrift 238. 8. -- =Görlitz.= /C. A. Starke/, Verlags-, Buch- und Kunsthandlung: 239. 24. gr. 2. Gritzner, Standes-Erhebungen etc.; Lief. 9. 1879. 8. -- 240. 8. Ders., Beiträge etc., 16. Jhg. 1879. 8. -- =Hannover.= /Hahn/’sche 241. 1879. 2. Monuments Germaniae historica: Diplomatum regum et imperatorum 242. 1879. 8. -- =Helsingfors.= /Société des sciences de Finlande/: Dies., 243. 8. Observations météorologiques; année 1875, 1876, 1878. 8. Hjelt, 244. 1877. 4. Sonderabdr. 245. 1879. Nr. 37 und 38. Nürnberg, 1879. 8. 246. 1879. 8. (Mit 1 Kärtchen.) 247. 1879. 8. 248. 1879. 8. 211 Seiten. 249. 14. Jhdts. angehörig, in jüngsten Jahren durch Dr. Mehlis vielseitig in 250. 4. October hielt die historische Commission ihre diesjährige 251. 1879. Nº 11. November. 252. 1143. /Fazilett/, /Fazinett/, Schnupftuch, Handtuch, Tellertuch (v. 253. 1879. Nº 11. November. 254. 8. -- =Breslau.= /Verein für das Museum schlesischer Alterthümer/: 255. 1612. 4. Wahl vnd Crönungshandlung .... Matthiae Erwehlten Röm. 256. 1612. 4. Furirzettel deß... Herrn Ferdinanden, Ertzbischoffen zu Cölln 257. 1804. 8. Merkel und Dismembration. 1804. 8. Jarick, de judiciis Dei 258. 1846. 8. Eberty, Schutzschrift für Gustav Apolph Wislicenus. 1846. 8. 259. 8. Moras, Haft und Flucht. 1847. 8. Die neuen ständischen Gesetze 260. 1878. 8. Mohl, Kommissions-Bericht an die württemb. Kammer der 261. 8. Thiem, das Wasserwerk der Stadt Nürnberg. 1879. 4. -- =Prag.= 262. 1878. 79. 1879. 8. -- =Speier.= /Histor. Verein der Pfalz/: Ders., 263. 1809. 4. Goldmayer, Beiträge zur Geschichte der k. Universität zu 264. 1821. 8. Geschichtliche Darstellung des Rücktritts Sr. Exe. des Herrn 265. 1827. 8. Wolf, Beschreibung der Bergruinen und Schlösser im Bezirke 266. 8. Kurzer Abriss aus der deutschen Münzgeschichte. 1837. 8. Höfling, 267. 1845. 8. Rau, die Regiments-Verfassung der freien Reichsstadt Speier; 268. 1849. 8. Englert, histor. Denkwürdigkeiten der ehemal. Fürstpropstei 269. 1855. 8. Pr. Kraus, Karlsburg und die heil. Gertrudis. 1858. 8. 270. 2. Aufl. 1862. 8. Gutenäcker, Franz Ludwig, Fürstbischof von Bamberg 271. 8. Sonderabdr. Rein, ungedruckte Regesten zur Geschichte von Weimar, 272. 1684. Von Dr. Edmund Schebek. -- Miscellen: Aus dem Sagenbuche 273. 1879. Forts. -- Glaskelche und Glaspatenen. Vortrag von Carl Friedrich. 274. 3. d. Mts. wurde von Herrn Lehrer F. Borcherding eine Urne vorgezeigt, 275. 1879. Nº 12. December. 276. 1. Das allerhöchst und sündlichst Laster, so sy beide obermelte 277. 2. Item ungefähr in 8 Tagen nach irem Versprechen seye der böse Geist 278. 3. item vor etlich verschinen Jahren sei sie mit ihrem Buhlen in 279. 4. item vor etlich Jahren sein sie abermals mit ihrem Buhlen uf einen 280. 5. item sie und genannte ihr Schwester Barbara haben vor etlich Jahren 281. 6. item, wann sie von ihren Mann hinweg gefahren, so hab sie ihme 282. 7. item, einsmals sei sie auf den Heuberg am Reittanz gefahren. Da 283. 8. item, dem Hanns Schedler in Brand hab sie vielmalen seinem Vieh die 284. 9. item vor Jahren sei sie mit ihrem Buolen ins Palendt gefahren und 285. 12. item Regenwetter hab sie ohne Zahl gemacht, das sie hab thun 286. 14. item oft genannter ihr Buol hab ihr etlichmalen Geld geben, da sie 287. 15. item wann sie in Kirchen gangen und zu den österlichen Zeiten zu 288. 16. Beschließlich sei am Donstag zuvor, wie man sie am Samstag zu nacht 289. 1133. --] 290. 1507. Adj primo maij. 291. 1. Magister Michael Arnold, Prediger in Görlitz, hat etliche silberne 292. 2. Der Görlitzer Rath verwendet sich 1520 vig. ascens. dni. (16. Mai) 293. 1879. Nº 12. December. 294. 2. Ulanen Regiment, 3 m., Gulde, Rechtsanwalt und Stadtrath, 2 m.; 295. 8. -- =Geldern.= /Friedr. Nettesheim/: Ders., Geschichte der Schulen 296. 8. Schröter, die hundertjährige Geschichte der Einzelhaft. 1877. 8. 297. 15. Jahrhdts. 4. Pr. Bintz, die volksthümlichen Leibesübungen des 298. 2. Lfg. 1879. Imp. 2 und 4. -- =Innsbruck.= /Freih. Leopold v. 299. 8. Hennes, der Kampf um das Erzstift Köln zur Zeit der Kurfürsten 300. 8. Storm, Snorre Sturlassöns Historieskriving. 1873. 8. Allen, om 301. 4. Sonderabdr. Magnusen, om de gamle Skandinavers Inddeling af Dagens 302. 1869. 4. Sonderabdr. Müller, det saalkaldte Hagekors’s Anvendelse og 303. 1878. 8. Leipzig und seine Universität vor hundert Jahren. /F. A. 304. 70. Liefg. 1879. 8. /Dunker u. Humblot/, Verlagshandlung: von Bunge, 305. 1878. 8. v. Salpius, Paul von Fuchs, ein brandenburgisch-preußischer 306. 1873. 8. Zapp, Geschichte der deutschen Frauen; 2. Aufl. 1872. 8. 307. 1480. 1879. 8. Pr. -- =Salzungen.= /Dr. Gustav Lommler/: Pascha, 308. 4. Büsching, Erdbeschreibung; 6. u. 8. Thl. 7. Aufl. 1790 u. 91. 8. 309. 4. -- =Stendal.= /Franzen u. Große/, Verlagsh.: Das linke Rheinufer, 310. 1879. 4. -- =Utrecht.= /Provinciaal Utrechtsch-Genootschap/: Dies., 311. 1879. 4. u. 2. Text S. 17-26. Abbildgn. T. 9-16. 312. 1879. Nr. 43-48. Nürnberg, 1879. 8. 313. 1574. Von v. Bülow. -- Venetianische Actenstücke zur Geschichte von 314. 1879. 8. 315. 1879. 8. 316. 1879. Montauban, 1879. 8. 317. 1878. 8. 318. 26. Mei 1879, uitgebracht door den voorzitter. 8. 319. 1879. 8.

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