Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (Jg. 26, 1879) by Various

3. d. Mts. wurde von Herrn Lehrer F. Borcherding eine Urne vorgezeigt,

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die derselbe für die städtische Sammlung in Bremen erworben hatte. Dieselbe ist ziemlich gut erhalten, aus Thon an schwachem Feuer gebrannt und, obwohl sie nicht auf der Drehscheibe hergestellt ist, doch regelmäßig geformt und mit Buckeln und Linienornamenten sehr geschmackvoll verziert. Neben verbrannten Menschenknochen fanden sich darin ein aus 2 starken um einander gewundenen Bronzedrähten hergestellter Armring, ein eisernes Messer von ungewöhnlicher Form und eine eiserne Nadel. Die Urne stammt von dem bei Gelegenheit der Sandgewinnung für den Bau der Blumenthaler Kirche auf dem der Heidmann’schen Sommerwirthschaft zunächst gelegenen Grundstücke des Herrn Gloistein aufgedeckten Urnenfriedhof. Es war dem Unterzeichneten leider nicht vergönnt, diesen interessanten Friedhof zu untersuchen, doch wurden die zuerst gefundenen Urnen von dem Besitzer für die städtische Sammlung erworben und Herr Heidmann schenkte derselben eine Urne von dem in seinen Besitz übergegangenen Grundstück. Auf dem angrenzenden Terrain sind dann verschiedene Urnen beim Bau der Häuser gefunden worden, von denen die Sammlung einige erworben hat, während sich andere noch im Privatbesitz befinden sollen. Somit befindet sich der größte Theil des Fundes in Bremen an einer Stelle, wo er den Alterthumsforschern und dem sich dafür interessierenden Publikum zu jeder Zeit zugänglich ist. In den Urnen des Blumenthaler Friedhofes haben sich mancherlei Beigaben gefunden, die jedoch durchweg schlecht erhalten sind, weil sie zugleich mit den Leichen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Neben Messern und Nägeln aus Eisen und Heften aus Knochen finden sich Spangen, Pfriemen, Gürtelschnallen und Ringe aus Bronze, Glasperlen, eine Menge verschmolzenen Glasschmelzes von grüner, rother, gelber und blauer Farbe, sowie Stücke von Weihrauch. Die meisten Urnen sind geschmackvoll mit Buckeln und eingedrückten Ornamenten versehen, doch finden sich auch solche von einfacherer Form. Eine genauere Datierung des Fundes ist erst nach sorgfältiger Vergleichung der Beigaben mit denen anderer Urnenfriedhöfe möglich; doch ist schon jetzt mit Bestimmtheit zu sagen, daß derselbe nicht älter als 1700 Jahre ist. (Bremer Courier, Nr. 311.) 136) /Hohenhameln/, 28. Juli. Das bei der Windmühle von Clauen jüngst aufgefundene /Leichenfeld/ ist gestern von dem Studienrath Müller aus Hannover in Begleitung des Rechnungsraths Dressel ebendaher und des Dr. med. Köhler von hier einer vorläufigen Untersuchung unterzogen. Der Friedhof zeigt, wie man dem „Hann. Cour.“ schreibt, Verwandtschaft mit den bei Rosdorf in der Nähe von Göttingen aufgedeckten Reihengräbern und fällt in das achte Jahrhundert nach Christus. Bis jetzt sind 15 Skelette bloßgelegt, und zwar auf einem Raume von circa 22 Fuß Länge und 4 Fuß Breite, so daß also die Lagerung derselben eine ungemein dichte ist. Die Schädel zeigen den gewöhnlichen Reihengräbertpyus. Die Todten sind in der Regel von Westen (Kopf) nach Osten gestreckt, so daß sie mit dem Gesicht nach Osten gerichtet sind. Doch zeigte sich abweichend auch ein Skelett fast in der Richtung von Norden nach Süden. Sie lagern auf dem hier sehr mächtigen Kies unter einer Humusschicht von 1 bis 1-1/2 Fuß und sind, nach dem bisherigen Befunde, mit nur wenigen Beigaben ausgestattet. Ein Messer und eine Schnalle von Eisen zeigen Rosdorfer Formen. Außerdem haben sich Gefäßscherben und calcinierte Knochen gefunden. Die Erhaltung der Gebeine ist, da der Boden lange die Feuchtigkeit hält, nicht besonders, indessen hat Studienrath Müller auf Anordnung des Landesdirectoriums die Vorbereitungen getroffen, das anscheinend früher nicht berührte Leichenfeld allmählich -- dasselbe ist zur Zeit größtentheils bebaut -- in wissenschaftlicher Weise aufzudecken. (Correspondenzblatt d. Ges.-Ver. d. d. Gesch.-u. Alt.-Ver. Nr. 10.) 137) Am 3. October wurde der Reliquienschrein der hh. Ewaldi in St. Cunibert in Köln feierlich eröffnet. Es fanden sich an Stoffen außer der Umhüllung der Gebeine ein Stück Goldbrocat und eine Stickerei von hohem Werthe, welche dem 13. Jahrh. anzugehören scheint. Dieselbe ist 3,_{11} Meter lang, 0,_{83} Meter breit, aus drei Stücken zusammengesetzt. Das Mittelstück besteht aus tiefblauem Leinen, die beiden Seitenstücke, je 0,92 Meter lang, aus seegrünem Seidenstoff; alle drei sind mit Stickerei von glänzender, mehrfarbiger Seide in Platt- und Ketten-Stich bedeckt. Das Gewandstück scheint als Schulter-Velum gedient zu haben und zeigt seinen größten Schmuck an den beiden Endstücken, die beim Gebrauche vorn herunterhiengen und dem entsprechend an ihrer untern Kante mit gelbseidenen Fransen besetzt sind. Bildwerk und Arbeit sind an beiden Theilen von hoher Bedeutung für die Kunstgeschichte und fordern deshalb eine genauere Beschreibung. Das reichere Bild zeigt in prächtigem Rahmen die persönliche Darstellung des Jahres, wie sie nachweislich seit dem 12. Jahrhundert in der christlichen Kunst vorkommt. Hier haben wir ein Viereck mit drei eingeschriebenen concentrischen Kreisen. Im innern Kreise sitzt auf dem Regenbogen eine mit langem Gewande bekleidete Figur mit gespaltenem Bart und ernstem Angesicht mit der Ueberschrift Annus (das Jahr). Sie hält in den emporgehobenen Händen zwei weiße Köpfe. Der Kopf links vom Beschauer trägt einen weißen Strahlenkranz und hat die Ueberschrift Dies (Tag); der Kopf rechts mit rother Krone ist als Nox (Nacht) bezeichnet. Der Kreis ist hinter der Figur durch ein gerades und ein schräges goldenes Kreuz in acht Felder getheilt. Am Querbalken des geraden Kreuzes stehen zu beiden Seiten je zwei flammende Räder, entweder Sterne oder Zeichen des flüchtigen Jahres. Im zweiten, umschriebenen Kreise entsprechen den Enden der Kreuzbalken acht kleine Kreise mit Brustbildern ohne unterscheidende Symbole. Sie sind durch Ueberschriften als Elemente und Jahreszeiten bezeichnet. An den Enden des geraden Kreuzes stehen, von oben nach rechts folgend, Aër (Luft), Ignis (Feuer), Terra (Erde), Aqua (Wasser). Zwischen Luft und Feuer folgen in der Richtung nach rechts Autumnus (Herbst), Estas (Sommer), Ver (Frühling), Hiemps (Winter). In den Zwickeln zwischen den Kreisen und dem Rahmen sitzt unten links Neptun mit Fisch und Dreizack über Wellen, und rechts Tellus mit Blumen und Früchten im aufrechtstehenden Füllhorn auf der kräutersprießenden Erde. In den obern Zwickeln stehen die mit dem Kreuze gekrönten griechischen Buchstaben Alpha und Omega, der Anfang und das Ende, ein Sinnbild Christi. Damit ist dem ganzen Bilde die christliche Deutung gegeben; hier haben wir die Schöpfung nach Raum und Zeit, von Christus begonnen und vollendet, durch ihn geschaffen und erlöset. Der eine starke Hand breite Rahmen setzt sich aus einer Inschrift von großen gothischen Majuskeln zusammen aus der Zeit vom 12. bis zum 13. Jahrhundert und einem außen und innen herumlaufenden Rundbogenfriese. Die schönen Majuskeln entsprechen den reichen Initialen der gleichzeitigen Handschriften. Der Körper der Buchstaben tritt kräftig hervor und ist mit reichem Rankenwerk, an einzelnen Stellen mit Thierköpfen belebt. Der Zeichner bewegte sich mit großer Freiheit, so daß dieselben Buchstaben verschiedene Formen und Ornamente zeigen. Die Inschrift lautet: POPVLVS Q CONSPICIT OMNIS ART ELABORATV̅. Der viereckige Rahmen ist auch hier sehr reich: innen und außen ein Mäander als Saum, in der Mitte ein fortlaufendes, kreisförmiges Ornament von der Größe der innern Handfläche. Der Kreis wird von zwei Schlangen gebildet, welche in die Peripherie des folgenden Kreises sich einbeißen und so die einzelnen Ornamente mit einander verbinden. In den Schlangenkreisen stehen zwei Vögel mit herabhängenden Flügeln, deren Hälse mit abgewendeten Köpfen einander umschlingen. Von Schnabel und Schwanz gehen blattartige Ornamente aus, welche Kreise und Zwischenräume mit reichem Rankenwerke beleben. Das Mittelstück besteht aus tiefblauem Leinen, welches mit orangefarbiger Seide theils mit Doppelkreuzen, theils mit gebrochenen Linien in unregelmäßiger Form gestickt ist. Trotz dieser Unregelmäßigkeit macht die glänzende Zeichnung auf mattem Grunde einen festlichen Eindruck. Sehr schön und der Technik der Seitenstücke ebenbürtig ist der Rand des Mittelstückes. Er besteht aus großen Rosetten, welche aus je vier herzförmigen Bogen um einen Vierpaß zusammengesetzt sind. (Köln. Volksztg., Nr. 314.) 138) /München/, 8. November. Das Bayer. Nationalmuseum hat im Laufe dieser Woche eine zwar etwas seltsame, aber in historischer und künstlerischer Hinsicht sehr interessante Bereicherung erfahren. Es sind /12 Zinnsärge aus der Fürstengruft von Lauingen/, welche Herzog Wolfgang von Pfalz-Neuburg 1565 in der dortigen Pfarrkirche hatte erbauen und darüber zum Andenken an seine 1563 dahingeschiedene Mutter Elisabeth ein schönes Mausoleum hatte errichten lassen. Es blieb dieses fortan die Begräbnißstätte der Pfalz-Neuburger Linie. Im Jahre 1781 fand auf Befehl des Churfürsten Carl Theodor, da nach München Anzeige erstattet worden war, daß man einige Särge erbrochen und der Kleinodien theilweise beraubt gefunden habe, eine Eröffnung und Untersuchung dieser Gruft durch einen Spezialhofkommissär und viele zugezogene Zeugen statt, und wurden die an den Leichen vorgefundenen Pretiosen zu Handen der Hofkommission genommen, nachdem eine genaue Beschreibung des Befundes der Leichen in den einzelnen Särgen stattgefunden hatte. Die Pretiosen wurden auf Befehl Carl Theodor’s der Akademie der Wissenschaften zur Aufbewahrung übergeben, von wo sie nach Gründung des Bayer. Nationalmuseums durch Baron von Aretin in diese Sammlung verbracht wurden. Hier befinden sich dieselben im Saale VI der Renaissanceabtheilung und dienen fortwährend unseren modernen Goldschmieden als Muster und Vorbilder für ähnliche Arbeiten. Im Jahre 1846 wurde die Gruft wiederholt eröffnet, da man Senkungen des Gewölbes der Gruft wahrgenommen hatte, fand aber die Särge theilweise ganz aufgerissen und in einer Unordnung, als wären Räuber plündernd eingedrungen und hätten nach vollbrachter Plünderung den Ort eiligst verlassen. Möglich, daß in den franzöischen Kriegen eine Soldatenhorde die Gruft erbrochen und noch geraubt hat, was zu rauben war. Die 1781 durch Einbalsamierung noch mumienartig erhaltenen Leichen fand man jetzt in Staub und Asche versunken. Im Jahre 1877 wurde auf höchsten Befehl die Vereinigung sämmtlicher Gebeine in einen großen Steinsarkophag beschlossen, und der Direktor des Bayer. Nationalmuseums, v. Hefner-Alteneck, erhielt den Auftrag, die Särge noch einmal zu untersuchen und die kunstvoll gearbeiteten für das Bayer. Nationalmuseum zu übernehmen. Bei dieser Gelegenheit fand derselbe in einzelnen Särgen sowohl für Historienmaler, als für die Geschichte der Textilindustrie höchst merkwürdige Ueberreste von Prachtkostümen mit sehr reichen Dessins, die bis jetzt noch dem Luftzuge ausgesetzt sind, um später neben jenen Kleinodien aufgestellt zu werden. Die Zinnsärge selbst (es sind 5 große und 7 Kindersärge) tragen meisterhafte Gravierungen, welche Inschriften, feinstilisierte Wappen und Christusbilder darstellen. Trefflich sind auch die höchst charakteristischen Bärenköpfe, welche die Ringe zum Tragen im Rachen halten. (Augsb. Postztg., Nr. 265 nach d. A. Abdztg). 139) Aus /Bacharach/, den 22. September, schreibt man der Coblenzer Zeitung: Beim Reparieren eines Kellers fand ein Bauer hiesiger Gegend etwa 50 Stück gut erhaltener Goldmünzen, alle in Blei verpackt, aus den Jahren 1450-1520. Es sind sogenannte Goldgulden und von meist verschiedener Prägung, darunter: mone. no. aurea stutgardi + ulricus. dux i. wirtemberg: Stuttgarter Goldmünze vom Herzog Ulrich von Würtemberg; mone. no. aurea 1508 + jacob. arch. ep. mo.: Goldmünze vom Erzbischof Jacob von Mainz 1508; mone nova aurea bonne. [Symbol: großes Pluszeichen] k. mat[457] elct. eccle. colon.: Goldmünze vom Kurfürsten Karl Mathias von Köln, in Bonn geprägt; monet. nov. francf. 1500 + maximilianus roma. rex.: Goldmünze von Maximilian, in Frankfurt geprägt 1500; moneta nova aurea comitis tyrol + sigism. archi. dux aust.: Goldmünze der Grafschaft Tirol vom Erzherzog Sigismund von Oesterreich; philip. pal. be. elect. impe. 1500 + ave (Maria gratia) eb. plena dn. tecu.: Goldmünze vom kaiserliche Kurfürst Pfalzgraf Philipp dem Edelmüthigen mit dem Bildniß der heiligen Maria und der Umschrift: Sei gegrüßt, Maria, voll der Gnaden, der Herr ist mit Dir. (Numism.-sphrag. Anzeiger., Nr. 10.) 140) Die Schletter’sche Buchhandlung in Breslau gibt bekannt, daß sie ein Exemplar der ersten sog. September-Ausgabe der Luther’schen Uebersetzung des Neuen Testamentes vom Jahre 1522 besitzt, in welchem sich auf der Rückseite von Blatt CVII, auf dem leeren Papier unter dem Schlusse der Apostelgeschichte, ein handschriftliches, 16zeiliges Fragment einer nicht wörtlichen Uebersetzung von Matthaeus XXVI, 1 u. ff. in /niedersorbischer/ (/niederlausitzischer/) Sprache befindet. Soweit die durch dortige Fachgelehrte angestellten Untersuchungen ergeben, sei dieses Fragment aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, mithin älter, als das bekannte Manuscript der königlichen Bibliothek zu Berlin, die Bibelübersetzung von 1560, die bisher für das älteste Denkmal dieser Sprache galt. Das Exemplar selbst ist durchaus vollständig und von den Angaben Brunets (V, 754) und Eberts (No. 22661) dadurch abweichend, daß es vor der Offenbarung ein leeres Blatt und in der Offenbarung statt der erwähnten 20 blattgroßen Holzschnitte nach Lucas Kranach 21 enthält. Es trägt Spuren des Gebrauches, ist von anderer alter Hand (ebenfalls 16. Jahrh.) an mehreren Stellen beschrieben, mehrere Blätter ohne Verlust eingerissen, und nur an einem Blatte fehlt ein kleines Stück des untern Theiles eines Holzschnittes mit einem größeren des weißen Randes. Am Schluß ziemlich stark wasserfleckig, am Anfang leicht wurmstichig. Die Buchhandlung sieht Preisangeboten bis zum 1. December cur. entgegen. 141) Der ausgewählte Kunstnachlaß des als vorzüglicher Kunstkenner und Sammler bekannten Kunsthändlers Wilhelm Eduard Drugulin in Leipzig, der im Laufe dieses Jahres verstorben ist, wird durch die Kunsthandlung von C. G. Börner in Leipzig am Montag, den 1. Decbr., und den folgenden Tagen öffentlich versteigert. Der in der Officin des Verstorbenen in bekannter meisterhafter Weise hergestellte Katalog, welcher durch den Lichtdruck des altflorentinischen Niello: die Krönung und das Leben der Maria, nach dem einzig bekannten, im Kataloge unter Nr. 1382 aufgeführtem Exemplare, geziert ist, enthält eine große Reihe kostbarer Seltenheiten, meist von vorzüglicher Erhaltung, aus allen Schulen, namentlich von alten Meistern; darunter sehr viele Ornamentstiche. Wir heben aus dem reichen Inhalte besonders hervor die typographische Ausgabe der Ars moriendi von Nicolaus Götz von Schlettstadt, Buchdrucker in Cöln (1474-1478), von welcher außer diesem nur noch 2 Exemplare (leider beide im Auslande befindlich) bekannt sind; die außerordentlich reichhaltige Collection von Stichen des Joh. Jak. de Boissieu, welche nur ausgewählte, alte und schöne Abdrücke enthält; die Radierungen von Allart van Everdingen; die seltene italienische Ausgabe von Holbein’s Todtentanz (Lyon, 1549); das alte Testament mit den ersten 4 Blättern des Todtentanzes und 90 biblischen Darstellungen von Holbein (Leiden, 1539); einige vorzügliche Blätter von Israel van Meckenen (darunter B. 148. 152. 178. 185); 50 Blätter Tarokkarten von einem altvenetianischen Meister (Pass. V, 119-126); eine Reihe italienischer Niellen; eine ausgezeichnete Sammlung von Blättern Adrian von Ostade’s, welche Drugulin mit besonderer Vorliebe sammelte; das Werk von Gg. Friedr. Schmidt, auf dessen Grundlage Drugulin die Herausgabe eines beschreibenden Verzeichnisses beabsichtigte; eine Anzahl schöner und seltener Blätter von Martin Schongauer; die Radierungen von und nach Dav. Teniers, von welchen Drugulin gleichfalls ein beschreibendes Verzeichniß herauszugeben beabsichtigte, u. a. m. An das Verzeichniß der Kupferstiche reiht sich eine Anzahl interessanter alter und neuer Kupferwerke und Kunstbücher, denen sich die Handbibliothek des Verstorbenen, welche einen selten vorkommenden Reichthum von Katalogen aufweist, anschließt. -- Der Kunstnachlaß Drugulin’s, dessen Kataloge von Porträten und kulturgeschichtlichen Blättern unentbehrliche Quellen für alle Sammler bilden, wird übrigens durch diese Auktion nicht erschöpft; verschiedene, zum Theil sehr umfangreiche Sammlungen: Porträte merkwürdiger, durch Lebensschicksale, Thaten oder Unthaten berühmter oder berüchtigter Menschen, ferner Karikaturen, kulturhistorische und fliegende Blätter, alte interessante Ansichten, dann viele auf Preußen und speziell auf Berlin bezügliche Darstellungen und endlich eine größere Anzahl alter minderwerthiger, aber guter Kupferstiche, sowie schöner moderner Radierungen, sollen -- wo möglich, nach der Auktion -- im Ganzen, oder nach Materien getrennt, aus freier Hand verkauft werden. 142) Der „deutsche Herold“ hat in Berlin eine Ausstellung eröffnet, die eine Fülle interessanter, meist seltener Alterthümer aus den Gebieten der Heraldik, Sphragistik und Genealogie umfaßt und auf’s neue auch dem dortigen Publikum zeigt, auf welcher Höhe der Kunst ehemals die heraldische Zeichnung wie Plastik standen, und daß Meister wie Dürer, Holbein, die Beham u. A. kostbare heraldische Werke schufen, daß die ersten Künstler ihrer Zeit im Mittelalter jene Siegel stachen, die uns die wichtigsten Quellen für das Studium der Plastik jener Zeit, wie für die Waffen- und Kostümgeschichte sind, wie kunstvoll die Ausstattung der Stammbäume, der Stammbücher des 16.-18. Jahrh. erfolgte, und wie der Schmuck der Gebrauchs- und Luxusgegenstände mit heraldischen Darstellungen zu sinniger Verzierung führte. FUSSNOTE: [457: muß heißen: ma’, und ist von Hermann IV. v. Hessen geprägt. Ein Kurfürst Karl Mathias hat nicht existiert.] Verantwortliche Redaction: Dr. A. /Essenwein/. Dr. G. K. /Frommann/. Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in Nürnberg. Gedruckt bei U. E. /Sebald/ in Nürnberg. ANZEIGER FÜR KUNDE DER DEUTSCHEN VORZEIT. Neue Folge. Sechsundzwanzigster Jahrgang. [Illustration] =Nürnberg.= Das Abonnement des Blattes, welches alle Monate erscheint, wird ganzjährig angenommen und beträgt nach der neuesten Postconvention bei allen Postämtern und Buchhandlungen _Deutschlands_ incl. Oesterreichs 3 fl. 36 kr. im 24 fl.-Fuss oder 6 _M_. Für _Frankreich_ abonniert man in Paris bei der deutschen Buchhandlung von F. Klincksieck, Nr. 11 rue de Lille; für _England_ bei Williams & Norgate, 14 Henrietta-Street Covent-Garden in London; für _Nord-Amerika_ bei den Postämtern Bremen und Hamburg. Alle für das german. Museum bestimmten Sendungen auf dem Wege des Buchhandels werden durch den Commissionär der literar.-artist. Anstalt des Museums, /F. A. Brockhaus/ in Leipzig, befördert. ORGAN DES GERMANISCHEN MUSEUMS.

Chapters

1. Chapter 1 2. 14. Jahrh. 164 f. 3. 1879. Nº 1. Januar. 4. 1496. Vgl. Fr. v. Stälin a. a. O. III, 441, 457 ff. 555 f. 596 ff. 639. 5. 12. 13) zwei Lübecker Wittenpenninge, welche auf beiden Seiten im 6. 14. Jahrhunderts in Gestalt eines sechseckigen Sternes erbaut und 7. 1773. -- Von da an nicht mehr zu gottesdienstlichen Handlungen benützt, 8. 1879. Nº 1. Januar. 9. 1865. -- =Isny.= /Romuald Henger/, Wagnermeister: Bauerngürtel. 18. 10. 1878. 4. /A. Cohn/, Buchh.: v. Maltzahn, deutscher Bücherschatz 11. 1876. 8. Adami, Luise Königin von Preußen. 7. Aufl. 1876. 8. Virchow, 12. 8. /Otto Jancke/, Verlagsbuchh.: Springer, Anna Amalia von Weimar 13. 1878. 8. Sterchi, J., Nettiswyl u. das ehemalige Cluniacenser-Priorat 14. 8. Zöllner, d. deutsche Kirchenlied in der Oberlausitz. 1871. 8. 15. 8. /Louis Ehlermann/, Verlagsh.: Gödeke, Grundriß zur Geschichte der 16. 2. Aufl. 8. /Verwaltung der k. Sammlungen für Kunst u. Wissenschaft/: 17. 8. Oncken, der preuß.-hessische Zollverein vom 14. Febr. 1828. 1878. 18. 4. Statistik des Hamburgischen Staats. Heft I. 1867. 4. /Verwaltung der 19. 9. osa. 1864, 68, 71. 8. Aspelin, suomalais-ugrilaisen muinaistut 20. 1876. 8. Briefwechsel Alex. v. Humboldts mit Heinrich Berghaus; 3 21. 8. Gutzkow, Säkularbilder. 8. Ders., zur Geschichte unserer Zeit. 8. 22. 8. /Gustav Fischer/, Verlagsh.: Schultze, Geschichte der Renaissance. 23. 1874. 8. Schmidt, Pariser Zustände während d. Revolutionszeit v. 24. 1875. 8. Molitor, der Verrath von Breisach 1639. 1875. 8. Muther, zur 25. 1876. 8. Döring, die Kunstlehre des Aristoteles. 1876. 8. /Ed. 26. 1874. 4. v. Neumann, d. wichtigsten Angaben über die Handfeuerwaffen 27. 1. Januar, vom J. 525 ab bis zum J. 1925. 1876. 8. -- =Leipzig.= /F. 28. 1878. 8. /Dörffling u. Franke/, Verlagshandl.: Kahnis, die deutsche 29. 1875. 8. Tobler, descriptiones terrae sanctae ex saec. VIII. IX. XII. 30. 8. /Carl Merhoff/’s Verlag: Held, d. Antheil d. bayer. Armee an d. 31. 44. session. 1878. 8. -- =Quedlinburg.= /H. C. Huch/, Buchhandl.: 32. 1877. 8. Der Kanton St. Gallen in der Restaurationszeit. 1878. 4. -- 33. 1870. 4. -- =Stuttgart.= /Julius Maier/, Verlagshdl.: Andree, 34. 8. Andree, wendische Wanderstudien. 1874. 8. Scheck, 500 germanische 35. 2. Aufl. VII-XI, 2. 1875-78. 8. Reber, Geschichte der deutschen Kunst 36. 2. Aufl. 1871. 8. Candidatenfahrten aus den Papieren eines schwäb. 37. 8. Ders., Sonst u. Jetzt. 8. Friedberg, Aktenstücke, die altkatholische 38. 8. /J. C. B. Mohr/, akadem. Verlagshndl. (H. Laupp’sche Buchhndl.): 39. 1878. 8. 40. 16. Jahrh.) -- Hausthüre. (17. Jahrh.) -- Entwurf eines Schmuckes. 41. 17. Jahrhundert. Von C. W. Hingst. -- Nachrichten aus dem Knopfe des 42. 13. oder 14. Jahrhundert entstammen, gefunden haben. Schon an sich 43. 13. Jahrhunderts erkennen wird, wenn demnächst Fikentscher’s in 44. 1879. Nº 2. Februar. 45. 1879. Nº 2. Februar. 46. 1. Juli v. J. /Bamberg./ Pfleger: /F. Deuerling/, Kaufmann, 47. 1. Juli v. J. /Kiel./ Pfleger: Dr. med. /Paulsen/ seit 18. 48. 18. Jahrh. Zekokarte von 78 Blättern. 19. Jahrh. -- =Nürnberg.= 49. 1878. 8. Meyer, Beiträge zur Geschichte der fideicommissarischen 50. 1878. 4. -- =Brüssel.= /Académie royale des sciences, des lettres et 51. 10. Heft 1878. 8. -- =Frankfurt a. M.= /K. Th. Völcker/ und /Heinr. 52. 78. (Bd. VI, 3. u. 4. Heft). 1878. 8. -- =Graz.= /Akadem. Lese-Verein/: 53. 8. -- =Landshut.= /Histor. Verein von u. für Niederbayern/: Ders., 54. 1878. 8. -- =Ludwigsburg.= /L. Zahn/: Ders., frisch, fromm, fröhlich, 55. 1879. 8. Vilmar, zum Verständnisse Göthe’s; 4. Aufl. 1879. 8. -- 56. 1681. 8. Schröterus, diatribae domesticae. 1615. 4. /J. Hailmann/, 57. 1879. 8. -- Stettin. /Gesellschaft für pommer’sche Geschichte und 58. 1878. (4. Heft). 1878. 8. Schmidt, Urkundenbuch der Stadt Halberstadt. 59. 8. Haus von Hausen, Gleichenberg in Steiermark; 2. Aufl. 1875. 8. 60. 1875. 8. Friedjung, Kaiser Karl IV. und sein Antheil am geistigen 61. 1876. 8. Weinhold, Weihnacht-Spiele und Lieder aus Süddeutschland und 62. 1876. 8. Ipolyi, Geschichte der Stadt Neusohl. 1875. 8. Walther, 63. 1877. 8. Witzschel, Luthers Aufenthalt auf der Wartburg. 1876. 8. v. 64. 1879. Nr. 160. Wien. 1. Jan. 1879. 8. 65. 1878. 8. 66. 2. Heft. Karlsruhe. 1878. 8. 67. 1879. Nº 3. März. 68. 1434. 4. Juni, Ulm. 69. 2. Bd., S. 13.) Das ehemalige Gebäude gehörte dem Uebergangsstile an, 70. 12. Juli 1198 die neue aus Stein erbaute Jacobskirche eingeweiht vom 71. 1879. Nº 3. März. 72. 1. 1879. 8. -- ~Amsterdam.~ /Königl. Akademie der Wissenschaften/: 73. 8. -- ~Darmstadt.~ /Histor. Verein für das Großherzogthum Hessen/: 74. 1879. 4. Verzeichniß der Vorlesungen etc. 1879. 4. -- ~Nürnberg.~ 75. 1878. 8. u. 4 weitere akadem. Gelegenheitsschriften. -- ~Uffenheim.~ 76. 1878. 8. -- ~Wien.~ /Wissenschaftlicher Club/: Ders., Jahresbericht; 77. 1878. 8. CCCXVII u. 477 Stn. 78. 1879. Nr. 161. Wien. 1. Febr. 1879. 8. 79. 1879. Nr. 7-9. Nürnberg. 1879. 8. 80. 1878. 8. 81. 475. Stn. -- CXXXVII: Hermann von Sachsenheim. Hrsg. v. Ernst Martin. 82. 1879. Nr. 1-3. Dresden. 1879. 4. 83. 1878. 8. 84. 29. November 1878.) -- Die Münzen sind schon verkauft. 85. 1879. Nº 4. April. 86. 1879. Nº 4. April. 87. 1878. 8. -- ~Basel.~ /Histor. Gesellschaft/ und /Gesellschaft für 88. 1878. 4. -- ~Dresden.~ /Ch. G. Ernst am Ende/, Bibliothekar: Ders., 89. 16. Jahrh. 1879. 8. /Dr. Karl von Weber/, Geheimrath, Direktor des 90. 13. Jahrh. 1879. 4. -- ~Frauenfeld.~ /J. Huber/, Buchh.: Häberlin, 91. 1876. 8. Sonderabdr. -- ~Freiburg i. Br.~ /Herder’sche/ Verlagsh.: 92. 1878. 8. /C. A. Starke/, Verlagsh.: Des Konrad Grünenberg Wappenbuch, 93. 1870. 8. Teutsch, der Sachsengraf Albert Huet. 1875. 8. Fabritius, 94. 8. /Verein für siebenbürgische Landeskunde/: Ders., Archiv etc.; 95. 8. Bericht über das Freih. Samuel von Bruckenthalsche Museum in 96. 1878. 4. Amtliches Verzeichniß des Personals etc. 1878 u. 1878/79. 8. 97. 1873. 8. Beaulieu-Marconnay, der Hubertusburger Friede. 1871. 8. Ders., 98. 8. Bürster, Beschreibung des schwed. Krieges, 1630-47, hrsg. v. Fr. 99. 8. Hirsch, byzantin. Studien. 1876. 8. Huschke, Gaius. Beiträge zur 100. 1858. 8. Königer, d. Völkerschlacht bei Leipzig. 1864. 8. Ders., der 101. 8. Lang, David Friedrich Strauß. 1874. 8. Lehmann, Knesebeck und 102. 8. Ders., Göthe und Felix Mendelssohn-Bartholdy. 1871. 8. Meyer, zur 103. 8. Meyer von Knonau, über Nithards vier Bücher Geschichten. 1866. 8. 104. 1876. 8. Muther, statuta facultatis jureconsultorum Vitebergensium anno 105. 1863. 8. Ders., der Rechtsstreit über das Eigenthum an den Domänen des 106. 8. Ders., die Chronik des Dino Compagni. 1875. 8. Sierke, Schwärmer 107. 72. 8. Staatengeschichte der neuesten Zeit; hrsg. von Biedermann. 23 108. 8. Ders., archäolog. Wanderungen durch Kirchen des Kreises Jerichow 109. 8. Erneuerte allgemeine Altmühl-Wasser-Fisch-Ordnung 1735. 2. 110. 8. -- ~Treuchtlingen.~ /Adolf Pernwerth von Bärnstein/: Ders., 111. 8. /Alterthums-Verein/: Ders., Berichte und Mittheilungen etc.; Bd. 112. 8. /R. von Waldheim/, artist. Anstalt und Verlagsh.: Almanach der 113. 8. Giehne, Mährchen für Jung und Alt. 8. Herrmann, Naturgeschichte 114. 1879. Nr. 162 u. 163. Wien, 1. März u. 1. April 1879. 8. 115. 1879. 8. 116. 727. Von Dr. R. Niemann. -- Ueber den Ligeris in der Lex Salica. Von R. 117. 1879. 8. 118. 1879. Nr. 10-16. Nürnberg. 1879. 8. 119. 1879. 8. 120. 1879. Nº 5. Mai. 121. 15. Um den schlimmen metrischen Fehler zu verbessern, müsste man 122. 27. Etwas erträglicher wird der Vers durch die Umstellung: Manerie 123. 47. intanto conmeto steht ziemlich deutlich da. Dem Sinne, aber nicht 124. 65. hec habe ich zugesetzt. 125. 8. (1865), p. 412]. Teutonice isti vocant se /die weisen/. qui 126. 1. Ueber ein Schmählied aus der Reformationszeit. 127. 2. Ueber die Anlage einer Wasserkunst in Magdeburg. 128. 1879. Nº 5. Mai. 129. 18. Jahrhundert. /Klüppel/, Fabrikbesitzer: Vogelperspektive des 130. 1878. 8. =Frankfurt a. M.= Dr. /J. Becker/, Inspektor u. Professor der 131. 2. -- =Hanau.= /K. Gymnasium/: Suchier, die Grabmonumente u. Särge der 132. 4. Pr. /Realschule/ II.: Ehlers, geschichtl. Entwickelung der französ. 133. 1879. 4. -- =Hirschberg.= /A. M. Ottow/: Eine Anzahl (34) Schriften 134. 1878. 8. Neuburg, über die Ausdehnung der Zunftgerichtsbarkeit in 135. 1878. 1879. 4. Dr. juris /Aurelius Schmid/: Ders., die Durchführung des 136. 8. Sonderabdr. Ueber die Vorläufer und Anfänge des Formenschnitts. 8. 137. 1878. 79. 4. Pr. -- =Plauen i. V.= /Gymnasial- u. Realschul-Anstalt/: 138. 4. Pr. -- =Rotterdam.= /Van Hengel u. Eeltjes/, Verlagsh.: Archief 139. 1874. 75. 8. Hildebrand, minnespenningar ösfer enskilda Svenska män 140. 1879. 8. 141. 1879. Nr. 17 u. 18. Nürnberg, 1879. 8. 142. 1879. Nº 6. Juni. 143. 1. Estas jam redit florida 144. 2. Dulcis garritus avium 145. 3. Hec omnia sunt vanitas 146. 1879. Nº 6. Juni. 147. 8. v. Bergh, letzte Reisebriefe über Portugal u. Spanien. 8. /Verein 148. 1878. 4. -- =Fantasie bei Bayreuth.= /Hille/, Privatier: Hille, theses 149. 3. 1872 u. 1878. 4. -- =Hannover.= /E. Hahn/, Medizinalrath: Heine, 150. 8. Adreßbuch, Stadt- u. Geschäfts-Handbuch der k. Residenzstadt 151. 1864. 8. Das Staatsbudget u. das Bedürfniß für Kunst u. Wissenschaft 152. 8. Bericht über die Wirksamkeit und die Verwaltung des Kunst-Vereins 153. 8. Verwaltungsbericht des Vorstandes des Lokalvereins f. d. k. 154. 8. Jahresbericht der Kinder-Heilanstalt in Harzburg. 1877. 8. 43. 155. 31. u. 32. Jahresbericht üb. d. Familienpflege der Pestalozzi-Stiftung 156. 1876. 79. 8. Statuten des Vereins gegen Hausbettelei in Hannover. 8. 157. 1876. 8. Unterhaltungsblatt zum Frankenthaler Tageblatt. 1878. 4. -- 158. 1879. Nr. 165. Wien, 1. Mai 1879. 8. 159. 1879. 8. 160. 1879. Nr. 19-24. Nürnberg, 1879. 8. 161. 29. Von F. Ohlenschlager. -- Wo haben wir die beiden Lager und das 162. 1879. Nr. 4. Berlin. 1879. 4. 163. 40. Nachricht über dens. Verein. Hannover, Hahn. 1878. 8. 164. 1879. 8. 165. 11. Jahrhunderts stattgefunden haben. 166. 1879. Nº 7. Juli. 167. 18. Jahrh. angehörigen Stücke, deren Heimath zu großem Theile in Böhmen 168. 1879. Nº 7. Juli. 169. 7. Altdeutsche Schule, heilige Familie. 8. Altdeutsche Schule, 170. 1879. 8. Mittheilungen etc.; 1877, 3. 4. 1878 u. 1879, 1. 8. Pinder, 171. 1879. 4. Pr. -- =Milwaukee.= /Naturhistor. Verein von Wisconsin/: 172. 1871. 8. Tussaud, exhibition catalogue. 1874. 8. Verzeichniß der 173. 1878. 8. 174. 1650. Kaufbrief des Johann Siegmund Haller v. Hallerstein, als Jobst 175. 1879. Nr. 25-28. Nürnberg, 1879. 8. 176. 6. Juni. 4. 177. 53. Seiten. 178. 2. Bruxelles, 1879. 8. 179. 8. 24 Stn. u. 2 Tafeln. 180. 16. Jahrh. beigetragen haben. Er wollte aber vor allem diese Motive 181. 15. Jahrh. bloßgelegt worden. An der Ostseite, zur Rechten des Altars 182. 1879. Nº 8. August. 183. 17. Oct. 1416 dem König Sigismund überreicht und darin die Verdienste 184. 18. Jahrh., welcher aus der Prunkstube des 17. geworden, ist ebenso 185. 1879. Nº 8. August. 186. 17. Jahrh. Karte von Böhmen, Kupferst. 18. Jahrh. /Max Günther/, 187. 1879. 4. Curtius, Kaiser Wilhelm’s Friedensregiment. 1879. 4. Geppert, 188. 1879. 4. Eine Audienz Breslauer Bürger bei Napoleon I. 1813. 1878. 8. 189. 3. Folge, XVII. Heft. 1878. 8. -- =Donaueschingen.= /Großherzogl. 190. 8. -- =Emden.= /Gesellschaft für bildende Kunst u. vaterländische 191. 1879. 8. -- =Harlem.= /Société Hollandaise des sciences/: Dies., 192. 5. livr. 1878. 8. -- =Heidelberg.= /Universität/: Karlowa, über die 193. 1. 1879. 8. -- =Karlsruhe.= /Badischer Frauenverein/: 19. Jahresbericht 194. 1879. 4. -- =Krakau.= /Akademie der Wissenschaften/: Dies., Rozprawy 195. 1879. 8. Pr. -- =Mühlbach.= /Evangel. Unter-Gymnasium/: Wolf, deutsche 196. 2. 1878. 4. /Direktion der k. Hof- u. Staats-Bibliothek/: Catalogus 197. 1873. 8. Jebb, an address to the students of the Cambridge School 198. 1879. 4. Pr. -- =Prag.= /Deutsches Staats-Realgymnasium/: Michl, das 199. 43. Jahrg. 1878. 8. -- =Stuttgart.= /K. württemb. statist. topogr. 200. 1879. 8. -- =Wien.= /K. k. akadem. Gymnasium/: Hintner, Benennung 201. 8. Zvěřina, die didaktische Behandlung der französischen 202. 4. Pr. Ders., zur Würdigung Molière’s. 1878. 4. Pr. /G. Korschelt/, 203. 1879. Nr. 7. Hermannstadt, 15. Juli. 8. 204. 1879. Nr. 7. Redacteur Dr. Carl Förster. München, 1879. 8. 205. 3. Heft. Karlsruhe. 1878. 8. 206. 1879. Paris, 1879. 8. 207. 1878. 8. 208. 2. Stockwerkes mit dem Aushauen der durch die Witterungseinflüsse 209. 1879. Nº 9. September. 210. 1879. _Nº 9._ September. 211. 1848. Bronzemedaille auf die dritte Säcularfeier des Gymnasiums 212. 1879. 8. -- =Dinkelsbühl.= /K. Lateinschule/: Schepß, sechs Maihinger 213. 1879. 4. -- =Köln.= /Dr. Herm. Becker/, Oberbürgermeister: Journal 214. 2. Heft 1879. 8. -- =~Leipzig.= /B. G. Teubner/, Verlagshdl.: Archiv 215. 3. 4. V-IX, 1. 1875-79. 8. -- =Lüttich.= /Institut archéologique 216. 19. Lfg. 1878. 8. Guide to Munich and its environs; 4^{th} ed. 1879. 8. 217. 16. /K. Kunstgewerb-Schule/: Dies., Jahres-Bericht für das Jahr 218. 8. Unterthänigste Vorstellung des Magistrats der Stadt Miltenberg an 219. 8. Saß, zur Genealogie der Grafen von Dannenberg. 1878. 8. Schmidt, 220. 1193. 1879. 8. Schweppe, études sur Girart de Rossilho, chanson de 221. 1878. 8. Starck, die Darstellungsmittel des Wolfram’schen Humors; 222. 4. -- =Salzwedel.= /Altmärkischer Verein für vaterländ. Geschichte 223. 1879. 8. -- =Schwerin.= /Verein für meklenburgische Geschichte und 224. 1875. 8. -- =Siegen.= /Eduard Manger/, Rechnungsrath: Ders., die 225. 1879. 8. Sonderabdr. -- =Stuttgart.= /Carl Lotter/: Ders., Stammbaum 226. 1693. 2. Innung des Bäckerhandwerks zu Werdau. Pgm. Hs. 1534. 2. 227. 1879. 8. 228. 1879. -- Glaskelche und Glaspatenen, Vortrag... von Carl Friedrich. -- 229. 1590. Mit einem Vorwort von Dr. O. von Schorn. Herausgegeben von dem 230. 1879. 8. XXX u. 177 Stn. 231. 1879. Nº 10. October. 232. 15. Jahrh. (Leipzig, 1855, S. 6 ff.) und Gerh. v. /Zezschwitz/: 233. 25. März 1422. 234. 1879. Nº 10. October. 235. 8. Ders., neue praktische Erörterungen aus den Gebieten des preuß. 236. 1878. 8; u. 24 weitere akademische Gelegenheitschriften. -- =Dresden.= 237. 4. -- =Elberfeld.= /Bergischer Geschichtsverein/: Ders., Zeitschrift 238. 8. -- =Görlitz.= /C. A. Starke/, Verlags-, Buch- und Kunsthandlung: 239. 24. gr. 2. Gritzner, Standes-Erhebungen etc.; Lief. 9. 1879. 8. -- 240. 8. Ders., Beiträge etc., 16. Jhg. 1879. 8. -- =Hannover.= /Hahn/’sche 241. 1879. 2. Monuments Germaniae historica: Diplomatum regum et imperatorum 242. 1879. 8. -- =Helsingfors.= /Société des sciences de Finlande/: Dies., 243. 8. Observations météorologiques; année 1875, 1876, 1878. 8. Hjelt, 244. 1877. 4. Sonderabdr. 245. 1879. Nr. 37 und 38. Nürnberg, 1879. 8. 246. 1879. 8. (Mit 1 Kärtchen.) 247. 1879. 8. 248. 1879. 8. 211 Seiten. 249. 14. Jhdts. angehörig, in jüngsten Jahren durch Dr. Mehlis vielseitig in 250. 4. October hielt die historische Commission ihre diesjährige 251. 1879. Nº 11. November. 252. 1143. /Fazilett/, /Fazinett/, Schnupftuch, Handtuch, Tellertuch (v. 253. 1879. Nº 11. November. 254. 8. -- =Breslau.= /Verein für das Museum schlesischer Alterthümer/: 255. 1612. 4. Wahl vnd Crönungshandlung .... Matthiae Erwehlten Röm. 256. 1612. 4. Furirzettel deß... Herrn Ferdinanden, Ertzbischoffen zu Cölln 257. 1804. 8. Merkel und Dismembration. 1804. 8. Jarick, de judiciis Dei 258. 1846. 8. Eberty, Schutzschrift für Gustav Apolph Wislicenus. 1846. 8. 259. 8. Moras, Haft und Flucht. 1847. 8. Die neuen ständischen Gesetze 260. 1878. 8. Mohl, Kommissions-Bericht an die württemb. Kammer der 261. 8. Thiem, das Wasserwerk der Stadt Nürnberg. 1879. 4. -- =Prag.= 262. 1878. 79. 1879. 8. -- =Speier.= /Histor. Verein der Pfalz/: Ders., 263. 1809. 4. Goldmayer, Beiträge zur Geschichte der k. Universität zu 264. 1821. 8. Geschichtliche Darstellung des Rücktritts Sr. Exe. des Herrn 265. 1827. 8. Wolf, Beschreibung der Bergruinen und Schlösser im Bezirke 266. 8. Kurzer Abriss aus der deutschen Münzgeschichte. 1837. 8. Höfling, 267. 1845. 8. Rau, die Regiments-Verfassung der freien Reichsstadt Speier; 268. 1849. 8. Englert, histor. Denkwürdigkeiten der ehemal. Fürstpropstei 269. 1855. 8. Pr. Kraus, Karlsburg und die heil. Gertrudis. 1858. 8. 270. 2. Aufl. 1862. 8. Gutenäcker, Franz Ludwig, Fürstbischof von Bamberg 271. 8. Sonderabdr. Rein, ungedruckte Regesten zur Geschichte von Weimar, 272. 1684. Von Dr. Edmund Schebek. -- Miscellen: Aus dem Sagenbuche 273. 1879. Forts. -- Glaskelche und Glaspatenen. Vortrag von Carl Friedrich. 274. 3. d. Mts. wurde von Herrn Lehrer F. Borcherding eine Urne vorgezeigt, 275. 1879. Nº 12. December. 276. 1. Das allerhöchst und sündlichst Laster, so sy beide obermelte 277. 2. Item ungefähr in 8 Tagen nach irem Versprechen seye der böse Geist 278. 3. item vor etlich verschinen Jahren sei sie mit ihrem Buhlen in 279. 4. item vor etlich Jahren sein sie abermals mit ihrem Buhlen uf einen 280. 5. item sie und genannte ihr Schwester Barbara haben vor etlich Jahren 281. 6. item, wann sie von ihren Mann hinweg gefahren, so hab sie ihme 282. 7. item, einsmals sei sie auf den Heuberg am Reittanz gefahren. Da 283. 8. item, dem Hanns Schedler in Brand hab sie vielmalen seinem Vieh die 284. 9. item vor Jahren sei sie mit ihrem Buolen ins Palendt gefahren und 285. 12. item Regenwetter hab sie ohne Zahl gemacht, das sie hab thun 286. 14. item oft genannter ihr Buol hab ihr etlichmalen Geld geben, da sie 287. 15. item wann sie in Kirchen gangen und zu den österlichen Zeiten zu 288. 16. Beschließlich sei am Donstag zuvor, wie man sie am Samstag zu nacht 289. 1133. --] 290. 1507. Adj primo maij. 291. 1. Magister Michael Arnold, Prediger in Görlitz, hat etliche silberne 292. 2. Der Görlitzer Rath verwendet sich 1520 vig. ascens. dni. (16. Mai) 293. 1879. Nº 12. December. 294. 2. Ulanen Regiment, 3 m., Gulde, Rechtsanwalt und Stadtrath, 2 m.; 295. 8. -- =Geldern.= /Friedr. Nettesheim/: Ders., Geschichte der Schulen 296. 8. Schröter, die hundertjährige Geschichte der Einzelhaft. 1877. 8. 297. 15. Jahrhdts. 4. Pr. Bintz, die volksthümlichen Leibesübungen des 298. 2. Lfg. 1879. Imp. 2 und 4. -- =Innsbruck.= /Freih. Leopold v. 299. 8. Hennes, der Kampf um das Erzstift Köln zur Zeit der Kurfürsten 300. 8. Storm, Snorre Sturlassöns Historieskriving. 1873. 8. Allen, om 301. 4. Sonderabdr. Magnusen, om de gamle Skandinavers Inddeling af Dagens 302. 1869. 4. Sonderabdr. Müller, det saalkaldte Hagekors’s Anvendelse og 303. 1878. 8. Leipzig und seine Universität vor hundert Jahren. /F. A. 304. 70. Liefg. 1879. 8. /Dunker u. Humblot/, Verlagshandlung: von Bunge, 305. 1878. 8. v. Salpius, Paul von Fuchs, ein brandenburgisch-preußischer 306. 1873. 8. Zapp, Geschichte der deutschen Frauen; 2. Aufl. 1872. 8. 307. 1480. 1879. 8. Pr. -- =Salzungen.= /Dr. Gustav Lommler/: Pascha, 308. 4. Büsching, Erdbeschreibung; 6. u. 8. Thl. 7. Aufl. 1790 u. 91. 8. 309. 4. -- =Stendal.= /Franzen u. Große/, Verlagsh.: Das linke Rheinufer, 310. 1879. 4. -- =Utrecht.= /Provinciaal Utrechtsch-Genootschap/: Dies., 311. 1879. 4. u. 2. Text S. 17-26. Abbildgn. T. 9-16. 312. 1879. Nr. 43-48. Nürnberg, 1879. 8. 313. 1574. Von v. Bülow. -- Venetianische Actenstücke zur Geschichte von 314. 1879. 8. 315. 1879. 8. 316. 1879. Montauban, 1879. 8. 317. 1878. 8. 318. 26. Mei 1879, uitgebracht door den voorzitter. 8. 319. 1879. 8.

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